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söndag, augusti 18, 2024

Nachrichten, 18. August

Schweden - Politik
Mit der steigenden Inflation veränderte sich auch das Kaufverhalten der schwedischen Bevölkerung. Für Forscher ist es logisch dass dies dazu führte dass die Mehrheit der Käufer mit dieser Entwicklung zu den billigsten Waren griffen, auf Kosten von mehreren Markenwaren, erstaunt waren sie jedoch dass die höhere Inflation auch dazu führte dass dies auch zum Rückgang beim Kauf von ökologischen Produkten führte, da man davon ausging dass diese Käufergruppe Wert auf eine gesündere Ernährung legt.

Schweden - Wirtschaft/Kriminalität
Diese Woche begann in Nordfinnland eine Gerichtsverhandlung gegen den schwedischen Beerengroßhändler Polaricas und seinen Geschäftspartner in Thailand. Beide Unternehmen sind in 77 Fällen für Menschenhandel angeklagt, aber auch für Zwangsarbeit. Während die Staatsanwaltschaft angibt über eindeutige Beweise und Zeugen zu verfügen, geben beide Firmenchefs an unschuldig zu sein. Der frühere, finnische Besitzer, der die Firma im Jahr 2010 verkauft hatte, zeigt sich bestürzt über das Geschehen.

Schweden - Kriminalität
Sowohl Norwegen als auch Dänemark zeigen sich sehr beunruhigt darüber dass sich schwedische Kriminelle immer häufiger in ihren Ländern aufhalten um dort Gewalttaten zu begehen. Gleichzeitig sind sie der Meinung dass Schweden in der Verbrechensbekämpfung und der vorbeugenden Verbrechensbekämpfung versagt hätten, da Dänemark bereits in den 90er Jahren gegen Bandenkriminalität arbeitete und hierbei Erfolg hatten, während in Schweden bis heute keine konkreten Maßnahmen ergriffen wurden, sondern lediglich mehr Gefängnisse gebaut werden sollen.

Schweden - Tierschutz
Als vor zwei Jahren ein neues Gesetz zum Tierschutz eingeführt wurde, sollten Täter die eine grobe Tierquälerei begehen, statt mit zwei Jahren Gefängnis, mit vier Jahren Gefängnis bestraft werden können. Die aktuellen Zahlen der Gerichte zeigen jedoch dass im Jahr 2023 nur ein einziger Täter nach diesem Gesetz bestraft wurde, alle anderen erhielten lediglich eine Geldstrafe oder wurden zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Nach dem Tierschutzverband liegt dies daran dass die Richter immer noch nach den früheren Gesetzen urteilen und dadurch nicht konkret Tieren einen besseren Schutz gewähren wollen.

Schweden - Gesellschaft
Die steigende Armut brachte dieses Jahr sehr viele Familien mit Kindern in große Probleme da es in dieser Zeit kein Schulessen gibt, das Geld für Lebensmittel jedoch zu knapp war. Die Lösung war daher für viele Haushalte nur Geld bei der Organisation Majblomman anzufragen und die Stadtmissionen zu besuchen. Die Stadtmission wiederum berichten dass sie noch nie so viele Kinder im Alter von elf oder zwölf Jahren trafen die nach Arbeit suchten weil die Eltern nicht genügend Geld für ausreichend Essen und Kleidung hatten.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

tisdag, april 12, 2016

Nachrichten, 12. April 2016

Schweden - Politik
Nachdem die Betreiber der Kernkraftwerke mit dem Schließen sämtlicher Reaktoren innerhalb von vier Jahren drohten, meldete sich nun Energieminister Ibrahim Baylan zu Worte und erklärte, dass der extrem niedrige Strompreis nicht nur die Kernkraft betrifft, sondern jede Energieproduktion in Schweden, daher auch keine Sonderregeln für die Kernkraftbetreiber gefunden werden können. Der Minister meinte zudem dass es in Energiefragen zu einer langfristigen und haltbaren Lösung kommen muss. Aus der Aussage des Ministers geht hervor, dass die vorgesehenen Steuern auf Kernenergie durchgesetzt werden, trotz Drohungen und dem Hinweis, dass ohne Kernkraft die Großindustrie bedroht sei.

Schweden - Politik
Nachdem die Türkei bereits in Deutschland in die Pressefreiheit und das Rechtssystem eingreifen will, zeigte sich nun bei einer Rede des Vizevorsitzenden des türkischen Reichsverbands in Stockholm dass die Türkei auch in Schweden seine Meinung breit durchsetzen will, denn Barbaros Leylani sprach davon, dass sich die armenischen Hunde in Acht nehmen müssen und sie getötet werden sollen, ein Anschluss an den Völkermord während des Osmanischen Reiches, der von der Türkei als nicht existent dargestellt wird. Der Reichsverband der Armenier in Schweden will gegen Leylani Klage erheben.

