söndag, december 20, 2020

Nachrichten, 20. Dezember

Schweden - Politik
Die schwedische Regierung will das vorgesehene Pandemiegesetz mit höchster Geschwindigkeit durchsetzen und dieses noch zwischen Weihnachten und Neujahr im Reichstag behandeln. Dieses Gesetz soll es der Regierung ermöglichen Einkaufszentren, Geschäfte und auch die öffentlichen Verkehrsmittel zu schließen um auf diese Weise die Verbreitung des Covid-19 weitgehend einzuschränken. Vor allem die hohe Anzahl der Covidtoten und die starke Verbreitung des Virus zwang die Regierung nun zu diesem Schritt, der die Freiheit der Bevölkerung einschließt.

Schweden - Wirtschaft
Eine Studie des Forschungsinstituts des schwedischen Handels belegt dass sich die in den Läden gespielte Weihnachtsmusik im Dezember positiv auf das Kundenverhalten und den Umsatz auswirkte, gleichzeitig jedoch eine negative Wirkung bei den Angestellten zeigt, die auf diese Weise wochenlang die gleiche Musik hören müssen, was auch zu einer höheren Krankheitsabwesenheit führt. Wählen die Angestellten die zu spielende Musik allerdings selbst, so führt dies zu geringeren Umsätzen zur Weihnachtszeit.

Schweden - Gesundheit
Auch wenn die schwedische Regierung Angestellte in Alters- und Pflegeheimen prioritär gegen das Covid-19 impfen will, so scheint diese Idee auf gewisse Hindernisse zu stoßen, da sich über die Hälfte der Angestellten nicht impfen lassen will, da diese Angst von bisher unbekannten Nebenwirkungen und Folgewirkungen haben. Ohne diese Impfungen ist es indes nahezu unmöglich die Ansteckungsgefahr in den Alters- und Pflegeheimen zu reduzieren, da vor allem Angestellte dort das Virus verbreiten.

Schweden - Gesundheit
Die Empfehlung eines Mundschutzes in den öffentlichen Verkehrsmittel ab Anfang Januar scheint für die Verkehrsbetriebe des Landes eine bedeutende Herausforderung zu werden, denn einerseits wird dies kein Zwang sein, zum anderen müssen die Verkehrsbetriebe ihren Passagieren in Stoßzeiten den Mundschutz zur Verfügung stellen, ohne jedoch die Möglichkeit zu haben dies über an den Zugängen zu Bussen, Straßenbahnen und U-Bahnen zu leisten, da die Fahrer getrennt von den Passagieren bleiben. Die einzige Lösung scheint daher zu sein dass die Passagiere den Mundschutz dort abholen wo auch Fahrscheine verkauft werden, oder einen Partner zu finden, der die Verteilung übernimmt.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin


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