fredag, september 18, 2026

Nachrichten, 18. September

Schweden - Politik
Nachdem der linke Block die Mehrheit der Wählerstimmen erhalten hat und Ulf Kristersson von seinem Amt als Ministerpräsident zurücktrat, nahm Magdalena Andersson, die Vorsitzende der Sozialdemokraten, der größten Partei Schwedens, einen sehr eigenwilligen Schritt, denn sie begann nicht nach einer logischen Parteibildung mit den links orientierten Parteien zu suchen, sondern sie lud sämtliche Parteivorsitzende der Parteien, Schwedendemokraten ausgenommen, ein um über eine gemeinsame politische Richtung zu diskutieren, die natürlich in der Mitte liegen soll.

Schweden - Politik
Auch wenn es den Liberalen, dank der Stimmen die ursprünglich an andere Parteien gehen sollten, weiterhin im Reichstag vertreten sein werden, so zeigt sich dass sie im Västra Götaland in 42 der 49 Gemeinden Stimmen verloren haben und in acht Stadträten nicht mehr vertreten sein werden, da ihnen die hierfür nötige Anzahl an Wählerstimmen fehlte. Das größte Problem der Partei ist darin zu finden dass die Vorsitzende der Partei, Simona Mohamsson, sich extrem rechts einordnet, die Parteimitglieder dies jedoch nicht alle schätzen, sondern eine liberale Politik suchen.

Schweden - Politik/Wirtschaft
Nach Experten der schwedischen Bank SEB ist zu erwarten dass der Leitzins in Schweden im kommenden Jahr bis zu fünfmal angehoben werden kann, was für Immobilienkäufer bedeuten kann dass sie pro Monate einige Tausend Kronen zusätzlich an die Bank zahlen müssen. Diese Erhöhungen des Leitzins hängen natürlich nicht nur mit der zu erwartenden Wirtschaftslage Schwedens ab, sondern vor allem mit der Entwicklung der globalen Weltwirtschaft und den politischen Spannungen zwischen mehreren Ländern.

Schweden - Kriminalität/Politik
Die schwedische Reichsrevision kritisiert die Arbeit des Zolls und der Polizei hinsichtlich ihrer Arbeit zum illegalen Waffenimport, da diese Arbeit kaum koordiniert abläuft, über keine deutliche Strategie verfügt und Fälle sehr schnell gestapelt werden. Nach Meinung der Reichsrevision würden mehr Fälle gelöst wenn sich beide Einrichtungen zu einer gemeinsamen Strategie und einer sinnvollen Zusammenarbeit entscheiden könnten, aber auch weniger Zeit mit Aktenarbeit verbringen würde.

Schweden - Archäologie/Tourismus
Während der Sommermonate wurden die rund 4000 Jahre alten Felszeichnungen in Hamrinsberget in Umeå weitgehend zerstört und an zahlreichen Stellen abgeschliffen. Leider kam es erst am 15. September zu einer Anzeige, so dass die Polizei nun nach möglichen Zeugen sucht, da man ohne Zeugen vermutlich die Täter nicht ausfindig machen kann. In Schweden ist es, wie in den meisten Ländern der Welt, archäologisch Schätze der Vergangenheit zu zerstören oder zu beschädigen.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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