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måndag, januari 23, 2023

Nachrichten, 23. Januar

Schweden - Politik
In der Nacht von Samstag auf Sonntag kommentierte der schwedische Ministerpräsident Ulf Kristersson die genehmigte Koranverbrennung vor dem türkischen Konsulat in Stockholm indem er die Koranverbrennung als sehr unpassend bezeichnete und sich hierfür vor allen Moslems entschuldigte. Gleichzeitig wies er jedoch darauf hin dass die Meinungsfreiheit in Schweden Teil einer Demokratie sei, ohne dabei jedoch die Türkei zu kritisieren, die wenig von der Meinungsfreiheit hält. In der Türkei zeigte sich die Reaktion auf die Koranverbrennung durch das Verbrennen schwedischer Flaggen, ohne dass Schweden dies jedoch in irgend einer Weise kritisiert.

Schweden - Politik
Nachdem die Behandlung von Personen mit Schussverletzungen jedes Jahr Millionen an Kronen kostet und die Mehrheit der Schussverletzungen durch die wachsende Bandenkriminalität entsteht, wollen die Moderaten nun ein Gesetz schaffen das alle, die in kriminellen Banden organisiert sind nicht mehr nur einen Schadenersatz an die Opfer bezahlen müssen, sondern auch sämtliche Krankheitskosten bezahlen müssen, die auf Grund der kriminellen Aktivität entstanden sind. Ein weiteres Gesetz soll auch dazu führen dass Mitglieder krimineller Banden höher bestraft werden als andere Straftäter.

Schweden - Politik
Nach einer Umfrage des schwedischen Nachrichtenbüros TT wollen gegenwärtig nahezu 20 Prozent der schwedischen Gemeinden ein Kernkraftwerk in ihren Gemeinden akzeptieren um die zukünftige Stromversorgung zu sichern, vor allem Gemeinden, die Windkraftwerke verweigern. Unter jenen von den Moderaten regierten Gemeinden ist sogar über die Hälfte der Gemeinden für den Bau von Kernkraftwerken. Gesamt gesehen sind noch die Hälfte der schwedischen Gemeinden gegen Kernkraftwerke auf ihrem Territorium und 32 Prozent zeigen sich unsicher.

Schweden - Wirtschaft
Auch wenn die Preise für Tulpen dieses Jahr weitaus höher sind als die vorhergehenden Jahre, so läuft die Arbeit in Gewächshäusern, die sich der Tulpenzucht widmen, auf Hochtouren, da die schwedische Bevölkerung nicht auf den jahrelangen Brauch verzichten will um diese Jahreszeit Schnitttulpen zu kaufen. Es scheint so dass die schwedische Bevölkerung in Krisenzeiten für gewisse Dinge immer noch sehr viel Geld ausgeben will, unter anderem auch für Glücksspiele.

Schweden - Gesellschaft
Die meisten schwedischen Pfandbanken können während der letzten Wochen eine neue Kundschaft entdecken, denn während bisher die Kunden nur vorübergehend Geld benötigten und hofften die verpfändeten Gegenstände in absehbarer Zeit wieder auszulösen, kommen nun immer mehr Kunden, die Wertgegenstände nicht beleihen, sondern verkaufen wollen, insbesondere Gegenstände, die sie nicht mehr benötigen oder diese geerbt haben und als nicht dringend notwendig halten, auch nicht aus Erinnerungsgründen.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin


onsdag, februari 15, 2017

Nachrichten, 15. Februar 2017

Schweden - Politik/Recht
Während bereits die aktuelle Regierung vorschlägt dass einfache Arbeiten wie Beerenpflücken an Asylanten vergeben sollten, da dadurch die vorübergehende Arbeitskrafteinwanderung reduziert werden kann, gehen die Moderaterna noch weiter in ihren Forderungen, dass nämlich Asylanten gezwungen werden sollen diese Arbeiten anzunehmen, und bei Ablehnung ihre Unterstützung verlieren sollen. Es geht die Diskussion damit nicht mehr darum Asylanten auf den schwedischen Arbeitsmarkt vorzubereiten, sondern eine Unterklasse zu schaffen, die der Sklavenhaltung in einigen Punkten sehr nahe kommt.

