Visar inlägg med etikett Vorname. Visa alla inlägg
Visar inlägg med etikett Vorname. Visa alla inlägg

måndag, juni 23, 2014

Nachrichten vom 23. Juni 2014

Schweden - Wirtschaft/Politik
Der schwedische Wirtschaftsverband fordert alle Parteien des Landes auf nach dem Wahlgewinn im Herbst die Kapitalsteuer der Firmen von gegenwärtig 30 Prozent auf die Hälfte zu senken, da die hohen Abgaben jedes Wirtschaftswachstum in Schweden bremsen. Sollte die zukünftige Regierung Schwedens dieser Forderung nachkommen, so bedeutet dies automatisch, dass dafür im Gegenzug die Zinsen für Immobilienkredite angehoben werden müssen, was mit der baldigen Forderung einer Amortisierung der Kredite für bis zu etwa 20 Prozent der Immobilienbesitzer bedeutet, dass sie ihr Eigentum verlieren können.

Schweden - Recht
Bereits am ersten Juli des Jahres tritt ein Gesetz in Kraft nach dem unbezahlte Protokolle, Gebühren oder Abgaben für Fahrzeuge nicht mehr an den eingetragenen Besitzer des Fahrzeugs, sondern an das Fahrzeug gebunden werden. Ab diesem Zeitpunkt kann bei entsprechenden Schulden das Fahrzeug abgeschleppt werden und wird erst nach Bezahlung aller Kosten wieder ausgeliefert. Bei höheren Schulden darf das Fahrzeug auch beschlagnahmt und verkauft werden. Diese Gesetzesänderung soll verhindern, dass in Zukunft weiterhin Strohmänner hunderte von Autos auf ihren Namen eintragen lassen und damit dem tatsächlichen Besitzer einen Freibrief für Verkehrsübertretungen ausstellen. Personen ohne jede Einkunft und Besitz lassen gegenwärtig hunderte von Autos auf ihre Namen laufen und haben bisher Schulden in Höhe von über 200 Millionen Kronen angehäuft, die nicht eingetrieben werden können.

Schweden - Medizin
Nach einer Studie des Karolinska Instituts, gemeinsam mit dem Danderyds Sjukhus, sind bei über der Hälfte aller Patienten der schwedischen Krankenhäuser, die bereits im Sterben lagen, die Herzschrittmacher noch aktiviert, was bedeutet, dass ein Großteil unter ihnen aus Nachlässigkeit noch im Sterben mit Elektroschocks gequält wird. Diese Zahlen sind umso erschreckender, wenn man bedenkt, dass etwa 8000 Schweden gegenwärtig über einen Herzschrittmacher verfügen.

Schweden - Medizin
Wie die staatliche Nachrichtenredaktion Ekot berichtet, wurde im Akademischen Krankenhaus in Uppsala eine neue Behandlungsmethode bei Myasthenie mit großem Erfolg eingesetzt und einer Patientin eigene Stammzellen transplantiert wodurch die Immunität des Körpers gestärkt wurde. Nach den Ärzten der Klinik kann auf diese Weise jährlich bis zu zehn Personen mit sehr schwerer Myasthenie geholfen werden. Allerdings gibt es in Schweden gegenwärtig knapp 2000 Patienten bei denen die Krankheit festgestellt wurde, was bedeutet, dass nur den schwersten Fällen tatsächlich geholfen werden kann.

Schweden - Tourismus
Sämtliche schwedischen Reiseunternehmen, die sich auf Charterreisen spezialisiert haben, geben zu, dass die Hotels mit denen sie Verträge haben, nur in Einzelfällen über ein korrektes Arbeitsmilieu und akzeptable Arbeitszeiten verfügen. In vielen Fällen können die Angestellten der vertraglich gebundenen Hotels, trotz zahlreicher Überstunden, von ihrem Gehalt nicht leben. Während die Reiseunternehmer die gesamte Verantwortung den Hotels zuschreiben, kümmern sich die Reisenden überhaupt nicht um die Arbeitsbedingungen der Angestellten an ihrem Urlaubsort, solange die Reise günstig ist.

