fredag, april 14, 2023

Nachrichten, 14. April

Schweden - Politik
Nach einer Meinungsumfrage des Instituts Sifo, die im Auftrag von Sveriges Radio durchgeführt wurde, liegt aktuell die Hälfte der im schwedischen Reichstag vertretenen Parteien unterhalb, oder zumindest sehr nahe, der Sperrgrenze. Sowohl die Liberalen, als auch die Christdemokraten, die Grünen und die Zentrumspartei haben nun sehr große Probleme wieder Wähler zu gewinnen, da die Schwedendemokraten nun eine Machtstellung einnehmen, die kleineren Parteien den Atem nehmen.

Schweden - Politik
Die Liberalen Schwedens haben immer größere Probleme neue Wähler anzuziehen, zumal sie immer mehr Frauen als Wähler verlieren. Bei einer Untersuchung im Februar zeigte sich sogar dass keine der befragten Frauen Vertrauen in den vor kurzem gewählten Parteivorsitzenden Johan Pehrson hat, da sich dieser, wie auch der Rest der Parteiführung als männliche Grillgeneration darstellt, die Frauen kaum anzieht. Pehrson versichert zwar weiterhin eine Partei für Männer und Frauen zu sein, kann nur mit seinem persönlichen Profil kaum davon überzeugen.

Schweden - Politik
Eine Analyse der Fernsehanstalt SVT zeigt deutlich dass sehr viele schwedische Ämter enorme Gelder an Firmen bezahlen, die dem chinesischen Staat gehören und damit auch in sehr vielen Punkten China Treue zugesagt haben. Die beiden größten chinesisch beeinflussten Unternehmen, die mit schwedischen Ämtern arbeiten, sind der Personenwagenhersteller Volvo und die Eisenbahngesellschaft MTRX. Volvo-Unternehmen, die dem chinesischen Unternehmen Geely gehören, schickten zwischen 2016 und 2021 Rechnungen in Höhe von über zwei Milliarden an schwedische Ämter und MTRX berechnete in dieser Zeit sogar 30 Milliarden Kronen.

Schweden - Wirtschaft/Umwelt
Das deutsche Unternehmen Skyborn Renewables plant den Bau des größten Offshore-Windparks Schwedens. Vor der Küste in Hudiksvall will das Unternehme 250 Windkraftwerke aufbauen, wobei der Beginn des Vorhabens für das Jahr 2030 geplant ist. Um diesen Zeitplan einhalten zu können, reichte gestern die Firma sämtliche hierfür notwendigen Anträge ein. Da der Windpark rund sechs Seemeilen vor der Küste entstehen soll, hängt die Entscheidung nun ganz von den Plänen der aktuellen Regierung ab.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin


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