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måndag, december 23, 2019

Nachrichten, 23. Dezember

Schweden - Politik
Nach Aussagen von Ulf Kristersson, dem Vorsitzenden der Moderaten, leitete er die Verhandlungen mit dem nationalistischen Schwedendemokraten deshalb ein, weil er es als untragbar und undemokratisch ansah, dass die Regierung bei den Diskussion um die wachsende Gewalt in Schweden die Sverigedemokraterna von den Verhandlungen ausschloss, obwohl diese einen konstruktiven Beitrag in diesen Fragen liefern können. Sein Rechtsruck könnte Kristersson nun allerdings in Probleme bringen, da  seine Partei mittlerweile, gemeinsam mit den Christdemokraten, weniger Wähler hinter sich hat als die Schwedendemokraten allein, die daher, bei einer eventuellen rechten Regierung, selbstverständlich das Recht auf die Position des Staatsministers haben werden.

Schweden - Politik/Kriminalität
Der Malmöer Polizeichef kritisiert die im Reichstag vertretenen Parteien, die sich gegen die Lizenz für Waffenmagazine ausgesprochen haben, da diese Lizenzpflicht ein bedeutendes Mittel gegen die Bandenkriminalität wäre, zumindest nach dem Polizeichef. Da sich der Verband der Jäger gegen diese Lizenzpflicht stellte, hatten Moderate, Christdemokraten, Zentrumspartei und Liberale den Vorschlag der Regierung abgelehnt, jene Parteien, die sonst für ein verschärftes Waffengesetz und eine massive Bekämpfung der Bandenkriminalität sind.

Schweden - Politik/Verkehr
Nachdem die von den Grünen durchgesetzte Flugsteuer kommunale Flughäfen in Nordschweden massiv traf und einige unter ihnen nur noch mit roten Zahlen arbeiten konnten, hat sich die Regierung dazu entschlossen diesen Flughäfen eine Kompensation von insgesamt 67 Millionen Kronen auszubezahlen, was wiederum zu massiven Protesten von Seiten der Umweltschützer führte, da diese den nationalen Flugverkehr möglichst ganz niederlegen wollen um die Umwelt zu schützen und den Verkehr nach Nordschweden eher über die Schienen sehen wollen.

Schweden - Kriminalität
Nachdem der schwedische Fernsehkanal SVT aufdeckte dass es in Schweden zahlreiche Adressen gibt bei denen teilweise über 100 Personen gemeldet sind, ohne dass jedoch der tatsächliche Aufenthaltsort der Betroffenen bekannt wäre, gibt das schwedische Finanzamt, das auch die Melderegister unterhält, zu, dass ihm dieser Zustand bekannt sei. Erstaunlich ist dabei jedoch, dass die gemeldeten Personen Unterstützungen mit dieser Adresse beantragen können und die „Vermieter“ die Adressen für bis zu 500 Kronen pro Person verkaufen, also damit mehrere kriminelle Taten begangen werden, ohne dass das Finanzamt in diesen Fragen mit der Polizei zusammenarbeitet oder konkret die Vermieter wegen Steuerbetrugs belangt, da die gigantischen Einnahmen natürlich nicht versteuert werden.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

måndag, december 09, 2019

Nachrichten, 9. Dezember

Schweden - Politik/Gesellschaft
Das Finanzamt Schwedens hat  die Polizei in Södertälje damit beauftragt zu untersuchen ob Geldspenden an Brautpaare in Zukunft steuerpflichtig sein sollen, und wie hoch die einzelnen Spenden sind, da die Gelder oft die Veranstaltung als solches bezahlen sollen und nicht als Geschenke zu sehen sind. Bei diesem Phänome, das in Schweden relativ neu ist, handelt es sich bisweilen um bis zu einer halben Million Kronen pro Hochzeit. Sollte der Einsatz in Södertälje zeigen, dass auf dieses Geld, das in der Regel nicht verfolgt werden kann, Steuern zu bezahlen sind, so soll die Aktion im kommenden Jahr auf ganz Schweden ausgedehnt werden.

Schweden - Kriminalität
Nachdem Statistiken deutlich zeigen, dass an manchen Adressen in den größeren Städten Schwedens bisweilen über 100 Personen gemeldet sind, die sich nur mit einer sogenannten Sammelnummer, einer provisorischen Personennummer, dort anmelden, ohne sich eventuell in Schweden aufzuhalten, jedoch dort Unterstützungen beantragen und ausbezahlt bekommen, fordern die Christdemokraten die Regierung auf das Gesetz zu ändern, so dass jede Person, die sich in Schweden offiziell niederlässt, auch eine tatsächliche Adresse haben muss und sich in Schweden aufzuhalten hat. Die heutige Methode erlaubt, nach den Christdemokraten, die Geldwäsche und fördert kriminelle Aktivitäten.

