Schweden - Politik
Als gestern der neue Reichstag seine Arbeit aufnahm, tauchte immer wieder die Frage auf wie die künftige Regierung aussehen werde und wer als nächstes die Regierungsmöglichkeit sondieren könne. In der Tat will nämlich keiner der Parteivorsitzenden nach einer Regierungsmöglichkeit suchen nachdem Magdalena Andersson, die Vorsitzende der Sozialdemokraten, ihren Auftrag zurückgab. Die Moderaten und die Zentrumspartei fordern eine direkte Abstimmung bei der Magdalena Andersson direkt zur Ministerpräsidenten gewählt werden kann, um sich hinterher mit den anderen Parteien zu schlagen, in der Hoffnung dass dies zu ihrem Rücktritt führe, der dann dem rechten Block eine Regierungschance bieten soll.
Schweden - Politik
Die schwedische Reichsrevision kritisiert mehrere Entscheidungen der Verteidigung, da diese nicht auf einen Ernstfall vorbereitet sei. Zum einen ist im Ernstfall der Transport von Soldaten und Aufrüstung nicht gesichert, da in diesem Bereich kaum investiert wird, im Gegensatz zu Waffen, zum anderen achtet die Verteidigung nicht darauf Ausgaben sinnvoll zu planen und Geld dort zu investieren wo es nötig sei. Gegenwärtig könnte man sagen dass man für 1000 Kronen gerade einmal den Wert von 100 Kronen erhält.
Schweden - Politik
Obwohl die Linken Schwedens in nahezu jedem Gespräch argumentierten dass sie nicht mit den Moderaten zusammenarbeiten werden und die Sozialdemokratin Magdalena Andersson als künftige Ministerpräsidentin sehen, gingen nun Sozialdemokraten und Zentrumspartei damit an die Öffentlichkeit dass im nächsten Schritt der aktuelle Ministerpräsident Ulf Kristersson mit der Regierungsbildung beauftragt werden solle, da er offensichtlich die Linken auf seiner Seite habe. Die beiden Parteien versuchen auf diese Weise die Linken aus dem politischen Geschehen mit Lügen zu eliminieren, was insbesondere für die Zentrumspartei, bei eventuellen Neuwahlen, zu einer Katastrophe führen kann, da Wähler nicht alle Lügen akzeptieren.
Schweden - Politik
Die Schulden der schwedischen Gemeinden wuchsen im vergangenen Jahr, statistisch gesehen, weitaus mehr als die vorhergehenden Jahre und mehr als vorauszusehen war. Auf Grund der extrem hohen Kosten für Straßen, Wasserleitungen, Kanalisation und Energie, die alle seit vielen Jahren vernachlässigt wurden, entstanden enorme Kosten. Nach den Gemeinden sei es daher nötig dass der Staat ihnen nun zu Hilfe komme, obwohl bekannt ist dass die noch aktuelle Regierung die Staatskassen vollkommen leerte und in den kommenden Jahren kaum Gemeindeprojekte gestützt werden können.
Schweden - Politik/Arbeitswelt
Die Unionen, Schwedens größte Gewerkschaft, fordert die kommende Regierung auf die Probleme der Arbeiter und Angestellten wieder ernst zu nehmen und zu garantieren dass jedes Jahr die Reallöhne steigen, damit sich diese auch den steigenden Preisen und Kosten anpassen, dass also die Lohnerhöhungen nicht nach unten gehen damit Unternehmer einen höheren Gewinn machen. Die Arbeitgeber und die rechts orientierten Parteien lehnen diese Garantie ab und sind davon überzeugt dass man schon heute als Arbeiter und Angestellter genügend verdiene.
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