tisdag, juli 07, 2026

Nachrichten, 7. Juli

Schweden - Politik
Die umstrittene Organisation Seefar hatte den Auftrag afghanische Asylanten dazu zu bewegen in ihre Heimat zurückzukehren und boten als unabhängige Organisation Beratung und Hilfe bei der Rückkehr an, allerdings ohne auch nur mit einem Wort darauf hinzuweisen dass Seefar diesen Auftrag, und die entsprechende Bezahlung, vollkommen von der schwedischen Regierung erhalten hatte. Nach Meinung der Regierung sollten auf diese Weise mindestens 200 abgelehnte Asylanten nach Afghanistan zurückkehren. Nur zwei Monate vor Ablauf des Vertrages ist es Seefar allerdings nicht gelungen auch nur einen der Asylanten oder Flüchtlinge zur Rückkehr zu bewegen.

Schweden - Politik/Gesellschaft
Väter die in Schweden während der ersten beiden Jahre eine Zeit lang bei ihren Kindern bleiben und hierfür Erziehungsgeld erhalten ging während der vergangenen 15 Jahre von 80 Prozent auf 90 Prozent nach oben, auch wenn Mütter im Schnitt immer noch länger bei ihren Kinder bleiben als Väter. Allerdings findet man unter den Vätern mit Erziehungsgeld insbesondere Männer mit geringem Einkommen und mittlerweile auch häufig im Ausland geboren wurden. Gut verdienende, schwedische Väter bevorzugen immer noch das Einkommen statt einen Teil der ersten Jahre eines Kindes zu erleben.

Schweden - Landwirtschaft
Nach der schwedischen Chemikalieninspektion verwenden Landwirte immer häufiger Pestizide und Insektizide die PFAS beinhalten, was dazu führt dass die Umwelt immer mehr mit schädlichem PFAS belastet wird, der Ertrag auf den Feldern jedoch nach oben geht. Nach dem Naturschutzamt benutzten die Landwirte des Landes im vergangenen Jahr bereits 100 Tonnen mit PFAS belasteten Dünger, was einer Zunahme von 12 Prozent innerhalb eines Jahres entspricht und die Gesundheit der Bevölkerung in Frage stellt. Der Verband der Landwirte verteidigt die Anwendung dieser Düngemittel, während die Landwirte oft nicht einmal die Zusammensetzung ihres Düngers kennen.

Schweden - Gesellschaft/Politik
Die Tageszeitung Dagens Nyheter konnte nun aufdecken dass Birgitta Ed, die Ehefrau des schwedischen Ministerpräsidenten Ulf Kristersson, im Jahr 2023 ihre Priesterstelle bekam ohne das diese von der Svenska Kyrkan vorher ausgeschrieben war und sie konnte zudem drei Monate bevor sie überhaupt ihre Ausbildung abgeschlossen hatte den entsprechenden Vertrag unterschreiben. Es scheint dass Ed und Kristersson grundsätzlich wenig von offiziellen Regeln halten sondern möglichst viel hinter geschlossenen Türen absprechen wollen und mit ihrem Einfluss spielen.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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