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tisdag, oktober 27, 2026

Nachrichten, 27. Oktober

Schweden - Politik
Nachdem Elisabeth Thand Ringqvist, die Vorsitzende der Zentrumspartei, zugeben musste dass es ihr nicht gelang eine Regierung der Mitte präsentieren zu können, fordert sie nun die Sozialdemokraten auf zu erklären welche künftige Regierung sie sehen, insbesondere welche Parteien hierbei eingehen sollen. Die Sozialdemokraten antworten jedoch dass dies nicht der Moment hierfür sei und sie mit sämtlichen Parteien, ausgenommen der Schwedendemokraten, zusammenarbeiten können. Für Ringqvist könnte dies bedeuten dass sie ihre Partei in den Boden gesteuert hat, denn sie hoffte bei den Sozialdemokraten an erster Stelle ihrer Wahl zu stehen.

Schweden - Politik
Nach einer Meinungsumfrage des Instituts Novus, die im Auftrag des Fernsehkanals TV4 erstellt wurde, stehen 38 Prozent der Schweden einer gemeinsamen Regierung von Sozialdemokraten und Moderaten positiv gegenüber, während 39 Prozent unter ihnen die gegenteilige Meinung haben, eine gemeinsame Regierung also nicht als optimal betrachtet wird. Elisabeth Thand Ringqvist sieht eher eine Zusammenarbeit zwischen Sozialdemokraten, Moderaten und Zentrumspartei, da die Zentrumspartei in diesem Fall bei allen Entscheidungen die endgültige Entscheidung hätte.

Schweden - Politik
Während eine Regierungsbildung auch knapp sechs Wochen nach der letzten Reichstagswahl noch in unendlicher Ferne scheint, machen die Dagens Nyheter darauf aufmerksam dass die führenden Politiker die politischen Sachfragen bei ihren Sondierungsgesprächen und ihrer Positionierung außer Acht lassen, denn die Wähler machten deutlich dass sie bei der Migration, der Integration, der Klimapolitik und der Entwicklungshilfe nicht auf Seiten der bisherigen Regierung stehen und eine Änderung fordern. Diese Forderung der Wähler wollen insbesondere die Liberalen und die Zentrumspartei nicht sehen.

Schweden - Wirtschaft
Die Herstellerpreise in Schweden gingen nach den Zahlen des Statistischen Amts im September im Schnitt um 3,4 Prozent nach oben, was bedeutet dass diese Preise innerhalb eines Jahres um 11,2 Prozent stiegen. Die Produktionspreise die stark von Energiepreisen abhängig sind, gingen in dieser Zeit sogar um 42,1 Prozent nach oben. Diese Preissteigerung betrifft ausschließlich in Schweden hergestellte Produkte, auch jene die in andere Länder verkauft werden. Diese Entwicklung wird bald schwierige Entscheidungen in der Wirtschaftspolitik des Landes fordern.

Schweden - Immobilien
Die Stadt Uppsala führt in gut situierten Stellen der Stadt versuchsweise die Vermietung von Wohnungen ein die ausschließlich an Geringverdiener vergeben werden, genau genommen an Arbeitnehmer die gegenwärtig brutto maximal 24.400 Kronen verdienen. Die vorerst 40 hierfür vorgesehenen Wohnungen sollen die Segregation in Uppsala reduzieren und ermöglichen dass Arm und Reich in den gleichen Gegenden wohnen kann. Stockholm hat bereits ein sehr ähnliches Projekt begonnen und Örebro ist stark daran interessiert und bereitet ein gleiches Projekt vor.

Schweden - Gesellschaft
Eine auf Mallorca eingetragene schwedische Agentur, die bereits junge Frauen nach Spanien lockt um sie dort zu Sexvideos auf Onlyfans zu zwingen, locken auch junge Männer nach Spanien um von dort aus auf den Chats von Onlyfans Sexgespräche zu führen, sich jedoch in den Chats als Frauen ausgeben müssen. Die Angestellten klagen darüber dass sie  statt Reichtum vor allem einen Stress und extrem lange Arbeitstage finden, da sie auf Provision bezahlt werden. Sollten sie sich beschweren, so rät man ihnen Drogen zu erwerben um mehr Stunden munter zu bleiben. Die Agentur widerspricht all diesen Aussagen und beschreibt ein gesundes Arbeitsmilieu.


Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin


lördag, juli 12, 2025

Nachrichten, 12. Juli

Schweden - Politik
In blindem Vertrauen auf die KI-Technik starteten die Moderaten Schwedens, aus Werbegründen, eine App die es ermöglichte dass der schwedische Staatsminister andere Persönlichkeit weltweit, auf virtuelle Weise grüßen konnte. Nachdem dies auch dazu führte dass Ulf Kristersson Adolf Hitler grüßte, wurde die App unmittelbar wieder zurückgezogen. Die App verfügte weder über Filter, noch über irgendwelche Begrenzungen, so dass ein Missbrauch im Grunde vorauszusehen war, aber der Begriff KI soll, gesamt gesehen, die Welt verbessern.

