Nur wenige Monate vor den kommenden Reichstagswahlen teilte die schwedische Regierung, mit der Unterstützung der Schwedendemokraten, mit dass sich die Preise für die Monatskarten der öffentlichen Verkehrsmittel vom 1. Juli des Jahres bis zum 31. Dezember halbiert werden und die Regierung, dank zusätzlicher Staatskredite, diese Kosten, die voraussichtlich bei 6,5 Milliarden Kronen liegen, übernehmen werde. Dass es sich bei der Unterstützung darum handele dringend Wähler zu gewinnen, streitet der schwedische Ministerpräsident Ulf Kristersson natürlich ab.
Schweden - Politik/Arbeitswelt
Eine Analyse von Journalisten des regionalen Rundfunkkanals P4 Blekinge konnte nachweisen dass die Region über Arbeitsverleihunternehmen Ärzte beschäftigte die wegen Gewalttaten verurteilt waren, oder aber wegen Dienstfehlern entlassen worden waren. Obwohl die Geheimhaltung von entsprechenden Unterlagen in Schweden bedeutend ist, antwortet die christdemokratische Gesundheitsministerin Elisabeth Lann lakonisch damit dass die Verantwortung hierfür allein bei den Regionen liege.
Schweden - Politik/Ausbildung
Gestern entschied sich der schwedische Reichstag dazu das Öffentlichkeitsprinzip auch auf Privatschulen auszudehnen, so dass auch Privatschulen alle bedeutenden Unterlagen und Entscheidungen, auf Anfrage, an die Presse weitergeben müssen. Allerdings wollte die Regierung, mit Unterstützung der Schwedendemokraten, nicht den Forderungen des linken Blocks folgen, der die Umsetzung des Gesetzes für sämtliche Schulen fordert, sondern, nach Meinung der Regierung, sollen nur Schulen mit mehr als 450 Schülern und Kindergärten mit über 100 Kinder davon betroffen sein.
Schweden - Verkehr/Gesellschaft
Nachdem die schwedische Regierung gestern mitteilte dass in der zweiten Hälfte des Jahres sämtliche Monatsfahrscheine der öffentlichen Verkehrsmittel Schwedens mit 50 Prozent ihres Preises subventioniert werden, kam unmittelbar die Kritik von Verkehrsforschern, da diese Maßnahme zwar dazu führen werde dass in Städten mehr Personen zu den öffentlichen Verkehrsmitteln greifen werden und diese daher überlastet sein werden, die Landbevölkerung jedoch davon nicht profitieren könne, da hier das Problem herrscht dass grundsätzlich zu wenige Busse eingesetzt werden und manche Orte gerade einmal mit zwei bis vier Bussen am Tag bedient werden.
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