måndag, november 14, 2022

Nachrichten, 14. November

Schweden - Politik

Die hohe Inflation in Schweden, verbunden mit den veränderten Steuerregeln der neu zugetretenen Regierung führt dazu dass Normalverdiener nahezu täglich ein geringeres Realeinkommen haben, während jene, die über 4.200 Euro im Monat verdienen, ab Januar sogar eine Einkommenssteigerung verbuchen können, da diese Gruppe dann jährlich 1200 Euro weniger an Steuer bezahlen muss. Als Finanzministerin Elisabeth Svantesson am vergangenen Dienstag das kommende Regierungsbudget präsentierte, machte sie zwar deutlich dass das Leben füur den Normalbürger auch im kommenden Jahr wieder teurer werden wird, aber sie sprach mit keinem Wort davon dass Großverdiener weitere Steuererleichterungen haben werden, damit bei dieser Gruppe die Inflation ausgeglichen werden kann.


Schweden - Politik

Wer erwartet dass ab Januar die Steuer auf Plastiktüten, wie von allen rechten Parteien, Liberale ausgenommen, vor den Wahlen versichert wurde, wird diese Änderung allerdings vergeblich suchen, denn auf die halbe Million Kronen an Steuern will die Regierung nun doch nicht verzichten. Auf die Fragen vonJournalisten hat indes keine der An der Regierung beteiligten Parteien, Schwedendemokraten eingeschlossen, eine Antwort. Allerdings könnte dies auch damit zusammenhängen dass die rechten Parteien die Schuld an dieser Steuer immer den Grünen zusprachen, obwohl es sich hierbei um eine Forderung der Liberalen handelte, die diese Steuer mit als Basis dafür sahen die vorherige Sozialdemokratische Partei zu stützen.


Schweden - Ausbildung

Auch wenn sich die Regierung sehr schwer tut das religiöse Freischulensystem Schwedens zu ändern, so konnten Journalisten des Fernsehkanals SVT nun feststellen dass die von den Plymouthbrüdern geführte Schule im Halland ein sehr eigenes Schulsystem aufstellte, da die Grundlage jedes Stiffes ist dass Gott die Welt geschaffen habe und dies in allen Fächern berücksichtigt werden müsse. Die Evolutionstheorie, der Big Bang, Scheidungen, Homosexualität und selbst sexuelle Aufklärung sind daher als Tabu zu betrachten. Dass diese Privatschule auch nur von Kindern mit extrem denkenden, religiösen Eltern besucht werden, versteht sich. Keiner der Lehrer wagte es bisher mit seinem Namen an die Öffentlichkeit zu gehen, da sie Angst haben ihre Arbeitsstelle zu verlieren.


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