fredag, maj 27, 2011

Nachrichten vom 27. Mai 2011

Schweden - Politik
Nach einer Untersuchung des schwedischen Meinungsforschungsinstituts Synovate, das das Institut für die DN (Dagens Nyheter) anstellte, ging die Unterstützung der extrem rechten Partei Sverigedemokraterna auf 4,2 Prozent zurück und liegt damit immer noch über den Kristdemokraterna. Synovate weist jedoch darauf hin, dass ein einmaliger Rückgang wenig aussagekräftig ist und ein Trend erst nach mehreren Untersuchungen als sicher gelten kann.

Schweden/China - Wirtschaft
Nach einer Pause von knapp sieben Wochen liefen heute Morgen die Bänder beim schwedischen Autohersteller Saab in Trollhättan wieder an. Im Laufe des Tages sollen die ersten 100 Autos wieder vom Band laufen, wobei gegenwärtig 8100 der Fahrzeuge bestellt wurden, darunter 1.300 von Pang Da Automobile, die beim Unternehmen einsteigen wollen. Einige Unterlieferanten warten jedoch auf eine etwas langfristigere Zusage Saabs, bevor sie ihre entlassenen Arbeiter wieder einstellen.


Schweden - Umwelt/Jagd
In der Umgebung Riala, nördlich von Stockholm, wo am 17. April ein Wolf einen Hund tötete, wurde nun mindestens zweimal ein Wolf in nächster Nähe von Menschen gesehen. Der nicht aggressive Wolf war einmal mitten in einer Pferdekoppel, ein anderes Mal gerade einmal zwei Meter von einer Person mit Hund entfernt. Es ist nicht bekannt, ob es sich um den gleichen Wolf handelt und es ist unerklärlich, warum sich der oder die Wölfe so nahe an Menschen wagten. Da der Wolf jeweils einen Sender um den Hals trug, handelt es sich entweder um den männlichen Wolf der Umgebung, der wissenschaftlich von hohem Wert ist oder das Weibchen, das in Kürze mehrere Welpen zur Welt bringen wird. Das schwedische Umweltamt will nun entscheiden, ob eine Schutzjagd auf den oder die Wölfe genehmigt werden soll.


Schweden - Gesundheit
Auch wenn sich die schwedischen Parteien in der Regel nie einig sind, so haben sie Europa gegenüber einen einzigen gemeinsamen Punkt. Sie wollen beim europäischen Ministertreffen am kommenden Montag geschlossen die Erlaubnis auf den europaweiten Verkauf von Snus durchsetzen. Ihr Argument betrifft jedoch nicht gesundheitliche Fragen, sonder geht darum, dass in Europa so viel gefährlichere Dinge als Snus gehandelt werden dürfen, dass das Verkaufsverbot absurd sei.

Schweden - Lebensmittel
Trotz der steigenden Fälle an Ehec in Schweden, hat sich bisher das Lebensmittelamt nicht dazu entschlossen Waren aus dem Verkehr zu ziehen oder strengere Kontrollen durchzuführen. Auch wenn bisher in Deutschland einige Gurken aus Spanien als Träger der Bakterien erkannt wurden, so ist unbekannt, ob Gurken aus dem gleichen Anbaugebiet auch nach Schweden geliefert wurden und ob ausschließlich Gurken die Krankheit verursachen.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.
Copyright: Herbert Kårlin

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