söndag, februari 01, 2026

Nachrichten, 1. Februar

Schweden - Politik
Die schwedische Zentrumspartei teilte mit dass sie nach der kommenden Reichstagswahl nur mit jener Regierung zusammenarbeiten werde die sich tatsächlich für Steuersenkungen einsetze. Nach Meinung der Parteiführung sei dies notwendig um die Arbeitslosigkeit des Landes abzubauen. Insbesondere die Arbeitgeberabgaben für Angestellte sollen, nach Meinung der Partei, reduziert werden und Arbeitnehmer mit mittlerem und geringem Einkommen sollen eine geringere Einkommenssteuer bezahlen müssen.

Schweden - Politik
Die christdemokratische Politikerin Alice Teodorescu Måwe empört sich darüber dass sie immer häufiger als „Zionistenhure“ bezeichnet werde, da sie ihre gesamte Politik gegen den Antisemitismus eingerichtet hat und daher Israel, selbst mit Hilfe von Geschichtsverfälschungen, in allen Aktionen und Handlungen verteidigt und für das Leiden der palästinischen Bevölkerung kaum Verständnis zeigt. Natürlich ist die Beschimpfung eines Politikers nicht gerade angemessen, auch wenn ihr eigenes Verhalten eine starke Gegenbewegung provoziert.

Schweden - Politik
Ebba Busch, die Vorsitzende der Christdemokraten Schwedens, hält die Lagerung von Kernwaffen auf schwedischem Boden für unrealistisch, trotz der steigenden weltweiten Spannung und der Tatsache dass die USA bereits Kernwaffen in Schweden lagern dürfen. Experten auf diesem Gebiet stimmen Ebba Busch allerdings nur sehr zurückhaltend zu und sprechen von einer Grauzone. Nach Experten werden Kernwaffen zwar in Friedenszeiten nicht von europäischen Ländern in Schweden gelagert, was sich jedoch bei starker Kriegsgefahr sofort ändern könne.

Schweden - Politik/Umwelt
Aktuelle Statistiken zeigen dass die Luftverunreinigung Schwedens während der vergangenen drei Jahre um 3,1 Prozent nach oben gingen, eine Folge der Politik der gegenwärtigen Regierung, wobei die Statistiken des Naturschutzamts und des Statistischen Amts nahezu identisch aussehen. Umweltministerin Romina Pourmokhtari versichert indes permanent dass sie an einer Reduktion der Luftverschmutzung arbeite und dies in den kommenden Jahren beweisen werde, auch wenn ihr dies während der drei vergangenen Jahre nicht im geringsten gelang.

Schweden - Ausbildung
Nachdem rund 60 künftige Krankenschwestern das dreijährige Studium an der Universität Göteborg extrem stark kritisierten, antwortet nun die Universität mit der Aussage dass sie jeder Kritik offen stehen um die Ausbildung zur Krankenschwester zu verbessern, die Statistiken allerdings gegen die Aussagen der Studenten spreche, da gegenwärtig nur jeweils 55 bis 70 Prozent der Studenten ihr Studium innerhalb der vorgegebenen Zeit abschließen und alle andere ein Jahr Studium hinzufügen müssen, was wohl beweise dass die Anforderungen der Universität sehr hoch seien.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin


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