lördag, november 28, 2020

Nachrichten, 28. November

Schweden - Politik
Die Wahlvorbereitung der Grünen hat nun Märta Stenevi als künftige weibliche Sprecherin der Partei nominiert, obwohl, nach einer Meinungsumfrage des Instituts Demoskop, nur vier Prozent der Wähler der Grünen Stenevi als Sprecherin sehen wollen. Stenevi gehört zu jener kleinen Gruppe der Grünen, die nach außen zeigen will dass die Partei nicht nur Umweltgedanken vertritt, sondern sich auch um das Sozialsystem, das Schulwesen und das Gesundheitssystem kümmern. Stenevi hofft durch diese breitere Politik die Grünen bei den nächsten Reichstagswahlen wieder dauerhaft über die Vier-Prozent-Schwelle zu bringen.

Schweden - Arbeitswelt
Die Coronaepidemie führt bei zahlreichen Schweden, die in Dänemark arbeiten und täglich pendeln, zu erheblichen Problemen, da das Steuerabkommen zwischen beiden Ländern vorsieht in jenem Land Steuern zu bezahlen in dem man arbeitet. Sehr viele der Pendler, die nun zu Hause arbeiten könnten, sind daher gezwungen mindestens drei Tage der Woche am Arbeitsplatz in Dänemark zu arbeiten um nicht in zwei Ländern Steuererklärungen abgeben zu müssen und zudem höhere Steuern bezahlen zu müssen. Viele Büroangestellte versichern sogar zu 100 Prozent zu Hause arbeiten zu können, wenn sie weiterhin in Dänemark besteuert würden, dort, wo die Arbeit auch beauftragt und bezahlt wird.

Schweden - Immobilien/Freizeit
Nachdem es Norwegern seit Monaten nahezu unmöglich ist noch ihre Ferienhäuser auf schwedischer Seite zu besuchen, weder für Reparationen, noch um dort ihre Freizeit zu verbringen, wobei nun auch zur Wintersaison die Grenzen zwischen den beiden Ländern nicht geöffnet werden, entscheiden sich immer mehr Norweger ihre schwedischen Ferienhäuser zu verkaufen um sich in norwegischen Feriengebieten ein Ferienhaus zu kaufen. Für die Immobilienmakler in Schweden zeigt sich diese Entscheidung jedoch als vorteilhaft, da in Gebieten wie Åre oder Sälen bereits Kunden aus Schweden auf der Warteliste stehen.

Schweden - Arbeitswelt
Nach einer Inspektion von bisher rund 700 Arbeitsplätzen im E-Handel, stellt die Inspektion für Arbeitsmilieu fest dass etwa 80 Prozent dieser Arbeitgeber gegen die geltenden Bestimmungen verstoßen und bei den Angestellten Belastungsschäden verursachen, da diese in einem zu engen Zeitrahmen immer größere Mengen an Paketen hantieren müssen. Das ständige Anheben, Transportieren und Abstellen von den Paketen kann, nach Meinung der Inspektoren, zu Dauerschäden bei den Angestellten führen, wobei sich zahlreiche dieser Schäden nicht unmittelbar zeigen, sondern bisweilen erst nach mehreren Jahren.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin


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