torsdag, januari 13, 2022

Nachrichten, 13. Januar

Schweden - Politik
Die schwedische Regierung schlägt vor Haushalten, die durch die extrem hohen Strompreise finanziell sehr stark belastet sind, einen Zuschuss von bis zu 2000 Kronen pro Monat zu bieten, was den Haushalt des Landes etwa sechs Milliarden Kronen kosten wird. Allerdings ist sehr unsicher wie viel dies allen betroffenen Haushalten helfen wird, da einige der Haushalte im Dezember Stromrechnungen von bis zu 20.000 Kronen erhalten haben, beziehungsweise eine Preiserhöhung von bis zu 600 Prozent erlebten und diese Summe nur mit Hilfe von Krediten bezahlen können. Auch im Januar und Februar muss man in Schweden noch mit entsprechenden Strompreisen rechnen.

Schweden - Politik
Jimmie Åkesson, der Vorsitzende der Schwedendemokraten, hat nun die schwedische Ministerpräsidentin Magdalena Andersson beim Konstitutionsausschuss angezeigt da diese, nach Åkesson, Corona nicht auf politisch sinnvolle Weise behandele und auch die nun eingeführten Beschränkungen übertrieben seien und ihre Kompetenzen überschreite, da die Beschränkungen nicht in Proportionen zum erhofften Resultat seien. Jimmie Åkesson leitete auf diese Weise seine Wahlkampagne ein, die ihm einen sehr deutlichen bürgerlichen Stempel bieten soll.

Schweden - Arbeitsmarkt
Vier westschwedische Polizeiverbände protestieren gegen die Lohnentscheidungen der Polizeidirektion, da die Regierung der Behörde eine gewisse Summe zusprach, die allen Polizisten des Landes eine Lohnerhöhung bieten sollte, das Geld jedoch ausschließlich für Polizisten in Stockholm angewandt wurde um diesen sehr unterschiedliche Zuschläge zu bieten. Nach Meinung der Polizeigewerkschaft geht diese Entscheidung gegen die Entscheidung des Reichstagsbeschlusses, der ganz allgemein die Situation aller Polizisten verbessern sollte.

Schweden - Gesundheit
Das schwedische Gesundheitsamt teilte gestern mit dass in Zukunft das Intervall zwischen der zweiten und der dritten Spritze gegen Corona für alle Personen ab 18 Jahren von sechs Monaten auf fünf Monate verkürzt werde, auch wenn dies wissenschaftlich bisher nicht als sinnvoll oder auch als nicht notwendig eingestuft werden kann. Schweden hat sich damit der Mehrheit der anderen europäischen Ländern angeschlossen. Bisher konnten nur Personen über 65 Jahren bereits nach fünf Monaten die dritte Spritze erhalten.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin


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