söndag, juli 12, 2026

Nachrichten, 12. Juli

Schweden - Politik
Das Oberste Verwaltungsgericht Schwedens hat nun als Grundsatzurteil entschieden dass das Karolinska Universitätskrankenhaus in Stockholm die Telefonnummer eines Asylanten herausgeben muss, der sich illegal in Schweden aufhält und an einer ansteckenden, lebensbedrohenden Krankheit leidet. Das Krankenhaus wollte ursprünglich die Integrität des Mannes in den Vordergrund stellen, wurde nun jedoch vom Gericht belehrt das die Herausgabe einer Telefonnummer die Integrität einer Person nicht in Frage stelle, obwohl der schwer kranke Mann auf diese Weise problemlos gefunden werden kann um ausgewiesen zu werden.

Schweden - Landwirtschaft
Obwohl die Mehrheit der Landwirte und die schwedische Landwirtschaftsuniversität daran zweifelten dass man in Schweden Soja anbauen kann, bewies nun ein Landwirt der Region Skaraborg dass sich Soja hervorragend in Schweden anbauen lässt, denn von einer Versuchsfläche von acht Hektar wurden mittlerweile 100 Hektar mit sehr guter Ernte.  Da Sojabohnen sehr proteinreich sind, könnten sie als Ernährungslösung während einer Krise gesehen werden, vorausgesetzt natürlich dass sich mehr Landwirte für den Anbau von Soja entscheiden.

Schweden - Gesundheit/Medizin
Zahlreiche Ärzte Schwedens fordern dass Medikamente die zum Abnehmen führen vom schwedischen Staat subventioniert werden sollen damit diese auch bei Kindern regelmäßig eingesetzt werden können, da sich Dickleibigkeit insbesondere bei ärmeren Familien stark ausbreitet die sich nicht jeden Monat für 3000 Kronen ein Medikament beschaffen können, pro bedürftiger Person. Sozialminister Jakob Forssmed sieht bei einer Subvention die Gefahr dass dann zu schnell zu teuren Medikamenten gegriffen wird. In der Tat gewinnt die Mehrheit der Patienten innerhalb eines Jahres, nach Ende der Behandlung, sein Gewicht wieder zurück, so dass eine vorbeugende, diätetische Arbeit weitaus sinnvoller wäre als die Entwicklung von immer mehr teuren Medikamenten.

Schweden - Umwelt/Natur
Nachdem man auf Gotland, in der Nähe eines Windkraftwerks, tausende von Larven des  Kiefern-Prozessionsspinner entdeckte, warnt die Region die Bevölkerung sich den Larven zu näheren, da diese sehr lange Ketten bilden können und ein Kontakt mit den Larven zu Krankheiten und allergischen Reaktionen führen kann. Auf Grund der steigenden Wärme in Schweden beginnen sich die Larven in Schweden immer weiter zu verbreiten, wobei noch gefährlichere Larven nun Kopenhagen erreicht haben und es nur noch eine Zeitfrage ist bis auch diese Schweden erreicht haben werden.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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