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söndag, januari 25, 2026

Nachrichten, 25. Januar

Schweden - Politik
Die schwedische Regierung hat nun, trotzt Widerstands der Stadt Kiruna und der samischen Bevölkerung der Region, die Planung und den Ausbau des Bergbaugebiets Vittangi genehmigt, da man dort die bedeutendsten Grafitfunde Europas nachweisen konnte. Nach Meinung der Regierung ist der Abbau von Grafit für Schweden, aber auch für ganz Europa, notwendig, weshalb man auch nicht auf die Interessen der Bevölkerung Rücksicht nehmen könne. Auch auf die Interessen der Urbevölkerung mit ihrer Rentierhaltung nimmt die Regierung keine Rücksicht und will diese auch nicht entschädigen.

Schweden - Politik/Wirtschaft
Um die Kaufkraft der Bevölkerung Schwedens zu stärken, hat die schwedische Regierung entschieden die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel ab dem 1. April von bisher zwölf Prozent auf sechs Prozent zu senken. Aber noch bevor diese Steuersenkung in Kraft tritt, teilt Finanzministerin Elisabeth Svantesson mit dass diese Steuersenkung mit aller Wahrscheinlichkeit zeitlich begrenzt sei und wieder aufgehoben werde sobald sich die Wirtschaft des Landes wieder erholt habe.

Schweden - Politik/Strafvollzug
Die schwedische Regierung präsentierte bereits am Freitag alle Maßnahmen zur Bekämpfung der Kriminalität die Kinder und Jugendliche betrifft. Die Regierung plant nicht nur die Gefängnisstrafe ab dem 13. Lebensjahr einzuführen, sondern, unter anderem, auch ermöglichen dass Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren eine längere Zeit in Untersuchungshaft verbringen dürfen als bisher. Die Unesco kritisiert diese Maßnahmen sehr deutlich und weist darauf hin dass es sich hierbei um Kinder handele die vor einer Festnahme noch nie eine einzige Nacht nicht bei den Eltern geschlafen hätten und auch als Kinder behandelt werden müssen.

Schweden - Landwirtschaft
Mehrere staatlichen Untersuchungen zeigten dass die Landwirtschaft bei einem Krieg oder einer größeren Krise lebensnotwendig für das Überleben der Bevölkerung sei, ohne indes in diesem Punkt auch nur eine Vorsorgemaßnahme zu ergreifen. Landwirte weisen darauf hin dass heute die meisten Arbeiten auf einem Hof automatisiert sind und nur mit Strom ausgeführt werden können, muss man diese Arbeiten bei einer Krise oder einem Krieg durch menschliche Arbeitskraft ersetzen, was bisher unmöglich ist, da man auch für diese Arbeiten eine gewisse Ausbildung benötige.

Schweden - Ausbildung/Gesundheit
Nahezu sämtliche künftige Krankenschwestern die im letzten Semester an der Universität Göteborg ausgebildet werden, weisen darauf hin dass die gegenwärtige Ausbildung nicht den Ansprüchen des Berufes entsprechen, da das Ziel der Universität nicht mehr die Qualität der Ausbildung sei, sondern möglichst schnell möglichst viele Krankenschwestern zu liefern. Die Studenten sprechen von Stoffen die einfach weggelassen werden und Prüfungen die man selbst ohne Ausbildung schaffen kann. Die aktuelle Ausbildung könne, nach Aussagen der Studenten, die Sicherheit der Patienten nicht mehr garantieren.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

fredag, maj 24, 2024

Nachrichten, 24. Mai

Schweden - Politik
Nach einer Meinungsumfrage des Instituts Novus stellen sich 71 Prozent der Schweden gegen die anonymen Konten der Schwedendemokraten in den sozialen Medien. Lediglich sieben Prozent der Kernwähler der Schwedendemokraten halten diese anonymen Konten für sinnvolle und sehr positiv, was deutlich macht dass die Regierung nun in einer Krise steckt, denn sollten sie den Wünschen der Bevölkerung folgen, so verlieren sie die Regierungsmacht, stehen sie zu den Schwedendemokraten, riskieren sie noch mehr Wähler zu verlieren.

Schweden - Politik
Die schwedische Reichsrevision veröffentlichte gestern einen Rapport der die staatlichen Einsätze bei Kindern, die in kriminelle Kreise verkehren, analysiert und kommt hierbei zum Ergebnis dass die aktuelle Regierung in diesem Punkt völlig versagt hat, da die Rückfallquote dieser Kinder und Jugendlichen extrem hoch sei und die Einsätze keinerlei positiven Erfolg zeigen. Nach einer Analyse der Reichsrevision war das gesamte Projekt lediglich für Kinder geeignet bei denen das Risiko besteht in kriminelle Kreise zu geraten, nicht aber auf jene, die bereits kriminell seien.

Schweden - Politik/Wirtschaft
Nachdem zahlreiche Metalle, die man für die Herstellung von Batterien benötigt, in Schweden vorkommen, fordert Europa die schwedische Regierung dazu auf an den entsprechenden Stellen den Abbau der Metalle vorrangig zu genehmigen, was von der aktuellen Regierung positiv aufgenommen wird, mit der Aussage dass dies die Klimaumstellung schneller ermögliche. Umweltorganisationen und Grüne weisen darauf hin dass sich die Fundstellen teilweise in geschützten Gebieten befinden, teilweise die Rentierwirtschaft stark beeinträchtigen, teilweise aber auch die Trinkwasserversorgung Schwedens in Gefahr bringen.

Schweden - Ausbildung
Nachdem die Geburtenrate in Schweden permanent nach unten geht, erwägen nun mehr und mehr Städte Kindergärten mit wenigen Kindern zu schließen, da diese zu hohe Kosten verursachen. Dies bedeutet allerdings auch dass viele Eltern ihre Kinder bald in weit entfernte Kindergärten bringen müssen, teilweise in Kindergärten die schon heute zu große Kindergruppen haben. Während Eltern sich bereits gegen diese Schließungen währen, halten die Gemeinden dies für unausweichlich und die Regierung sieht dies nicht als ihr Problem an.

Schweden - Umwelt/Wirtschaft
Nachdem die Genehmigung für ein Bergwerk in Kallak immer wahrscheinlicher wird, besucht nun die UNESCO das Naturschutzgebiet Laponia, das auf der Liste der Weltkulturerbe zu finden ist um zu überprüfen ob das Bergwerk den Schutz dieses nordschwedischen Gebietes nicht in Frage stelle. Das Bergbauunternehmen ist davon überzeugt dass sich das kommende Bergwerk weit genug vom Naturschutzgebiet entfernt sei um keinerlei Schäden zu verursachen oder aber den Schutz in Frage zu stellen.

Schweden - Umwelt
Nach einer Analyse von Journalisten des schwedischen Rundfunks konnten mehrere Kahlschläge in schwedischen nur dadurch verhindert werden da man dort dreizehige Hackspechte fand die auf der Roten Liste zu finden sind. Auch wenn dies von mehreren Umweltorganisationen bestätigt wird und die Regionen Schwedens das Vorkommen dieser Vögel bestätigte, argumentieren die Waldbesitzer dass dies alles nur erfunden sei da es so viele dieser seltenen Spechte gar nicht mehr gebe und jeder Forstwirt wisse welche Bäume zu schützen seien.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.