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torsdag, maj 14, 2026

Nachrichten, 14. Mai

Schweden - Politik
Nach der jüngsten Meinungsumfrage des Instituts Verian, die im Auftrag der Fernsehstation SVT erstellt wurde, liegt die Opposition bei der Wählerumfrage nun bei 10,7 Prozent über den sogenannten Tidöparteien, also den Regierungsparteien inklusive der Schwedendemokraten. Seit August 2023 war der Unterschied nicht mehr so hoch, so dass nun die Opposition, selbst ohne Unterstützung der Zentrumspartei, die Reichstagswahlen für sich entscheiden könnte. Der Hauptschuldige hierfür dürften die Handlungen des schwedischen Ministerpräsidenten sein, der der Überzeugung scheint dass er grundsätzlich Freunden und Familienmitgliedern Gelder und wichtige Posten anvertrauen kann.

Schweden - Politik
Schweden, eines der fünf Länder die Rabatte von Europa erhalten, kämpft erneut in Europa um das Budget Europas zu reduzieren und zudem die Vorteile der fünf reichsten Länder Europas zu behalten. Offiziell sollen die reichsten Länder Europas auch einen höheren Anteil am Budget tragen, was nach dem Austritt Großbritanniens eine erheblich Summe wurde, jedoch nötig ist um die armen Länder Europas zu stützen. Schweden will nun erneut rund elf Milliarden Kronen pro Jahr an Rabatt erhalten und wird, gemeinsam mit Deutschland und Dänemark massiv dafür kämpfen.

Schweden - Wirtschaft
Dem schwedischen Stahlunternehmen Stegra gelang es nun seine Geldgeber davon zu überzeugen den Kredit in Höhe von etwas über 16 Milliarden Kronen für den Weiterbau des Unternehmens auszubezahlen, obwohl Stegra die nötigen Bedingungen hierfür noch nicht erfüllen kann. Die Ursache hierfür dürfte sein dass die Familie Wallenstam im vergangenen April als größter Besitzer des Unternehmens einstieg und damit bereits vor einem Monat zehn Milliarden Kronen freigegeben wurden, da die Familie Wallenberg zu den reichsten Familien Schwedens gehört und bereits der Name als Sicherheit gilt.

Schweden - Wirtschaft/Gesellschaft
Postnord, das zu 60 Prozent dem schwedischen Staat gehört, hat sich entschieden weitere Kosten zu sparen, erneut bei der Postverteilung. Die Mehrheit der schwedischen Haushalte sollen in Zukunft nicht mehr jeden zweiten, sondern nur noch jeden dritten Tag ihre Briefe erhalten. Nach den neuen Bestimmungen sollen auch nicht mehr 95 Prozent aller Briefe in der vorgegebenen Zeit verteilt werden, sondern nur noch 85 Prozent. Diese Änderungen sollen ab dem 16. Juni in Kraft treten. Während sich die Regierungsmitlieder ständig neue Gelder zuspielen, wird bei der Bevölkerung immer mehr gespart.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin



tisdag, april 14, 2026

Nachrichten, 15. April

Schweden - Politik
Dass die schwedische Finanzministerin Elisabeth Svantesson für ihr Frühjahrsbudget erneut enorme Kredite aufnehmen wird um Schweden wieder in Gang zu bringen, stößt bei den Sozialdemokraten auf eine harte Kritik, da dies bedeutet dass bei einer weiteren Tiefkonjunktur die Rechnung für die Verschuldung beim Konsumenten landet. Die Sozialdemokraten weisen auch darauf hin dass sich das Wirtschaftswachstum während der letzten vier Jahre verlangsamte, die Arbeitslosigkeit ein Höchstniveau erreicht hat, und sich hierbei auch noch die Staatsverschuldung enorm erhöhte. Nicht zu vergessen sei hierbei dass ein großer Teil der Verschuldung nur dazu dient die reichste Schicht Schwedens noch reicher zu machen.

Schweden - Politik
Gestern präsentierte die schwedische Regierung ihre nationale Strategie zur männlichen Gewalt gegenüber Frauen und zur Ehrengewalt. Nach dieser Strategie soll eine Struktur eingeführt werden die landesweit arbeitet und nicht mehr auf regionaler Ebene, so dass alle Betroffenen die gleiche Hilfe und Unterstützung erhalten können. Nach der liberalen Gleichstellungsministerin Nina Larsson sollen diese Strategien vorerst die kommenden zehn Jahre lang gelten und dann ausgewertet werden. Die Ministerin betrachtet dies als die einzige sinnvolle Lösung die Gewalt gegenüber Frauen abzubauen.

