söndag, mars 21, 2021

Nachrichten, 21. März

Schweden - Ausbildung
Als gestern die Ausbildungs- und Hochschulministerin Matilda Ernkrans im Freitagsinterview des schwedischen öffentlichen Rundfunks zur Bildungspolitik und der akademischen Freiheit befragt wurde, ging sie hart gegen die Bildungspolitik der Moderaten vor. Die Ministerin ist der Überzeugung dass die Moderaten eine Ideologie über die wissenschaftliche Werte setzen ohne Tatsachen zu respektieren. Ernskrans setzte mit der Aussage fort dass die Moderaten bei ihrem Denken ihre Finger aus dem Abfalleimer nehmen sollten.

Schweden - Recht/Gesundheit
Obwohl sich in Schweden gegenwärtig maximal acht Personen gemeinsam an öffentlichen Plätzen aufhalten dürfen und daher gegenwärtig auch keinerlei Demonstration zugelassen werden, trafen sich gestern in zahlreichen Städten des Landes große Gruppen an Personen um gegen die aktuellen Coronabeschränkungen in Schweden zu protestieren, da diese die Freiheit des Einzelnen einschränke und keinerlei Sinn hätten. In den drei Großstädten Stockholm, Göteborg und Malmo wurde daher die Polizei eingesetzt um diese Demonstrationen aufzulösen. Wobei bei der Frage nach der Freiheit des Einzelnen auch die Frage aufkommt ob es zu dieser Freiheit gehöre andere bewusst am Covid-19 anzustecken und eventuell zu töten.

Schweden - Umwelt/Energie
Nach einer neuen Meinungsumfrage des Instituts SOM wollen rund zwei Drittel der schwedischen Wähler die Kernkraft in Schweden abwickeln, stützen also die Linie der aktuellen Regierung. Nur noch zwölf Prozent der Wähler stützen die Parteilinie der bürgerlichen und rechten Parteien, sind also der Meinung dass die Kernenergie in Schweden ausgebaut werden müsse. Besonders erstaunlich ist das Ergebnis bei Wählern der Liberalen, denn nur rund 40 Prozent folgen der Parteiführerin Nyamko Sabuni mit dem Wunsch mehr Kernkraft zu fordern, während 51 Prozent die Kernkraftwerke abwickeln wollen.

Schweden - Gesundheit
In Schweden verbreitet sich nicht nur die britische Mutation des Covid-19 immer weiter und wird mittlerweile öfter festgestellt als die ursprüngliche Form, sondern es zeigt sich  nun auch dass Kinder und Jugendliche im Alter von unter 19 Jahren jetzt 18 Prozent der neu Angesteckten ausmachen, ohne dass bisher bekannt ist ob diese Mutation auch über Kinder und Jugendliche schneller überträgt als die erste Version des Covid-19. Das schwedische Gesundheitsamt will indes bisher keine Unterschiede zwischen der ersten und der britischen Form anerkennen, vermeidet aber auch über die afrikanische Version zu diskutieren, die eine bedeutende medizinische Herausforderung werden kann.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin


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