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måndag, januari 27, 2020

Nachrichten, 27. Januar

Schweden - Ausbildung
Obwohl spätestens seit 2008 bekannt ist, dass die Organisation RDS enge Verbindungen zur Scientology Kirche pflegt, haben Direktoren in 130 Gemeinden Schwedens diese Organisation damit beauftragt in den Schulen Vorlesungen über die Gefahren von Drogen zu halten. Allein während der letzten zehn Jahre gingen an die Organisation 2,2 Millionen Kronen für die Drogenaufklärung. Journalisten des Fernsehkanals SVT konnten bereits vor über zehn Jahren aufdecken, dass das benutzte Material in keiner Weise wissenschaftlichen Forschungen entspricht, sondern den Meinungen der Scientology Kirche entgegenkommt. Um dies zu wissen, hätten die Direktoren der Schulen lediglich Google aufschlagen müssen.

Schweden - Wirtschaft
Nachdem über Jahre hinweg Bewohner Malmös und viele Besucher der Stadt zu den Restaurants am Möllevången pilgerten, da diese Gegend als Restaurantecke mit Qualität galt, ist nun in kurzer Zeit die Besucherzahl dort stark eingebrochen und könnte den Konkurs einiger der Restaurants zur Folge haben. Die Ursache davon ist, dass während der letzten Monate mehrere Kontrollen dort stattfanden und dabei festgestellt wurde, dass dort Personal auf extreme Weise ausgebeutet wurde. In einem Fall schlief der Koch im Keller des Restaurants, in einem anderen Fall musste eine mit 14 Jahren verheiratete Frau zehn Jahre lang kostenlos im Restaurant des Ehemanns arbeiten, und in anderen Fällen waren bedeutende hygienische Mängel festgestellt worden. Sämtliche der kritisierten Restaurants gehören zur gleichen Gruppe an Restaurants.

Schweden - Umwelt
Nach neuen Forschungen gibt es nun einen Lichtschimmer für die Dorschbestände an der Küste des Bohuslän, denn der jährliche Forschungsbericht zeigt, dass es nun wieder mehr junge Dorsche in den Gewässern gibt als während der vergangenen fünf Jahre. Das Fragezeichen ist jedoch ob diese Fische das erste Lebensjahr überleben, ob sie auch später an der Küste bleiben, und ob sie sich je zu großen Fischen entwickeln können, denn die Menge an großen Dorschen liegt gegenwärtig auf einem beängstigend tiefen Niveau. Bei der Bestandsaufnahme konnte man allerdings auch feststellen, dass es an der Westküste auch sehr wenige andere große Fische gibt, das Ökosystem also deutlich gestört ist.

Schweden - Tourismus
Auf Grund des bisher milden Winters in Schweden sind gegenwärtig nahezu die Hälfte aller Skianlagen des Landes wegen Schneemangel geschlossen. Selbst in Östersund, der sogenannten Winterstadt Schwedens, sind gegenwärtig zwei Drittel der Slalomhügel geschlossen, da man auf Grund der hohen Temperaturen nicht einmal Kunstschnee herstellen kann. Noch hoffen die Skiorte Schwedens natürlich auf einen Wintereinbruch, der die finanzielle Katastrophe noch bremsen kann. Bereits vor drei Jahren lag im Januar an vielen Stellen Schwedens zu wenig Schnee, aber der Februar brachte dann eine dauerhafte Kälte und der fallende Schnee blieb länger liegen als die Durchschnittsjahre.

Weitere Information stehen der presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

onsdag, februari 15, 2017

Nachrichten, 15. Februar 2017

Schweden - Politik/Recht
Während bereits die aktuelle Regierung vorschlägt dass einfache Arbeiten wie Beerenpflücken an Asylanten vergeben sollten, da dadurch die vorübergehende Arbeitskrafteinwanderung reduziert werden kann, gehen die Moderaterna noch weiter in ihren Forderungen, dass nämlich Asylanten gezwungen werden sollen diese Arbeiten anzunehmen, und bei Ablehnung ihre Unterstützung verlieren sollen. Es geht die Diskussion damit nicht mehr darum Asylanten auf den schwedischen Arbeitsmarkt vorzubereiten, sondern eine Unterklasse zu schaffen, die der Sklavenhaltung in einigen Punkten sehr nahe kommt.