Schweden - Politik
Während des Gedenktages zum Völkermord in Srebrenica erklärte die schwedische Außenministerin Maria Malmer Stenergard dass Schweden alles daran setzen müsse um jeden künftigen Völkermord zu verhindern. Stenergard ist nun auch der Meinung dass Europa Druck auf Israel ausüben müsse um einen Völkermord im Gazastreifen zumindest zu beenden, sollte es sich bereits um einen solchen handeln. Bisher behauptete Schweden grundsätzlich dass das Handeln Israels in Gaza unakzeptabel sei, wollte jedoch nie von Volksmord reden.

Schweden - Tourismus
Influencer Schwedens die in der Regel über Internet und Manipulation ihr Geld verdienen wollen, wollen nun ihren Abonnenten auch die optimalen touristischen Ziele schmackhaft machen. Täglich tauchen mehr Selfies dieser Influencer auf die auch bekannte Sehenswürdigkeiten und beliebte Stellen zeigen die man unbedingt sehen sollte. Das Ergebnis ist dass tausende an „Ferienpilger“ zu diesen Stellen fahren und dort einen Massentourismus schaffen der selbst für Fremdenverkehrsämter zum Problem wird. Leider geht diesen Influencern jede Kritik und jede Grenze ab, was den Hass auf Tourismus nur steigern kann. Spanische Fremdenverkehrsämter hatten Influencer bezahlt um Touristen zu weniger bekannten Stellen zu führen, was leider nicht geschah.

Schweden - Gesellschaft
Nachdem in Schweden der Ruf nach einer lückenlosen Überwachung immer lauter wird, haben entscheiden sich auch immer mehr Privatpersonen Überwachungskameras einzusetzen, ohne sich indes um die Gesetze zu kümmern. Allein in diesem Jahr ging daher die Klage gegen Nachbarn mit einem Überwachungswahn um 40 Prozent nach oben. Straßen werden ebenso privat überwacht wie Nachbargrundstücke und Hauseingänge anderer. Im vergangenen Jahr gingen bei der Polizei 353 Anzeigen wegen der Überwachung von Privatpersonen ein.

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Copyright: Herbert Kårlin



söndag, juni 15, 2025

Nachrichten, 15. Juni

Schweden - Politik
Nach dem Konkurs des Batterieherstellers Northvolt geht nun die Zeit für alle außereuropäische Arbeitskrafteinwanderer eine neue Arbeitsstelle zu finden zu Ende. Die Mehrheit unter ihnen müssen Schweden in kürze verlassen, allerdings mit enormen Schulden, da sie Kredite für Häuser aufgenommen hatten, Möbel kauften und zudem Kredite aufnahmen. Aber es ist nun unmöglich die vielen Häuser zu verkaufen und die Preise für Immobilien sind nun auf einem Tiefststand. Die Schulden in Schweden bleiben auch nach der Ausweisung erhalten und die schwedische Regierung will die Aufenthaltsgenehmigungen nicht verlängern, den Gesetz sei nun einmal Gesetz.

Schweden - Politik
Nach Meinung der Liberalen Schwedens soll es spätestens ab 2030 keinerlei religiösen Privatschulen mehr in Schweden geben, da diese Schulen die Segregation fördern und die Schüler in vielen dieser Schulen von der Realität entfernt werden. Aus diesem Grund müsse dieses Verbot möglichst schnell umgesetzt werden. Die Christdemokraten wollen indes von einem Verbot religiöser Schulen nichts wissen und sind der Meinung dass dieses Verbot kaum einen Einfluss auf die Segregation ausüben werde.

Schweden - Sport
Als gestern über 20.000 gut trainierte Fahrradfahrer zur Vätternrunde aufbrachen, waren rund 150 der schnellsten Teilnehmer mit einem sehr ungewohnten Problem konfrontiert, denn sie alle hatten plötzlich platte Reifen, da Unbekannte Blauköpfe oder kleine Nägel auf die Strecke gestreut hatten. Ob sämtliche der Blauköpfe an einer Stelle, oder aber an mehreren Stellen verteilt waren, war unbekannt. Die Polizei konnte bisher die Täter nicht ausfindig machen.

Schweden - Tourismus
Nach jahrelangen Protesten gegen den Massentourismus auf Mallorca, verbunden mit hohen Schäden, ungebührlichem Verhalten und hohen Kosten für Steuerzahler der Insel, hat sich die Regierung Mallorcas nun dazu entschieden bereits diesen Sommer am Strand der Hauptstadt der Insel 1700 weniger Sonnenschirme und Liegen zuzulassen als bisher, unter anderem im Kampf gegen die Stranderosion und die Unmöglichkeit der Lokalbevölkerung noch den Strand erreichen zu können. Vor allem an die schwedischen Besucher geht eine zusätzliche Nachricht, die deutlich machen soll dass Mallorca kein Vergnügungspark sei, sondern dass dort auch Menschen leben und arbeiten.

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