Schweden – Wirtschaft
Die schwedische Arbeitgeberorganisation Almega und der Verband Svensk Handel versuchen ein Bild Schwedens mit einem kommenden Aufschwung zeigen und weisen darauf hin dass es während der beiden vergangenen Monate für Dienstleistungsunternehmen und den Handel aufwärts ging, müssen jedoch gleichzeitig zugeben dass das Bauwesen und der Wohnungsbau weiterhin in einer Tieflage liegen und die schwierige Wirtschaftssituation weltweit und die Entwicklung der Zinsen noch ein Problem für die gesamte schwedische Wirtschaft werden kann.
Schweden - Landwirtschaft
Nach dem Reichsverband der schwedischen Landwirte erhalten die Landwirte Schwedens zwar seit Monaten immer mehr für ihr Fleisch bezahlt, ohne dass dies jedoch als Anreiz für eine Steigerung der Produktion von Kalbfleisch führt. Nach dem Reichsverband kann sich dies nur ändern wenn sich nun die Regierung mit Subventionen einmischt, was ohnehin eine Vorbereitung für Krisen- und Kriegszeiten sei. Sollte die Regierung keine Initiative zeigen, so sei zu erwarten dass der Preis für Kalbfleisch noch über Jahre hinweg auf einem Höchststand bleibe.
Schweden - Arbeitsmarkt
Der Gewerkschaftsbund LO will mit dem Wirtschaftsverband Svensk Näringsliv über die Verkürzung der Arbeitszeit reden, da man in Schweden mit die längste Arbeitszeit Europas hat und die Forschung belegt dass eine kürzere Arbeit auch einen Teil des Stresses der Angestellten abbaut. Nur kurz nachdem LO diesen Vorschlag öffentlich bekannt gab, kam bereits die Antwort des Wirtschaftsverbands, der natürlich jede Arbeitszeitverkürzung ablehnte und weist auf den Abschluss von Tarifverträgen hin, bei denen sich die Wirtschaft allerdings ebenfalls wehrt die Arbeitszeit zu verkürzen.
Schweden - Gesellschaft/Wirtschaft
Für die Bewohner Nordschwedens begann das Jahr 2026 mit einem Schock, denn obwohl dort der Strom seit Jahren der billigste von ganz Schwedens war, ging der Preis hierfür im Januar um über 300 Prozent nach oben und erreichte ein Rekordniveau. Die Ursache hierfür muss man in der Überlandleitung nach Finnland suchen, da hiermit Finnland 40 Prozent mehr Strom erhielt als üblich, aber auch in der strengen Kälte und dem mangelnden Wind, da im Januar die Windkraftwerke kaum eine Leitung brachten. Hinzu kommt die Regelung dass sich der Strompreis einer Stromregion immer dem höchsten Preis der verschiedenen Anbieter anpassen muss.
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