Schweden - Politik
Als Wirtschaftsministerin Ann Linde bei ihrer offiziellen Reise in den Iran wie selbstverständlich ihre Haare bedeckte um, wie sie sagt, den Gesetzen des Landes zu folgen, dachte sie kaum an die Kritik, die sie damit sowohl von den Frauenbewegungen des Iran als allgemein in ihrer Heimat heraufbeschwor. Als Vertreterin einer Regierung, die die Rechte der Frau in der UN hervorheben will, ist die Entscheidung der Ministerin auch sehr negativ zu sehen, zumal sie sich auch noch nie darüber ausgesprochen hat den Schleier in Schweden zu verbieten, was man als Schlussfolgerung ihrer Handlung sehen könnte.

Schweden - Wirtschaft
Die Produktion von schwedischen Tulpen stieg, nach den aktuellen Statistiken, während der letzten beiden Jahre jeweils um rund zehn Prozent an und erreicht nun knapp 160 Millionen Tulpen pro Jahr. Allerdings ist die Importmenge kaum zurückgegangen, was sich daraus erklären lässt, dass Tulpen in Schweden immer beliebter werden, insbesondere da der Tag der Tulpen, der jeweils am 15. Januar eines Jahres mit einem Strauss Tulpen gefeiert wird, als Symbol des kommenden Frühjahrs gesehen wird und Farben in die Wohnung bringen soll.

Schweden - Wirtschaft
Dieses Jahr will sich das Finanzamt Schwedens insbesondere auf die Suche nach Personen machen, die im Internet, auch im Darknet, ihre Dienste oder Produkte anbieten, unter anderem den Verkauf von Cannabissamen und sexuellen Diensten, wie auch Wohnungen im Stil von Airbnb. Das Finanzamt ist dabei weniger an einer strafrechtlichen Verfolgung interessiert, sondern an entgangenen Steuereinnahmen. Lediglich Waffen- und Kokainverkauf kann nicht steuerlich geahndet werden, da strikt illegale Waren in Schweden nicht versteuert werden dürfen. Ein Tipp an die Polizei kann indes dennoch erfolgen.

Schweden - Tourismus
Immer mehr Orte Schwedens bezahlen mit Steuergeldern die Herstellung von Kunstschnee. Während der letzten Jahre hat ein Drittel aller schwedischen Gemeinden rund 200 Millionen Kronen an Steuergeldern nur dafür verwendet um künstlichen Schnee zu schaffen, fast immer mit dem Ziel den Tourismus zu fördern. Diese Ausgabe wird damit verteidigt dass es einfach in großen Teilen Schwedens zu wenig schneie um Skiausscheidungen austragen zu können oder um den Touristen den gesuchten Wintersport bieten zu können.Gegenwärtig liegt Östersund an der Spitze jener Orte, die am meisten Kunstschnee produzieren.

Schweden - Tourismus/Immobilien
Um immer mehr Touristen zu den Skianlagen Åres zu ziehen, hat man nicht nur den Fischbestand bereits um bis zu 90 Prozent vernichtet, sondern der Bau von touristischen Unterkünften mit 35.000 Betten lässt auch den einst gemütlichen Ort sterben, da die Mieten dem Stockholmer Wintertourismus angepasst werden, auch während der acht Monate in denen kaum Touristen erscheinen. Auch eines nach den anderen Wohngebäude muss teuren Anlagen weichen und vertreibt die früheren Bewohner des Ortes. Sollte die Klimaerwärmung in Åre voll zuschlagen, so wird in mehr oder weniger absehbarer Zeit dort eine Ruinenstadt entstehen.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin