torsdag, mars 12, 2026

Nachrichten, 12. März

Schweden - Politik
Die schwedische Energie- und Wirtschaftsministerin Ebba Busch will einen Untersuchungsausschuss einsetzen der erkundet wie die schwedische Regierung mehr Einfluss auf den Bau von Kernkraftwerken gewinnen kann, wie man also die Politik über die wirtschaftlichen Entscheidungen setzen kann. Nach der Politikerin ist es nötig mehrere Kernkraftwerke in Schweden zu bauen und hierbei alles einsetzen damit dies auch reibungslos geschehen kann. Busch ist geradezu besessen von Kernkraftwerken, während die Regierung alles in die Wege setzt um einen Krieg mit Russland vorzubereiten.

Schweden - Politik
Die Moderaten wollen, gemeinsam mit den Christdemokraten und den Liberalen, die stark diskutierte Europa-Direktive zur Angleichung von Gehältern von Männern und Frauen auch in Schweden einführen, was sowohl von den Schwedendemokraten, als auch den Sozialdemokraten, als übereilte Handlung betrachtet wird, da die Direktive unausgeglichen sei und auf keinen Fall zu einer schnellen Gleichstellung führen könne. Die Regierung hat sich nun immerhin bereit erklärt die offizielle Umsetzung der Direktive auf Januar 2027 zu verlegen, in der Hoffnung dass sie nach der kommenden Wahlen weiterhin regieren werde.

Schweden - Wirtschaft
Während die schwedische Finanzministerin Elisabeth Svantesson immer noch von der guten finanzielle Lage und dem Aufschwung Schwedens spricht, zeigen die nun veröffentlichen Zahlen des Statistischen Amts eine etwas andere Lage, denn nach den neuen Zahlen ging das BNP in Schweden um ein Prozent zurück und der Krieg im Nahen Osten wird die Situation noch schwieriger machen. Sollte der Krieg noch länger andauern, so wird der Konsum und das BNP in Schweden noch weitaus deutlicher zurückgehen als nur ein Prozent.

Schweden - Wirtschaft
Das Stahlunternehmen Stegras in Boden, das weltweit bekannt wurde weil es sogenannten grünen Stahl herstellen wollte, hat, nach Informationen der Tageszeitung Dagens Industrie, weitaus höhere Schulden als bisher bekannt wurde, denn in der Tat handelt es sich nicht um 10 Milliarden Kronen, sondern um mindestens 20 Milliarden Kronen, die das Unternehmen nun dringend benötigt um weiter an diesem Werk bauen zu können. Ob die Investoren bereit sind diese Summe bereitzustellen, ist bisher allerdings unsicher. Das Werk in Boden sollte auch als Vorzeigeprojekt der schwedischen Regierung gelten.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin


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