Schweden - Politik
Als Wirtschaftsministerin Ann Linde bei ihrer offiziellen Reise in den Iran wie selbstverständlich ihre Haare bedeckte um, wie sie sagt, den Gesetzen des Landes zu folgen, dachte sie kaum an die Kritik, die sie damit sowohl von den Frauenbewegungen des Iran als allgemein in ihrer Heimat heraufbeschwor. Als Vertreterin einer Regierung, die die Rechte der Frau in der UN hervorheben will, ist die Entscheidung der Ministerin auch sehr negativ zu sehen, zumal sie sich auch noch nie darüber ausgesprochen hat den Schleier in Schweden zu verbieten, was man als Schlussfolgerung ihrer Handlung sehen könnte.

Schweden - Wirtschaft
Die Produktion von schwedischen Tulpen stieg, nach den aktuellen Statistiken, während der letzten beiden Jahre jeweils um rund zehn Prozent an und erreicht nun knapp 160 Millionen Tulpen pro Jahr. Allerdings ist die Importmenge kaum zurückgegangen, was sich daraus erklären lässt, dass Tulpen in Schweden immer beliebter werden, insbesondere da der Tag der Tulpen, der jeweils am 15. Januar eines Jahres mit einem Strauss Tulpen gefeiert wird, als Symbol des kommenden Frühjahrs gesehen wird und Farben in die Wohnung bringen soll.

Schweden - Wirtschaft
Dieses Jahr will sich das Finanzamt Schwedens insbesondere auf die Suche nach Personen machen, die im Internet, auch im Darknet, ihre Dienste oder Produkte anbieten, unter anderem den Verkauf von Cannabissamen und sexuellen Diensten, wie auch Wohnungen im Stil von Airbnb. Das Finanzamt ist dabei weniger an einer strafrechtlichen Verfolgung interessiert, sondern an entgangenen Steuereinnahmen. Lediglich Waffen- und Kokainverkauf kann nicht steuerlich geahndet werden, da strikt illegale Waren in Schweden nicht versteuert werden dürfen. Ein Tipp an die Polizei kann indes dennoch erfolgen.

Schweden - Tourismus
Immer mehr Orte Schwedens bezahlen mit Steuergeldern die Herstellung von Kunstschnee. Während der letzten Jahre hat ein Drittel aller schwedischen Gemeinden rund 200 Millionen Kronen an Steuergeldern nur dafür verwendet um künstlichen Schnee zu schaffen, fast immer mit dem Ziel den Tourismus zu fördern. Diese Ausgabe wird damit verteidigt dass es einfach in großen Teilen Schwedens zu wenig schneie um Skiausscheidungen austragen zu können oder um den Touristen den gesuchten Wintersport bieten zu können.Gegenwärtig liegt Östersund an der Spitze jener Orte, die am meisten Kunstschnee produzieren.

Schweden - Tourismus/Immobilien
Um immer mehr Touristen zu den Skianlagen Åres zu ziehen, hat man nicht nur den Fischbestand bereits um bis zu 90 Prozent vernichtet, sondern der Bau von touristischen Unterkünften mit 35.000 Betten lässt auch den einst gemütlichen Ort sterben, da die Mieten dem Stockholmer Wintertourismus angepasst werden, auch während der acht Monate in denen kaum Touristen erscheinen. Auch eines nach den anderen Wohngebäude muss teuren Anlagen weichen und vertreibt die früheren Bewohner des Ortes. Sollte die Klimaerwärmung in Åre voll zuschlagen, so wird in mehr oder weniger absehbarer Zeit dort eine Ruinenstadt entstehen.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

onsdag, mars 09, 2016

Nachrichten, 9. März 2016

Schweden - Politik
Die Linken Schwedens fordert die Regierung dazu auf die Gemeinden des Landes dazu zu zwingen Wohnungen zu bauen, denn wenn bis 2025 rund 700.000 Wohnungen  notwendig sind, so kann man nicht darauf warten dass die Gemeinden mehr Eigeninitiative zeigen. Gemeinden, die sich weigern Wohnungen zu bauen sollen, nach den Linken, mit Strafabgaben belegt werden. Die Moderaterna sehen die Lösung darin die Mieten freizugeben, da dadurch ein Ansporn für den Bau von Mietwohnungen geschaffen wird, auch wenn dies dazu führen würde dass die Mehrheit der Mieter sich diese Wohnungen nicht mehr leisten kann und selbst die aktuellen Wohnungen verlassen müsste.

