Schweden - Politik
Nach der letzten Demokratiestudie Schwedens wurde die aktuelle schwedische Regierung für ihre Gesetzesvorschläge, die sie trotz Kritik durchsetzte, doppelt so oft kritisiert wie jede vorhergehende Regierung des Landes, da die Regierung mehr von eigenen Projekten hält als von der Rechtssicherheit eines Gesetzes, was ausschließlich auf Grund der Zusammenarbeit der Regierung mit den Schwedendemokraten möglich ist. Rechtswissenschaftler sind der Meinung dass diese Art von Gesetzesschaffung in den kommenden Jahren zu erheblichen Problemen führen kann.
Schweden - Politik
Die schwedische Zentrumspartei zitiert die christdemokratische Gesundheitsministerin Elisabet Lann vor der Sozialausschuss, nachdem Journalisten des schwedischen Rundfunks aufdecken konnten dass Internetärzte des Unternehmens Kry ihre Zeit pro Patient so stark einschränkten dass sie selbst nicht mehr sicher sein können die Patientensicherheit zu garantieren, jedoch pro Tag bis zu 100 Patienten akzeptieren können. Die Zentrumspartei will nun von Lann erfahren welche Maßnahmen die Regierung ergreifen wird um die Sicherheit der Patienten bei Internetärzten zu garantieren.
Schweden - Forstwirtschaft
Während des Sturms Dave, der zu Ostern über den südlichen Teil Schwedens zog, wurden über zwei Millionen Kubikmeter Bäume zerstört, wobei das Västra Götaland am stärksten hiervon betroffen war. Die gefallenen Bäume haben, nach den Schätzungen des schwedischen Forstamts, einen Wert in Höhe von zwei Milliarden Kronen, wobei das Entfernen des Holzes mit großen Problemen verbunden ist, da die Schäden sich über den gesamten Forst der betroffenen Gebiete verteilt.
Schweden - Wirtschaft/Arbeitswelt
Bereits am Montag trafen sich der Gewerkschaftsbund LO und Vertreter der Arbeitgeber- und Unternehmerverbands um über Gehaltserhöhung, Arbeitszeitverkürzung und den kommenden Tarifvertrag zum Jahreswechsel zu sprechen. Während dieses Gespräches machten die Vertreter der Arbeitgeber deutlich dass gegenwärtig eine Arbeitszeitverkürzung nicht zur Debatte stehe und die Gehaltserhöhungen sehr gering ausfallen müssen, da die Wirtschaftslage sehr instabil sei. Die Gewerkschaften können jedoch rechtlich erst dann zu einem Streik aufrufen wenn die Tarifverträge Ende des Jahres verhandelt werden, da gegenwärtig eine Friedenspflicht besteht.
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