Schweden - Arbeitswelt/Gesundheit
Davon, dass mehrere bedeutende Krankenhäuser nicht nur Krankenschwestern, sondern auch hunderte von Ärzte entlassen um ihr Budget halbwegs halten zu können, hat sich nun das Krankenhaus in Jönköping dazu entschlossen mehrere dieser Ärzte davon zu überzeugen nach Jönköping zu kommen, wo, wie überall im Land, zu wenige Ärzte beschäftigt sind. Das dortigen Krankenhaus hat bereits begonnen über Internet und die sozialen Medien diese Ärzte zu jagen, will jedoch, sobald die Namen der entlassenen Ärzte bekannt ist, diese auch persönlich kontaktieren.

Schweden - Umwelt/Jagd
Eigentlich soll in den nördlichsten vier Regionen des Landes bis zum Jahresende festliegen wie viele Bären und Vielfraße während der kommenden Lizenzjagd in den einzelnen Regionen erlegt werden dürfen. Dieses Ziel kann nun kaum noch eingehalten werden, da sich das Jämtland gegen die vorgelegten Zahlen wehrt, da die dortige Regionalregierung der Überzeugung ist, dass die Quote der zu erlegenden Tiere zu niedrig angesetzt sei, da insbesondere die Vielfraße große Schäden bei Rentierhaltern anrichten. Nach dem übergreifenden Plan, der sich daran richtig die Raubtierstämme stabil zu halten, will im Jämtland 70 zusätzliche Tiere sehen, während in Västerbotten die Anzahl der Tiere sinken soll.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

lördag, juni 10, 2017

Nachrichten, 10. Juni 2017

Schweden - Politik
Nach einer neuen Analyse des Instituts Novus liegen die Christdemokraten Schwedens weiterhin unterhalb von vier Prozent der Wählergunst, was wenig aufbauend für die Partei sein dürfte, die nun, nach Novus bereits seit zwei Jahren nicht mehr über die Sperrgrenze kommt. Allerdings scheint dies den Christdemokraten kaum Sorgen zu machen, da sie bei einigen wenigen Meinungsumfragen noch knapp über vier Prozent liegen und die Wahlen immerhin noch ein gutes Jahr entfernt liegen. Nach der Sprecherin der Partei sei nun die Tieflage zu Ende und der Aufwärtstrend stehe bereits vor der Tür.

Schweden - Politik/Gesellschaft
Journalisten des staatlichen Fernsehens SVT konnten mehrmals eine bedeutende Lücke im Meldesystem Schwedens feststellen, denn seit rund einem Monat wohnt ein 20-jähriger nach dem Register des Finanzamts bei Ministerpräsidenten Stefan Löfven, ohne sich allerdings dort angemeldet zu haben und bereits früher konnten Reporter sich bei einem Staatsanwalt „einmieten“ und dessen Tür mit Hilfe eines Schlossers dessen Tür öffnen lassen, um zu beweisen dass das aktuelle Meldesystem Schwedens Lücken hat. Während dem Finanzamt dieses Problem bekannt ist, will die Sicherheitspolizei Säpo nicht mitteilen ob es sich dabei auch um ein Sicherheitsrisiko handelt, obwohl auch Briefsendungen auf diese Weise an die entsprechende falsche Adresse gehen.

Schweden - Recht
Jedes Jahr zum Schulabschluss entsteht in Schweden die Frage ob man Lehrern am Jahresende ein Geschenk machen soll und wie hoch dieses Geschenk sein darf ohne als Bestechung angesehen zu werden. Während mittlerweile über die Hälfte der schwedischen Eltern diese Geschenke als unsinnig betrachten, gibt es Schulen in denen Eltern nahezu gezwungen werden den Lehrern ihrer Kinder jeweils bis zu 300 Kronen zu schenken, was bei 24 Kindern in der Klasse problemlos 7000 Kronen ausmacht. Das Amt gegen Bestechung ist daher der Meinung dass in diesem Punkte klare Regeln vom Schulamt aufgestellt werden.

Schweden - Recht/Jagd
Nach einer Gesetzesänderung werden im Herbst erstmals weniger ausländische Kleinwildjäger in der schwedischen Bergwelt auftauchen, denn seit diesem Jahr dürfen nur noch schwedische Jäger ,oder Personen die eine enge Verbindung zu Schweden haben, in diesen Zonen jagen. Eine engere Beziehung zu Schweden bedeutet in der Regel eine Immobilie in Schweden zu besitzen, in Schweden angestellt zu sein oder aber ein Unternehmen in Schweden zu leiten. Jägern, die diese Bedingungen nicht erfüllen, werden in der Regel keine Jagdgenehmigungen im Hochgebirge mehr erteilt.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin