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torsdag, november 24, 2022

Nachrichten, 24. November

Schweden - Politik
Nur einen Monat nach den Wahlen, bei denen die rechten Parteien Schwedens, dank der Zusammenarbeit mit den nationalistischen Schwedendemokraten, die Regierung übernehmen konnten, zeigt sich dass die Wähler der rechten Parteien bereits das Vertrauen in die gewählten Parteien verloren haben, denn nur noch ein Drittel der Wähler stehen weiterhin hinter der aktuellen Regierung, und nur noch zehn Prozent unter ihnen bekennen dass sie in vollem Umfang hinter der Regierung stehen. Dies bedeutet allerdings auch dass die Regierung nur so lange bestehen kann, so lange die Liberalen den Regeln der Schwedendemokraten folgen.

Schweden - Politik
Mittlerweile haben sämtliche Oppositionsparteien ihr alternatives Regierungsbudget vorgelegt, allerdings ohne gemeinsamen Zensus, sondern alle gemäß der eigenen Ziele. Auf diese Weise wollen die vier Oppositionsparteien vor allem ihre eigene Position und ihre eigenen politischen Ziele darstellen, nicht eine einheitliche Opposition präsentieren. Ein gemeinsames Budget hätte indes nichts verändert, da die rechten Parteien über drei Stimmen mehr verfügen als die Oppositionen gemeinsam, also mit ihrem Budget auf alle Fälle bei der Abstimmung gewinnen werden.

Schweden - Forstwirtschaft
Rund die Hälfte aller Forstbesitzer Schwedens sehen ihre Aktivität weiterhin als rentabel an, auch wenn die Tendenz seit vier Jahren rückläufig ist. Die Mehrheit der Forstwirte ist auch bereit ihre Aktivität umweltfreundlicher zu gestalten, nicht zuletzt weil dies ich von juristischer Seite aus notwendig wird. Diese notwendigen Umstellungen können indes die Gewinne deutlich sinken lassen, sollte der Staat nicht mit bedeutenden Subventionen eingreifen. Vor allem von europäischer Seite werden die Methoden der schqwedischen Forstwirte stark kritisiert, da man hier auf massiven Kahlschlag setzt.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin



lördag, mars 07, 2020

Nachrichten, 7. März

Schweden - Politik
Jimmie Åkesson, der Vorsitzende der Schwedendemokraten wurde, nach einigen Pressemeldungen, gestern von der türkischen Polizei zum Flugzeug nach Kopenhagen geführt und mit einem Einreiseverbot belegt. Åkesson war vor wenigen Tagen in die Türkei geflogen um an der Grenze zu Griechenland, ohne Genehmigung, Flugblätter auszuteilen, die den Flüchtlingen klar machen sollten dass Schweden „voll“ sei und keine Flüchtlinge mehr aufnehmen werde. Der Politiker bezeichnete die Türkei anschließend als Staat der Schurken mit denen man keinerlei Geschäfte oder politische Verhandlungen aufnehmen solle.

Schweden - Politik
Dass gestern einige Schulen Schwedens geschlossen hatten weil Schüler der Einrichtungen Träger des Coronavirus waren, oder unter dem Verdacht standen, wurde vom staatlichen Epidemiologen Anders Tegnell stark kritisiert, da das Amt ausdrücklich mitgeteilt hatte dass der Schulbetrieb weitergehen müsse und das Amt sich um die einzelnen Fälle kümmern werde und mögliche Kontakte des Virusträgers ausfindig mache. Nach Tegnell haben sich staatliche Schulen an die Anweisungen des Gesundheitsamts zu halten und dürfen, im Gegensatz zu Privatschulen, keine eigenen, willkürlichen Entscheidungen treffen, wobei allerdings Schüler und Eltern seine Meinung nicht teilen.

Schweden - Politik
Im Auftrag der schwedischen Verteidigung überprüft die schwedische Sicherheitspolizei Säpo tausende von Jugendlichen nach Ende der militärischen Grundausbildung nach Vorstrafen, Verbindungen zu extremistischen Kreisen und anderem mehr, um sicher zu stellen dass es in Schweden bei einer Krise nur unbescholtene schwedische Soldaten gebe, die auch voll zu ihrem Land stehen. Das Amt für die Rekrutierung von Wehrpflichtigen fordert ein unmittelbares Einstellen dieser umfassenden Überprüfungen, da diese gegen das schwedische Grundgesetz verstoßen. Die Verteidigung will die aktuellen Maßnahmen nicht kommentieren, die die Persönlichkeit jedes Wehrpflichtigen kränken.

Schweden - Forstwirtschaft
Das Amt für Forstwirtschaft zeigt sich sehr beunruhigt darüber dass immer mehr Forstwirte, die über ausgedehnte Wälder verfügen, nicht mehr in den entsprechenden Gemeinden wohnen in denen sich ihr Forst befindet. Diese Entwicklung, die sich seit 2005 beschleunigt, führt dazu dass diese Waldgebiete nicht mehr permanent überwacht und gepflegt werden. Erschwerend kommt hinzu, dass gerade diese Personengruppe oft die Forstwirtschaft nur als Nebenerwerb sieht und anderen Aktivitäten nachgeht, sich also auch nur nebenbei um den Zustand des Waldes kümmern kann.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin