söndag, juli 05, 2026

Nachrichten, 5. Juli

Schweden - Politik
Nationalökonomen Schwedens kritisieren die zahlreichen finanziellen Versprechen der Politiker während der politischen Reden auf dem gotländischen Almedalen, da sich die Parteien geradezu mit Versprechen überschlagen haben, die nichts anderes als leere Wahlversprechen sein können, da die aktuelle Regierung bereits während der vergangenen vier Jahre enorme Staatsschulden machte, da zahlreiche Projekte nur über Kredite finanziert werden konnten. Wirtschaftlich gesehen gibt es gegenwärtig einfach keinen Spielraum mehr für zusätzliche Kredite, die ohnehin kommende Generationen abbezahlen müssen.

Schweden - Politik/Zölle
Um die Menge von Ramschware zu begrenzen wurde zum 1. Juli des Jahres, neben der Importsteuer, auch eine Abgabe von 30 Kronen auf jede Warengruppe erhoben. Wie sehr häufig, so war auch diese Regelung von Schweden, aber auch von ganz Europa, kaum durchdacht, denn wer nun Kulturgut wie Bücher aus einem außereuropäischen Land bestellt, muss nun ebenfalls mit Zusatzkosten rechnen, die den Preis eines Buches geradezu verdoppeln können. Eine andere Kultur, oder eine andere Sprache, zu erkunden, wird nun, gemeinsam mit Ramschware aus China gleichgesetzt.

Schweden - Recht/Jagd
Die aktuelle Regierung verabschiedete zum 1. Juli des Jahres ein Gesetz das es ermöglicht dass Jäger mit einer Jagdlizenz nun zehn Waffen statt der bisherigen sechs erwerben können, was von den Jägern sehr positiv aufgenommen wird, jedoch auch die Waffendichte in Schweden vergrößern muss. Bereits im Juni ging nun der Antrag auf Waffenlizenzen, verglichen mit dem gleichen Monat des Vorjahres, um 40 Prozent nach oben, wobei man annimmt dass sich die Waffenmenge innerhalb eines Jahres um bis zu 50 Prozent erhöhen kann.

Schweden - Landwirtschaft
Während in Schweden die Nachfrage nach Kalbfleisch, trotz des extrem hohen Preises, ständig ansteigt, zeigen die Statistiken sehr deutlich dass es seit 1866 nicht mehr so wenige Kühe in Schweden gab wie gegenwärtig. Bereits im Jahr 2024 zählte man in Schweden nicht einmal mehr 500.000 Kühe, und ohne maßgebliche politische Schritte und Subventionen wird sich das Problem auch nicht mehr lösen lassen. Hinzu kommt dass die schwedische Bevölkerung dazu neigt grundsätzlich schwedisches Kalbfleisch zu bevorzugen und Importware nicht sehr beliebt ist.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin


Inga kommentarer:

Skicka en kommentar