Schweden - Sport
Dan Persson, Fachmann für Sportwirtschaft, erklärte gegenüber Journalisten des staatliche Fernsehens SVT, dass alle kleineren Sportarten in Schweden am Aussterben sind und damit eine gesamte Volksbewegung zu Grabe getragen wird, da die gesamte Unterstützung, insbesondere von Sponsoren, ausschließlich an Fußball, Eishockey, Handball und Basketball geht, da nur diese Sportarten auch einen medialen Erfolg haben und über Gelder verfügen, die groß angelegte Werbekampagnen ermöglichen. Bereits heute haben die Klubs von über 30 Sportarten bedeutende finanzielle Probleme, insbesondere jene, die sich in kleineren Gemeinden des Landes befinden.

Schweden - Gesellschaft
Nach der Tageszeitung Dagens Nyheter hat das schwedische Ausländeramt seine Zahl zu den zu erwartenden Asylanten des Jahres bedeutend nach oben korrigiert. Auf Grund der Kriege und Verfolgungen von Minoritäten in verschiedenen Krisengebieten rechtet das Migrationsamt im laufenden Jahr nun nicht mehr mit 61.000 Flüchtlingen, sondern erwartet einen Zustrom von bis zu 80.000 Personen, was die Situation in den Auffanglagern noch weiter erhärten wird zumal immer mehr Gemeinden des Landes keine oder kaum noch Asylanten bei sich aufnehmen wollen.

Schweden - Gesellschaft
Nach dem Statistischen Amt Schwedens zögern immer mehr Eltern des Landes ihren Kindern einen Vornamen zu geben, denn gegenwärtig zählt das Amt rund 1000 Kinder von bis zu acht Jahren, die keinen Vornamen haben, obwohl das Gesetz vorschreibt, dass Eltern innerhalb von drei Monaten dem Meldeamt (Skatteverket) den Vornamen des Kindes mitteilen müssen, da sie sonst mit Strafen von bis zu 10.000 Kronen rechnen müssen. Abgesehen von dieser Strafe gibt es jedoch keine Möglichkeit die Eltern zu einer Vergabe eines Vornamens zu verpflichten, was vor allem beim Schulbeginn mit erheblichen Problemen verbunden sein kann, da Lehrer die Kinder üblicherweise mit ihrem Vornamen ansprechen.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

Way Out West, Musik in Göteborg Göteborger Kulturfestival 2013

onsdag, januari 22, 2014

Nachrichten vom 22. Januar 2014

Schweden - Wirtschaft
Nach insgesamt 21 Kontrollen in Spielwarenläden, die über ganz Schweden verteilt waren, hat das Umweltamt nun zwei Läden in Göteborg und je einen in Stockholm und Malmö angezeigt, weil dort Spielwaren für den Verkauf gefunden wurden, deren Schadstoffgehalt weit über der zulässigen Grenze lag. Bei den Kontrollen enthielten fünf der 20 überprüften Spielzeuge zu viele Phthalate, sogenannte Weichmacher. Allerdings weisen die Inspektoren darauf hin, dass die Besitzer der entsprechenden Läden und die Verkäufer kaum über die Gesetze zu Chemikalien in Spielwaren informiert sind und diese sich auch nicht in diesem Punkt weiterbildeten.

Schweden - Wirtschaft/Arbeitswelt
Auch wenn die schwedische Eisenbahn nahezu in jedem Bereich Probleme hat, die nur mit Geld beseitigt werden können, muss das Unternehmen rund eine Milliarde Kronen im Jahr sparen. Als eine der ersten Maßnahmen will die schwedische Eisenbahn SJ nun 400 Personen kündigen und die Administration und den Kundendienst kostensparender organisieren. Die Kündigung des Personals entspricht bereits etwa 20 Prozent der geplanten Einsparungen.

Schweden - Kriminalität
Obwohl die Anzahl der Anzeigen bei der Polizei in den letzten Jahren permanent ansteigen, ging, nach der Tageszeitung Dagens Nyheter, die Anzahl der Fälle, die die Polizei an die Staatsanwaltschaft weiterleitet, von 2010 bis 2013 um 11,7 Prozent zurück. In der gleichen Epoche nahm auch die Anzahl der Anklagen der Staatsanwaltschaft vor den Gerichten um 15,3 Prozent zurück, was natürlich bedeutet, dass immer weniger Anzeigen einen Erfolg zeigen und die Chance, dass ein Täter vor Gericht landet, weiterhin schrumpft.