Schweden - Politik
Das hoch verschuldete Stahlunternehmen Stegra, das auf sogenannten umweltfreundlichen Stahl setzt, teilte gestern mit dass das Unternehmen vom Konsortium Wallenberg Investment nun 1,4 Milliarden Euro erhalten habe um das Werk tatsächlich aufbauen zu können. Auf diese Weise erhielt die Familie Wallenberg die absolute Aktienmehrheit in diesem Unternehmen, auch wenn dies zu einer Belastung werden kann, sollte Stegra erneut auf wirtschaftliche oder technische Probleme stoßen. In Boden, wo das Werk entstehen soll, atmete die Bevölkerung nach dieser Entscheidung auf, denn auf diese Weise können tausende von Arbeitsplätzen im nördlichsten Gebiet Schwedens entstehen.

Schweden - Arbeitswelt
Nach den Zahlen des schwedischen Konjunkturinstituts steigt die Arbeitslosigkeit bei Akademikern stärker an als bei weniger ausgebildeten Personen. Gleichzeitig klagen sehr viele Unternehmer Schwedens darüber dass es extrem schwierig sei bedeutende Arbeitsstellen besetzen zu können, da den Bewerbern die richtigen Kompetenzen fehlen. Nach dem Verband der schwedischen Unternehmer hängt dieses Problem damit zusammen dass die Ausbildungen an schwedischen Universitäten nicht dem Bedarf der Industrie und der Wirtschaft, sondern dem Interesse der Studenten angepasst sei.

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Copyright: Herbert Kårlin

fredag, november 28, 2025

Nachrichten, 28. November

Schweden - Politik
Nach der jüngsten Meinunhsumfrage des Instituts Indikator hat sich die Wählersympatie während des laufenden Monats nur wenig verändert, denn die Sozialdemokraten sind weiterhin die größte Partei Schwedens und die Schwedendemokraten stehen auf Platz Zwei. Die Linken haben indes eine bedeutende Menge an Wählern verloren und zählen nun nur noch 6,2 Prozent der Wähler hinter sich. Die schwedischen Christdemokraten wiederum konnten aus der Tiefe wieder etwas auftauchen und haben mit 6,4 Prozent der Wähler wieder eine Chance im nächsten Reichstag vertreten zu sein.

Schweden - Politik
Nach einer Analyse des Amts das verschiedene Unterstützungen bezahlt, musste man feststellen dass im Jahr 2024 mindestens 40 Millionen Kronen an Personen ausbezahlt wurden die kein Aufenthaltsrecht in Schweden haben. Bei den Auszahlungen handelte es sich um Kindergeld, Arbeitslosengeld, Integrationshilfe und andere Zahlungen mehr. Dies zeigt sehr deutlich dass die schwedischen Ämter eine sehr schlechte Zusammenarbeit haben und insbesondere das Migrationsamt seine Informationen kaum teilt.

Schweden - Wirtschaft
Zwei der größten Stromlieferanten Schwedens teilten nun mit dass sie die Grundabgaben deutlich anheben werden. Vattenfall, das nicht nur neue Kernkraftwerke bauen will, sondern auch sehr hohe Gewinne macht, will die Grundgebühr um 15 Prozent anheben. Auch die Wasserversorgung wird in ganz Schweden teurer werden und Mieten sollen im Schnitt um fünf Prozent steigen, ohne dsss Angestellte und Rentner dafür kompensiert werden. Lebensmittelunternehmen teilten ebenfalls mit dass sich die Halbierung der Mehrwertsteuer kaum auf die Verbraucher auswirken werde, da die Einkaufspreise weiterhin steigen.

Schweden - Wirtschaft/Politik
Das in Nordschweden geplante Stahlunternehmen Stegra, das klimaneutral Stahl herstellen soll, wird nun von der Regierung mit 390 Millionen Kronen unterstützt, damit das Unternehmen Zeit gewinnt und neue Investoren finden kann, die sich, auf Grund der hohen Schulden, bisher nur sehr zögernd melden und nicht sicher sind dass das Prestigeunternehmen Schwedens je das Licht sehen kann. Die aktuelle Regierung versucht mit Steuergeldern verzweifelt Industrien zu retten, obwohl diese Gelder dringend an anderen Stellen benötigt werden.

Schweden - Kriminalität
Nach einer Analyse der schwedischen Versicherungskasse erhalten rund 4000 Personen die aktiv in der Bandenkriminalität sind, jedes Jahr rund 5,8 Milliarden Kronen an Krankengeld oder Unterstützungen für Umschulungen ausbezahlt. Dies bedeutet dass jeder einzelne dieser Kriminellen im Schnitt 1,6 Millionen Kronen erhält, also weitaus mehr als Schweden die einer normalen Arbeitstätigkeit nachgehen verdienen können.

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Copyright: Herbert Kårlin