Schweden - Politik
Die schwedische Umweltministerin Romina Pourmokhtari teilte mit dass die schwedische Regierung die Anwendung von PFAS in Kleidung, Kosmetika, Küchengeräten und in Skiwachs verbieten wolle und damit ein Vorreiter in ganz Europa sei, obwohl mehrere Länder ebenfalls darüber diskutieren und ein allgemeines Verbot in Europa ab 2030 zu erwarten ist. Bei Dünger will die Ministerin PFAS allerdings nicht verbieten, obwohl dadurch das Grundwasser, und damit auch das Trinkwasser, betroffen sind, worauf die Opposition Schwedens auch aufmerksam machte.
Schweden - Politik/Wirtschaft
Die schwedische Wasserstoffkette Hydri erhielt von der Regierung 190 Millionen Kronen um eine Tankstellenkette mit Wasserstoff aufzubauen um auch für Lastwagen alternative Treibstoffe bieten zu können. Allerdings warten die bisherigen zehn Tankstellen vergeblich auf Kunden, da es bisher lediglich sechs in Schweden registrierte Lastwagen gibt die mit Wasserstoff betrieben werden. Die Regierung unterstützt zwar den Bau von Wasserstofftankstellen, machte Diesel jedoch so billig dass sich Großunternehmen gar nicht erst für Lastwagen interessieren die mit Wasserstoff betrieben werden.
Schweden - Wirtschaft
Bereits Anfang Juni hatte das Lebensmittelunternehmen ICA seinen Vertrag mit dem italienischen Konzern Barilla, die auch vor Jahren das bekannte Wasabröd aufkaufte, gekündigt und daher bis zum Folgevertrag keinerlei Barilla-Produkte mehr erworben, so dass auch das weltweit bekannte Knäckebrot Wasa aus den Regalen verschwand. Erst jetzt, sechs Wochen nach der Kündigung des Vertrags konnten sich nun Barilla und ICA wieder auf eine neues Abkommen einigen und das Wasaknäcke kam zurück in die Regale.
Schweden - Landwirtschaft
Die jüngsten Zahlen zeigen dass rund drei Viertel aller Landwirte Schwedens keine Nachfolger haben, weder Kinder, noch mögliche Käufer, wobei tausende von Landwirten mittlerweile auch ein Alter von zwischen 60 und 80 Jahre aufweisen. Außerdem wird etwa die Hälfte aller bereits etwas älteren Landwirte ihren Betrieb innerhalb der kommenden fünf Jahre aufgeben müssen, was die Versorgung Schwedens durch die nationale Landwirtschaft erschweren wird.
Schweden - Wissenschaft/Umwelt
Forscher am Tjärno marinen Laboratorium beim westschwedischen Strömstad sind, nach ersten Forschungen mit Algen, überzeugt davon dass man Algen gegen die Folgen der Überdüngung von Gewässern einsetzen kann. Die ersten Ergebnisse zeigen dass gewisse, gezüchtete Algen in Buchten eingesetzt werden können die zu hohe Werte an landwirtschaftlichem Dünger aufweisen und diesen Schaden neutralisieren. Die Ergebnisse der Forschung soll noch diesen Herbst präsentiert werden, da das Projekt nur bis zu diesem Zeitpunkt finanziert wird.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.
Copyright: Herbert Kårlin

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