Schweden - Politik
Während die Fernsehstation SVT ihren Wahlkompass fertigte, der Wählern helfen soll ihre Einstellungen mit jener politischer Parteien zu vergleichen, gaben die Moderaten an dass sie weiterhin hinter dem ambitiösen Klimaziel Schwedens stehen und die Klimapolitik des Landes vorantreiben werden. Bei der letzten Debatte der Parteiführer, zwei Tage vor der Wahl, war Ulf Kristersson, der Vorsitzende der Partei, plötzlich völlig anderer Meinung, denn plötzlich war die Klimapolitik eine Frage Europas, da Schweden bereits ein Vorreiter sei, was sehr stark dem Programm der Schwedendemokraten angepasst ist.
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Ulf Kristersson, schwedischer Ministerpräsident und Vorsitzender der Moderaten, zeigte bei einem Interview mit dem Nachrichtenbüro AFP, zwei Tage vor den Reichstagswahlen, deutlich wie er die Zukunft Schwedens sieht, denn er versprach „make Sweden great again“, und übernahm hierbei die Aussagen und die Denkweise Trumps. Er verstärkte seine Aussage mit dem Zusatz dass Schweden früher für die täglichen Schießereien und seine Morde bekannt war, nun aber für die erfolgreichen Firmen, den wachsenden Kapitalmarkt, die moderne Technik und die Satzungen seiner Verteidigungsindustrie.
Schweden - Politik
Auf die Frage ob jeder der die schwedische Staatsangehörigkeit will auch nach den schwedischen Werten leben müsse, stimmten drei der vier an der Regierung beteiligten Parteien für den Vorschlag, und nur die Moderaten enthielten sich. Darauf angesprochen argumentierte Ulf Kristersson dass man diese Bedingung nicht in einem Gesetz aufnehmen könne, da nie festgelegt wurde was schwedische Werte seien. Nach Meinung der Schwedendemokraten seien alle Reichstagsparteien Schwedens, die Linken ausgenommen, der Meinung dass jeder Immigrant nach schwedischen Werten leben müsse, bei der Abstimmung nun jedoch einen Rückzieher machten.
Schweden - Politik
Am Freitag meldete Ebba Busch, die Vorsitzende der Christdemokraten Schwedens, den Schwedischen Rundfunk beim staatlichen Untersuchungsamt an, mit der Aussage dass im Rundfunk falsche Ziffern hinsichtlich der Schlangen in Krankenhäusern verbreitet werden und damit ihre korrekten Aussagen diffamiere und unerlaubt in die Wahl eingreife. Der Rundfunk wird seine Zahlen vor dem Ausschuss verteidigen, da Ebbe Busch bei ihrem Vergleich die Zahlen während der Pandemie heranzog, als das Krankensystem außerordentlich belastet war, der Rundfunk jedoch die Zahlen vor Corona nahm, was belegt dass die Schlange unter der aktuellen Regierung wuchs und nicht kürzer wurde, was Busch behauptet.
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