Schweden - Politik/Wirtschaft
Drei weiter Dolmetscher, die in Afghanistan für die schwedische Verteidigung arbeiteten, erhielten nun vom Migrationsamt eine Aufenthaltsgenehmigung ausgestellt, da ihre Situation in der Heimat mit größeren Problemen verbunden war. Das Ausländeramt ging damit gegen eine frühere Entscheidung nach der ihnen genau diese Genehmigung verweigert worden war. Nach der Neuen Entscheidung haben diese drei Dolmetscher eine nähere Verbindung zu Schweden gemäß der Europakonvention und stehen daher unter dem Schutz Schwedens.

Schweden - Arbeitswelt
Auch wenn sich die Anzahl der Frauen als Generaldirektoren von größeren schwedischen Aktiengesellschaften kaum bewegt, so geht die Anzahl der Frauen, die nun die Führungsetage erreichen, leicht nach oben, obwohl man gegenwärtig in 36 Prozent der an der Börse notierten Gesellschaften nur eine oder gar keine Frau in einer Führungsposition findet. Bei der aktuellen Geschwindigkeit in der sich diese Bewegung fortsetzt, so wird in Aktiengesellschaften frühestens im Jahre 2040 eine Gleichstellung zwischen Mann und Frau existieren.

Schweden - Recht
Die schwedische Regierung will nun einen Untersuchungsausschuss einsetzen der überprüfen soll warum bisher keiner der 30 bei der Staatsanwaltschaft eingegangenen Klagen wegen Zwangsehen behandelt wurde, obwohl dies nach einem Gesetz aus dem Jahre 2014 strafbar ist. Seit dieser Zeit ist auch der Versuchte Zwang für eine Zwangsehen unter Strafe gestellt. Bisher wurde in Schweden nicht ein einziger Fall von den Gerichten des Landes behandelt, da die sich die Untersuchungsergebnisse bei der Staatsanwaltschaft stapeln.

Schweden - Recht
Nachdem die Polizei in Östersund nach mehreren Überfällen auf Frauen diesen rät abends zu hause zu bleiben oder sich nur noch in Gruppen zu bewegen, wird diese nicht nur von mehreren Organisationen und der Gemeinde kritisiert, sondern auch Leif GW Persson meinte nun im schwedischen Fernsehen, dass dies eine idiotische Idee sei den Frauen die Verantwortung aufzulasten statt dass sich die Polizei nun mehr am Abend in der Öffentlichkeit zeigen will. Nach Frauenorganisationen geht die Polizei in Östersund den klassischen Weg die Frau für die Überfälle verantwortlich zu machen statt sich selbst mehr für die Sicherheit der Stadt einzusetzen.

Schweden - Recht
Die Forderung des Terrorforschers Magnus Norell, dass in Schweden jede Person, die aus Gebieten, die vom IS beherrscht wird, festgenommen und bis zur Verhandlung in Untersuchungshaft kommen soll, wird vom Verband der schwedischen Rechtsanwälte stark kritisiert. Während Norell meint, dass wohl niemand ein IS-Gebiet wegen der Ruinen in Palmyra besuche, argumentieren die Rechtsanwälte dass dies den Ideen jedes Rechtsstaates zuwider laufen würde, denn man könne nicht eine Person ohne klare Beweise oder handfestem Verdacht festnehmen. Die Beweisführung ist indes nahezu unmöglich, da meist nur der Aufenthalt in bestimmten Gebieten der IS sicher nachgewiesen werden kann.

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Copyright: Herbert Kårlin

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