Schweden - Wirtschaft
Ikea erwartet in den USA eine Klage, da das Unternehmen dort Bettwäsche verkauft, die aus dem totalitären Staat Turkmenistan kommt, einem Land, in dem Zwangsarbeit nahezu die Regel ist. Der Import von Waren aus Turkmenistan ist daher in den USA rechtlich verboten. Bereits im Februar wurde auch in Schweden bekannt, dass Ikea-Baumwolle durch Zwangsarbeit in einer Diktatur gewonnen wird. Bisher hat Ikea keine Maßnahme unternommen, die diese Situation ändern würde. In Zukunft dürfte die Ware im zweitgrößten Exportland Ikeas beim Zoll gestoppt werden, was den Möbelgiganten wohl zum Zugzwang bringt.

Schweden - Terrorismus

Nachdem öffentlich bekannt wurde dass Osama Krayem, der die schwedische Staatsbürgerschaft besitzt und in Malmö gemeldet ist, sowohl am Attentat in Paris als auch jenem in Brüssel beteiligt war, kritisiert Mona Sahlin die Arbeit Malmös hinsichtlich der vorbeugenden Terrorbekämpfung. Nach Sahlin legte Malmö einen zu hohen Wert auf die mögliche Gewalt von extrem rechts und vernachlässigte daher, im Gegensatz zu Göteborg oder Örebro, den Terrorismus von Seiten extremer Moslems. Sahlin vergisst dabei nur, dass in Göteborg zwar mehr vorbeugende Maßnahmen gegen gewaltsbetonte Islamisten getan wird, dafür jedoch die rechte Gewalt und ihre Präsenz nun wächst.

Schweden - Gesundheit/Wirtschaft
Obwohl die Giftstoffe in getesteten Spielwaren permanent rückläufig sind, stellte die schwedische Chemikalieninspektion nun fest, dass immer noch jedes siebte Spielzeug verbotene und gesundheitsschädliche chemische Stoffe enthält, insbesondere Blei und Phthalate. Nun hat die Chemikalieninspektion sieben Unternehmen angezeigt, die weiterhin gefährliche Produkte für Kinder auf den schwedischen Markt bringen. Insbesondere Phthalate, die als Weichmacher von Plastik angewendet werden, sind beim Spielzeugmarkt immer noch ein großes Problem.

Schweden - Kriminalität
Wie erst jetzt bekannt wurde, wurden im Jahre 2013 die Server der schwedischen Verteidigung dafür benutzt die amerikanischen Banken mit einem DDOS-Angriff schachmatt zu legen. Natürlich hat die Verteidigung anschließend die Server besser abgesichert, was jedoch nicht verhindert, dass gegenwärtig immer noch etwa 14.000 Server von verschiedenen Ämtern und Universitäten Schwedens kaum besser abgesichert sind als jene der Verteidigung im Jahre 2013, diese Server also von Kriminellen weiterhin für DDOS-Angriffe genutzt werden können.

Schweden - Gesellschaft
Nach Journalisten des Staatsfunks Sveriges Radio steigt die Anzahl der Kinder und Jugendlichen, die ohne Angehörige als Flüchtlinge nach Schweden kommen, die wegen Drogenmissbrauch Hilfe suchen. Die teilweise erst 16 Jahre alten Jugendlichen versuchen über Drogen ihre Trauma, Trennungen von Angehörigen oder die Übergriffe, denen sie ausgesetzt waren, zu vergessen, versuchen jedoch, sobald sie die Abhängigkeit bemerken, Hilfe zu bekommen, da sie sich allein nicht mehr von den Drogen lösen können.

Schweden - Gesellschaft
Auf Grund des steigenden Terrorismus in mehreren Ländern hat sich, nach einer Umfrage des Instituts Sifo, die im Auftrag des Staatsfernsehens SVT unternommen wurde, die Reisegewohnheit der Schweden stark verändert. Nach Ägypten meiden nun auch immer mehr Schweden die Türkei. Nur Paris hat sich nach dem Attentat sehr schnell wieder erholt und ist erneut ein wichtiges Reiseziel. Rund 40 Prozent der schwedischen Bevölkerung sind auch darüber beunruhigt dass ein terroristisches Attentat in Schweden geschehen kann und versuchen daher auch im eigenen Land gewisse Stellen zu meiden.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

Mit Stena Line nach Schweden

onsdag, februari 17, 2016

Nachrichten, 17. Februar 2016

Schweden - Politik
Um den Flüchtlingsstrom nach Schweden zu bremsen und um das Ziel Schweden für Flüchtlinge so unattraktiv wie möglich zu machen, will die Regierung, mit Unterstützung der Moderaten, den Familiennachzug bei Asylanten nahezu unmöglich machen, was von Hilfsorganisationen auf das Äußerste kritisiert wird, da damit Familien teilweise für immer auseinandergerissen werden. Bei der kommenden Abstimmung im Parlament haben sich nun auch die Zentrumspartei, die Liberalen (früher Volkspartei) und die Christdemokraten dazu entschieden gegen dieses Gesetz zu stimmen, obwohl alle drei Parteien für eine Begrenzung der Flüchtlingsimmigration sind.

