Schweden - Politik
Die Sozialdemokraten Schwedens kritisieren die Regierung nachdem diese mitteilte im Herbstbudget 80 Milliarden Kronen zu verteilen, also 20 Milliarden mehr als im vergangenen Jahr, und die natürlich zu Lasten der steigenden Staatsverschuldung gehen. Die Sozialdemokraten argumentieren dass dieses Budget nur die Wähler für die kommende Reichstagswahl anlocken soll, da es der Regierung bisher nicht gelungen sei auch nur eines ihrer letzten Wahlversprechen eingehalten zu haben und auch die wirtschaftliche Entwicklung des Landes gebremst habe.
Schweden - Politik
Wie Journalisten der Tageszeitung Dagens Nyheter aufdecken konnten, ließen über 180 Politiker die Steuerzahler für ihre Reisen, Feste, Hotelaufenthalte und Vergnügen bezahlen, obwohl dies nach Rechtswissenschaftler einen Gesetzesbruch darstellt, da diese Kosten persönlich, oder teilweise von der Partei getragen werden müssen. Die Christdemokraten mit der öffentlichkeitssüchtigen Vorsitzenden Ebba Busch, zeigen sich hierbei besonders aktiv, denn hierbei handelt es sich um 89 christdemokratischen Politiker die den Steuerzahler mit 444.000 Kronen zusätzlich belastete, unter anderem auch für komplette Luxusmenus in Restaurants.
Schweden Politik
Auch die Grünen (Miljöpartiet) und die Linken Schwedens sehen das kommende Budget der Regierung nur als Lockmittel für Wähler, wobei die Grünen meinen dass eine Staatsverschuldung nicht an sich problematisch sei, sondern wie die Regierung bisher diese Gelder benutzte. Die Linken sehen das Problem auf dem gleichen Niveau, verurteilen aber zusätzlich dass die Gelder vor allem in Steuererleichterungen der reichsten Schicht Schwedens gesetzt werden.
Schweden - Media
Nachdem der private Fernsehkanal TV4 mitteilte dass er in Zukunft ganz auf Streamingdienste und Abonnements setze, also sehr viele Schweden den Zugang zu den Sendungen verlieren werden, wendet sich Magdalena Andersson, die Vorsitzende der Sozialdemokraten, an den Kulturausschuss der Regierung mit der Frage auf welche Weise in Zukunft der Öffentliche Dienst finanziert werde, da die staatlichen Sender keinerlei Einnahmekosten durch Werbung haben, aber private Kanäle nahezu ausschließlich eine Mitgliedschaft fordern.Zahlreiche Geringverdiener werden in Schweden bald nur noch ein Fernsehangebot bekommen das jenem der 70er Jahre entspricht.
Schweden - Gesellschaft
Eine neue Studie zeigt sehr deutlich dass die Jugendlichen Schwedens ihre persönliche Zukunft sehr positiv sehen. Die Situation in Schweden, aber auch jene der gesamten Welt, negativ sehen, was ein gewisser Widerspruch ist. Die Jugndlichen sind indes der Meinung dass sie ihre persönliche Zukunft weitaus mehr beeinflussen könne als jene Schwedens und die Entscheidungen von Ämtern. Bei der vorhergehenden Studie im Jahr 2018 sahen 48 Prozent der Jugendlichen die Zukunft Schwedens positiv. Gegenwärtig handelt es sich nur noch um 36 Prozent.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.
Copyright: Herbert Kårlin
Inga kommentarer:
Skicka en kommentar