onsdag, september 16, 2026

Nachrichten, 16. September

Schweden - Politik
Nach Informationen des schwedischen Rundfunk sieht der Volkswirtschaftler Lars Calmfors große Probleme bei der Wirtschaftspolitik des rechten Blocks, da die zahlreichen Wahlversprechen nicht erfüllt werden können und die dort engagierten Politiker nur Wähler auf ihre Seite ziehen wollten. Calmfors sieht bei den zahlreichen Wahlversprechen eine rein populistische Politik, die nur eine Ernüchterung des Volkes mit sich bringen kann. Mehrere Wirtschaftswissenschaftler und Bankvertreter sind ebenfalls der Meinung dass ein erstes Budget der rechts orientierten Seite, sollte sie die Regierung wieder übernehmen, extrem straff und restriktiv sein werde, entgegen aller Versprechen.

Schweden - Politik
Nachdem 94 Prozent aller Wählerstimmen gezählt sind, stellt sich heraus dass die Grünen Schwedens (Miljöpartiet) in den drei Großstädten Schwedens sehr deutlich Wähler gewonnen haben, insbesondere bei den Kommunalwahlen, obwohl sie bei ihren Forderungen die gegensätzliche Position der rechts orientierten Parteien einnehmen, also keine Villen, sondern Mietwohnungen bauen wollen, an mehr Grünflächen denken, das Benzin teurer wird und der Autoverkehr in den Städten, zum Vorteil des Kollektivverkehrs, weiterhin reduziert werden soll.

Schweden - Politik
Auf Grund der kritischen, politischen Weltlage stiegen die Preise für Rohöl im September weltweit an, was wiederum zur Folge hatte dass der Preis für Diesel in diesem Monat bereits um drei Kronen anstieg. Allerdings ist zu erwarten dass sich Autofahrer auf eine weitere bedeutende Preiserhöhung bei Treibstoff vorbereiten sollten, da die vorübergehende Steuersenkung der aktuellen Regierung nun, nach den Wahlen, ausläuft, also Benzin und Diesel um weitere vier Kronen teurer wird. Die vorübergehende Steuersenkung auf Treibstoff sollte den rechts orientierten Politikern einen Wahlvorteil bieten.

Schweden - Politik/Kriminalität
Nach der Statistik des Amts für vorbeugende Verbrechensbekämpfung Brå sitzen heute rund doppelt so viele Straftäter im Gefängnis wie vor zehn Jahren, wobei seit 30 Jahren nicht mehr so viele neue Täter mit dem Gefängnis bestraft wurden. Als Ursache sieht Brå die neuen Gesetze und damit die Verschärfung vieler Straftaten. Erstaunlich ist hierbei auch dass 45 Prozent der Täter, die nun zu Gefängnisstrafen verurteilt wurden, erstmals im Gefängnis sitzen und früher nicht straffällig waren. Als Problem sieht Brå jedoch auch dass die verhängten Strafen immer länger werden, was zu einem Engpass in den Gefängnissen führt.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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