Schweden - Politik
Zwei Forscher der Universität Uppsala vertreten in einem Beitrag in den Dagens Nyheter die Meinung dass die Regierung die Zeitgrenze für Krankschreibungen wieder einführen muss und auch kürzer zu legen hat als früher um Langzeitkranke zurück ins Berufsleben bringen zu können. Zudem sind die beiden Forscher, ein Volkswirt und ein Statistiker, der Meinung dass die Untersuchungen von Langzeitkranken nur über spezialisierte Fachärzte erfolgen müssen, die die Schwere einer Krankheit auch tatsächlich im vollen Umfang bewerten können.

Schweden - Wirtschaft
Wer heute Kleidung von H&M, Zara oder einigen der anderen Kleidergiganten kauft, die Mode zum sogenannten Billigpreis anbieten, unterstützen unter Umständen die Sklaverei, denn noch im vergangenen Jahr haben mehrere unter ihnen Kleidung gekauft, die mit Baumwolle aus Turkmenistan hergestellt wurde, einem diktatorischen Land in dem Baumwolle über Zwangsarbeit, unter anderem auch von Kindern, geerntet wird. Seit Jahren geben Unternehmen wie H&M an, dass sie ihre Lieferanten kontrollieren, dabei jedoch die Unterlieferanten vernachlässigen und nur oberflächliche Kontrollen anstellen.

Schweden - Wirtschaft
Nachdem die nordische Großbank Nordea zahlreiche Büros schloss, den Bargeldverkehr reduzierte und tausende von Angestellten entließ, lohnt es sich für Geschäftsführer wieder für Nordea zu arbeiten, denn die Bonusse schießen in die Höhe, auf Kosten der Kunden und Angestellten. So erhielt der ausscheidende Generaldirektor der Bank, Christian Clausen, im vergangenen Jahr nicht nur ein Jahresgehalt von 11,6 Millionen Kronen, sondern auch noch einen Bonus von 8,3 Millionen Kronen. Dem neuen Generaldirektor gelang es nun auch sein Jahresgehalt auf 12,2 Millionen Kronen zu erhöhen, eine Erhöhung, die dem doppelten Gehalt eines durchschnittlichen Angestellten entspricht.

Schweden - Arbeitswelt
Nachdem im schwedischen Baugewerbe Schwarzarbeit nahezu an der Tagesordnung ist, muss seit 1. Januar 2016 auf jeder Baustelle ein elektronisches Tagebuch ausliegen in dem zu lesen ist wie viele Personen dort arbeiten und um welche Personen es sich dabei handelt, da nur damit eine sichere Kontrolle möglich ist. Nun gab das schwedische Finanzamt auch bekannt dass es in diesem Jahr sehr viele Kontrollen dieser Arbeitsbücher geben wird, wobei die Strafe bei nicht vorhandener Liste bei 25.000 Kronen liegen wird. Verantwortlich für dieses Handbuch sind Bauherr und Bauunternehmer.

Schweden - Kriminalität
Obwohl seit über einem Jahr tausende von Schweden von einem Lotterieunternehmen betrogen wird, das zwischenzeitlich mehrmals den Namen änderte und vor kurzem auch seinen Sitz nach Spanien verlegte, konnte die schwedische Polizei diesem in Schweden nicht zugelassenen Unternehmen die Aktivität nicht verbieten. Auch wenn die Firma keinerlei Gewinne auszahlt und keines der Versprechen einhält, so ist der Fall, laut Polizei, sehr schwierig, da man man nicht weiß wer hinter der Firma steckt, wie viele Geld einbezahlt wurde und wo sich dieses Geld zur Zeit befindet. In der Zwischenzeit stapeln sich jedoch die Anzeigen.

Schweden - Gesellschaft
Obwohl es nach Presseberichten aussieht als wären in den Unterkünften von Asyl suchenden Flüchtlingen nur Schwierigkeiten, Streitereien und andere Probleme zu finden, sieht es dort nicht schlechter oder besser aus als auf schwedischen Hauptbahnhöfen, denn überall wo sich viele Menschen auf kleinem Raum befinden, steigt die Anzahl der Probleme und der handfesten Auseinandersetzungen. Das Problem bei Flüchtlingen ist eher am Sprachproblem zu suchen, denn jede Kleinigkeit erfordert das Einschalten eines Dolmetschers, und damit viel Zeit. Auch das schwedische Ausländeramt zeichnet ein ähnliches Bild und hält die starken Presseberichte für übertrieben.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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