Schweden - Ernährung
Der Verkauf von sogenannten Energiegetränken hat sich in Schweden seit 2006 mehr als verdoppelt. Nach der Statistik der schwedischen Brauereien wurden allein im vergangenen Jahr 27,5 Millionen Liter an Energy Drinks verkauft, die sich dadurch auszeichnen, dass eine Art Limonade nicht nur mit Vitaminen und anderen Stoffen angereichert ist, sondern auch eine hohe Menge an Coffein vorhanden ist. Da es in Schweden offiziell kein Mindestalter für den Kauf des Getränks gibt, macht das Lebensmittelamt regelmäßig darauf aufmerksam, dass der Konsum von Energiegetränken vor allem bei Kindern und Jugendlichen ansteigt, was gerade bei dieser Gruppe bedeutende gesundheitliche Risiken mit sich führt.

Schweden - Ernährung
Nach der Tageszeitung Göteborgs-Posten verstoßen mehrere Großbäckereien Schwedens gegen die von der Branche aufgestellten Regeln. Um Kunden, die während der letzten Jahre immer häufiger nach Vollkornbrot suchen, zu gewinnen, zeichnen sie bisweilen Brotarten, die gerade einmal neun Prozent Vollkorn enthalten als Vollkornbrot aus. Nach den von der Branche aufgestellten Regeln muss dieses Brot jedoch mindesten aus 50 Prozent Vollkorn bestehen. Ein sehr ähnliches Verfahren wenden einige Großbäckereien für Brot „mit Vollkorn“ an, das oft nur einen extrem geringen Anteil an Vollkorn besitzt und die dunkle Farbe durch den Zusatz von Sirup erhält.

Schweden - Gesundheit
Nach einer Doktorarbeit an der Sahlgrenska Akademien in Göteborg ist es wichtig, dass schwedische Frauen während der Schwangerschaft Vitamin D zu sich nehmen, da nach der Untersuchung des Forschers etwa 15 Prozent aller schwangeren Frauen unter Vitamin D-Mangel leiden und daher das Kind ebenfalls mit diesem Mangel auf die Welt kommt. Verfügen jedoch die Körper von Kleinkindern unter zu wenig Vitamin D, so steigt damit das Risiko, dass sie später an Diabetes Typ 2 erkranken. Vitamin D nimmt der Körper durch Sonneneinstrahlung auf, was in Schweden zu gewissen Jahreszeiten sehr problematisch ist.

Schweden - Gesellschaft

Nach den neuesten Statistiken findet man in den schwedischen Haushalten immer häufiger Kampfhunde wie Amstaff, Pitbull und amerikanische Bulldogge, wobei die letzteren beiden Rassen vor allem in kriminellen Kreisen sehr beliebt sind. Amstaff findet man mittlerweile dagegen in den verschiedensten Familien, wobei sich die Anzahl der Hunde von rund 200 Hunden im Jahr 2000 auf gegenwärtig nahezu 7000 Hunde erhöht hat. Das Hauptproblem dabei sind allerdings nicht die Hunde, sondern die Besitzer, die oft sehr wenig über die Eigenschaften ihrer Hunde wissen und deswegen unvorhergesehene Angriffe der Hunde ermöglichen.

Schweden - Gesellschaft
Nach der neuen Statistik des Statistischen Zentralbüros sind die Modenamen des vergangenen Jahres Alice für Mädchen und Lucas für Jungen. Alice ist bereits im dritten Jahr die Nummer Eins während Lucas bei seinem Aufstieg den Vornamen William auf den zweiten Platz verdrängte. Als der große Aufsteiger des Jahres 2013 gilt der männliche Vorname Louie, der erstmals in die Liste der 100 meistvergebenen Namen aufgenommen wurde. Auf absteigender Linie sind dagegen die früher sehr beliebten Vornamen My und Hampus, die als die größten Verlierer gelten.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

tisdag, januari 22, 2013

Nachrichten vom 22. Januar 2013

Schweden - Politik
Nur wenige Tage nachdem die Ministerin für Integration und Gleichstellung, Nyamko Sabuni, für ihren Vorstoß in Fragen der Frauenquote in den Führungsetagen kritisiert wurde, teilte sie gestern mit, dass sie mit unmittelbarem Wirken aus der Regierung ausscheidet. Die Ministerin hat keine klaren Gründe für ihren Rücktritt genannt und wollte ursprünglich erst mit den kommenden Wahlen ausscheiden. Als ihre Nachfolgerin wurde noch gestern die Maria Arnholm der Volkspartei ernannt.

