måndag, april 11, 2022

Nachrichten, 11. April

Schweden - Politik
Nachdem der Druck der rechten und bürgerlichen Parteien zu einer Natomitgliedschaft Schwedens immer mehr ansteigt, hat sich nun der Jugendverband der Sozialdemokraten erstmals offiziell hierzu geäußert und fordert eine sehr enge europäische Zusammenarbeit innerhalb der Verteidigung, jedoch ein Nein zu einer Natomitgliedschaft. Natürlich will auch der SSU eine Zusammenarbeit mit der Nato nicht untersagen, sieht jedoch einen Beitritt als nicht nützlich für Schweden und dadurch auch die Sicherheit Schwedens nicht verbessert.

Schweden - Politik
Das Zentrum der zentralen Verteidigung Schwedens kommt nach einer Analyse zum Ergebnis dass der Zivilschutz Schwedens über keine zentrale Leitung verfügt und daher auch nicht für den Ernstfall vorbereitet sei, obwohl gerade der Zivilschutz in einer Krise eine entscheidende Rolle spielt. Auch wenn die Regierung bereits vor einem Jahr über die Probleme aufmerksam gemacht wurde, hat die Regierung bisher keinen Plan wie das Problem geändert werden kann.

Schweden - Wirtschaft
Im fünften Sanktionspaket Europas landete nun auch der Oligarch Oleg Deripaska, der Eigentümer mehrerer größerer schwedischer Industrieunternehmen, unter anderem Haupteigentümer des Aluminiumwerkes Kubal in Sundsvall, auf der Liste. Europa nahm Deripaska mit auf die Liste weil dieser auch Firmen besitzt, die Waffen und militärische Ausrüstung an das russische Militär liefert, also den Krieg gegen die Ukraine in vollem Umfang unterstützt. Mehrere Ämter haben bereits sehr hohe Summen an Unternehmen von Oleg Deripaska bezahlt.

Schweden - Tourismus
Die extrem langen Wartezeiten auf Pässe in Schweden führt nun dazu dass nun bereits die ersten Abbuchungen bei schwedischen Reisebüros eingehen, da die Betroffenen feststellen müssen dass es unmöglich wird noch rechtzeitig einen Pass zu erhalten. Natürlich kann man in gewisse Länder auch ohne Pass reisen, wovon mehrere Reisebüros allerdings abraten, da bei Problemen in diesen Ländern oft auch der Reisepass vorgewiesen werden muss, da man dort die ID-Karte in diesen Fällen nicht akzeptiert.

Schweden - Gesundheit
Nach einer Studie des Studienverbands Näringsliv und Samhälle werden im schwedischen Gesundheitsdienst sehr häufig Methoden angewandt, die wissenschaftlich keinen beweisbaren Effekt bieten, also den Patienten nicht unbedingt helfen, jedoch enorme Kosten verursachen. Das für die Gesundheitsversorgung zuständige Amt informierte nun sämtliche Regionen des Landes über die zweifelhaften Methoden, damit diese die Anwendungen neu überprüfen können. Möglicherweise werden diese Methoden bald nicht mehr von den Krankenkassen finanziert.

Schweden - Gesundheit
Die Schwedendemokraten und die Christdemokraten fordern dass die Krankenversorgung Schwedens von der Regierung übernommen werde und nicht mehr in der Regie der Regionen stehen solle, da nur dies ermögliche die Warteschlangen für Behandlungen und Operationen zu verkürzen. Auch wenn Schweden einen hervorragenden Ruf bei der Behandlung Kranker hat, so ist es seit langem unmöglich die sogenannte Pflegegarantie einzuhalten, also Operationen innerhalb von drei Monaten durchzuführen, denn gegenwärtig zählt man bereits 70.000 Patienten, die länger als drei Monate auf ihre Operation warten. Keine der restlichen Parteien Schwedens stützen diesen Vorstoß.

Schweden - Gesellschaft
Nach Meinung der Geschäftsführung der Bank SBAB muss eine Familie mit zwei Kindern, die in einer Villa wohnen und zwei Fahrzeuge haben, auf Grund der höheren Kreditzinsen, den steigenden Treibstoffreisen und der steigenden Inflationsrate, nun mit zusätzlichen jährlich Ausgaben von rund 40.000 Kronen rechnen, was für Normalverdiener zu erheblichen Problemen führen kann. Allerdings sind die Probleme für allein erziehende Mütter und Personen mit einer Grundrente noch größer und führt viele unter ihnen in die Armut.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin



Inga kommentarer:

Skicka en kommentar