Schweden - Politik
Im zweiten Quartal des Jahres stieg das Bruttonationalprodukt Schwedens um 1,6 Prozent an, verglichen mit dem Ergebnis des vorhergehenden Quartals. Allerdings hängt dies eng mit, teilweise vorübergehenden, Maßnahmen der Regierung zusammen. Insbesondere Steuersenkungen und die hohen Investitionen in die Rüstungsindustrie konnten zu diesem positiven Ergebnis führen. Zu bedenken ist allerdings auch dass sich der Arbeitsmarkt nicht erholte, die Produktionssteigerungen der Unternehmen also nicht mit Neuanstellungen verbunden waren.
Schweden - Politik/Wirtschaft
Eine neue Studie belegt dass ein höherer Export an Strom sich vorteilhaft auf die schwedische Wirtschaft auswirken würde und dies auch das Bruttonationalprodukt des Landes um einige Prozent steigern könne. Nach Wirtschaftswissenschaftlern würde dies natürlich auch zu höheren Strompreisen für die Bevölkerung führen und dazu dass gewisse Wirtschaftsunternehmen staatlich gestützt werden müssen, aber der wirtschaftliche Aufschwung könne dies, nach ersten Berechnungen, bereits in wenigen Jahren ausgleichen.
Schweden – Politik
Das Forschungsinstitut der schwedischen Gesamtverteidigung FOI will, gemeinsam mit dem Naturschutzamt, erforschen auf welche Weise der Bau von Offshorewindparks das Leben im Meer beeinflusst. Das Forschungsergebnis soll dabei helfen das zukünftige Genehmigungsverfahren für den Bau dieser Windparks genauer zu definieren, wobei man auch feststellen will ob das Geräuschniveau die Tier- und Pflanzenwelt im Meer beeinflusst. Erstmals sollen hierbei jedoch auch Arten eingeschlossen werden die auf dem Meeresgrund leben.
Schweden - Ernährung/Wirtschaft
Die Gastronomische Akademie hat sich dazu entschieden Filipstad zur Welthauptstadt des Knäckebrots zu ernennen. In diesem Zusammenhang wird auch die amerikanische Talkshowkönigin Oprah Winfrey Ehrenbürgerin der Stadt, da diese früher in ihren Sendungen auch Werbung für Knäckebrot machte. Das Ereignis ist für den 13. Oktober geplant und soll die kleine Stadt Filipstad weltweit bekannt machen, also auch mehr Touristen anziehen. Das in Schweden gegründete Unternehmen Wasa gehört seit 1999 zum italienischen Familienkonzern Barilla.
Schweden - Landwirtschaft
Zum Jahresende endet die Finanzierung der schwedischen Landwirtschaftsuniversität in Alnarp, was dazu führen muss dass die Forschung für neue Apfelsorten, die sich dem ändernden Klima Schwedens anpassen können, abgebrochen werden muss. Ohne weitere staatliche Unterstützung ist zu befürchten dass es bereits in 30 Jahren kaum noch Äpfel in Schweden geben wird, da die bisherigen Sorten eine höhere Wärme mit weniger Wasser nicht verkraften, neue Sorten jedoch erst entwickelt werden müssen, was gegenwärtig nur in Alnarp geschieht.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.
Copyright: Herbert Kårlin






