torsdag, september 24, 2026

Nachrichten, 24. September

Schweden - Politik
Die Schwedendemokraten in Perstorp werden sehr stark dafür kritisiert  dass sie in den sozialen Medien sämtliche ihrer Leser dazu aufrufen  bei ihnen Lehrer anzumelden die im Unterricht falsche Informationen  verbreiten, was natürlich bedeutet negativ über die Werte der  nationalistischen Partei sprechen. Der Sprecher der Lehrer in Perstorp  warnt nun vor einer Hexenjagd auf Lehrer, da allein dieser Aufruf  bereits gegen die demokratische Ordnung verstoße und verhindern soll  dass Lehrer ihrem Unterrichtsplan folgen.

Schweden - Politik
Am Sonntag ist der letzte Tag an dem man beim Reichstag einen  Kandidaten für den Reichstagspräsidenten nominieren kann. Für die  Sozialdemokraten ist die Wahl der optimalen Person entscheidend sobald  über die kommende Regierung diskutiert wird. Wichtig ist insbesondere  dass Andreas Norlén, der aktuelle Reichstagspräsident, sein Amt  verliert um einer Person Platz zu machen die auf den Seiten einer  links orientierten Regierung steht. Die Wahl des Reichstagspräsidenten  wird daher erstmals zeigen ob eine Koalition zwischen  Sozialdemokraten, Grünen, Linken und Zentrumspartei überhaupt möglich  ist.

Schweden - Recht
Bei einer Kontrolle des Migrationsamts, der Polizei und dem Amt der  Staatsanwälte stellte die schwedische Reichsrevision fest dass  sämtliche drei Ämter nahezu unfähig sind den Sexhandel, den häufigsten  Menschenhandel in Schweden, zu verhindern. Obwohl während der  vergangenen fünf Jahre 422 Anzeigen wegen Sextraffiking bei der  Polizei eingingen, kam es dieser Zeit nur zu vier Urteilen gegen die  Täter. Bei der Kontrolle ging es um die Entdeckung, die Vorbeugung und  die Aufklärung aller Fälle, aber auch warum dies nicht funktioniert.

Schweden - Recht/Gesellschaft
Beim Schulbeginn im Herbst fehlten allein in Örebro 57 Schüler, die  bisher von den Schulen und der Polizei auch nicht bei den Eltern oder  Verwandten gefunden werden konnten. Die Hälfte dieser Schüler scheint  sich geradezu in Luft aufgelöst zu haben, denn auch an den Grenzen  oder den Flughäfen kann man keine Spur von ihnen finden. Die  betroffenen Kindergärten und Schulen hoffen dennoch bei vielen auf  eine logische Erklärung, obwohl die Wahrscheinlichkeit hoch ist dass  sie in die Heimat der Eltern gebracht wurden um umerzogen zu werden.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und  Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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