Schweden - Politik

Maria Arnholm, die neu ernannte Ministerin für Integration und Gleichstellung hat bereits bei ihrer Antrittsrede betont, dass sie gegen jede gesetzliche Regelung ist, die mehr Frauen in die Führungsetage befördern soll und entspricht damit dem Wunsch der von Männern dominierten Hochfinanz und Wirtschaft. Nach Maria Arnholm ist es jedoch wichtig einen gleichen Lohn bei gleicher Arbeit anzustreben, obwohl ihr bekannt ist, dass es schon heute die Hintertür gibt die Arbeitsaufgaben von Männern und Frauen unterschiedlich zu beschreiben und dadurch eine schlechtere Bezahlung der Frauen zu verteidigen.

Schweden - Politik
Obwohl es nach der schwedischen Flüchtlingspolitik nötig ist, dass alle Gemeinden des Landes dabei ihre Verantwortung übernehmen und Flüchtlinge aufnehmen, gibt es in Schweden gegenwärtig 18 Gemeinden, die sich aus den unterschiedlichsten Gründen weigern auch nur einen einzigen Flüchtling aufzunehmen. Unter diesen Gemeinden findet man auch Helsingborg, Klippan, Karlsborg und Katrineholm. Nachdem in den kommenden Jahren voraussichtlich die doppelte Menge an Wohnungen für Flüchtlinge nötig sind als heute, wird nur ein Gesetz das die Gemeinden zu einer gewissen Quote zwingt, das Problem lösen können.

Schweden - Wirtschaft
Nach dem Wirtschaftsdirektor des schwedischen Königshauses verfügen die 70 königlichen Stiftungen gegenwärtig über knapp vier Milliarden Kronen, wovon jedes Jahr zwischen 150 und 170 Millionen Kronen an die verschiedensten Projekte verteilt werden. Während die Gelder früher vor allem der Bekämpfung der Armut dienten, gehen heute die Gelder überwiegend an Forschung, Kultur, Ausbildung oder auch an soziale Einrichtungen. Während eines Seminars betonte der Wirtschaftsdirektor des Hofes allerdings auch, dass Donatoren für die Stiftungen gesucht werden.

Schweden - Recht
Nach einer Reportage über die Ausdehnung von Schießübungen in einer militärischen Anlage bei Karlsborg im Herbst 2011 wurde nun ein Journalist von Sveriges Radio und sein Begleiter nach dem Schutzgesetz, ersatzweise wegen Hausfriedensbruch, angeklagt.  Beide erklären sich als nicht schuldig, da die Anlage nicht abgegrenzt war und daher auch nicht ersichtlich war, dass sie für ihre Reportage in ein militärisches Gebiet eindrangen.

Schweden - Unterricht
Nach einer Untersuchung des Meinungsforschungsinstituts Novus im Auftrage des Svenska Dagbladets machten rund 90 Prozent der Schulkuratoren die Erfahrung, dass es vielen Schülern heute psychisch schlechter geht, da die sozialen Medien einen sehr hohen Druck auf sie ausüben. Gleichzeitig gingen jedoch die staatlichen Unterstützungen zurück, so dass den Betroffenen heute weniger geholfen werden kann als früher.

Schweden - Gesellschaft
Wer glaubte, dass nach der königlichen Taufe der Vorname Estelle in Schweden zu einem    Modenamen wird, hat sich schwer getäuscht, denn im letzten Jahr wurden sogar noch weniger Mädchen der Name Estelle gegeben als im Jahr davor. Insgesamt wurden im Jahr 2012 nur noch 55 Estelles eingetragen. An der Spitze der Mädchennamen liegt nach wie vor Alice, Elsa, Julia, Ella und Maja, wobei man 2012 insgesamt 938 Mal Alice als Vornamen eintragen ließ. Nur Gotland macht hier eine Ausnahme und vergab bei Mädchen am häufigsten den traditionellen schwedischen Vornamen Freja.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin