söndag, februari 15, 2026
Nachrichten, 15. Februar
onsdag, november 10, 2021
Nachrichten, 10. November
Schweden - Politik
Die Finanzministerin Magdalena Andersson und die Finanzmarktministerin Åsa Lindhagen gaben in einem Debattenartikel im Svenska Dagladet bekannt dass die Regierung in Zukunft nicht mehr auf einem Überschuss im Staatshaushalt zuarbeiten werde, sondern mit einem ausgeglichenen Haushalt rechnen werde, da Schweden in den kommenden Jahren mit hohen Investitionen rechnen müsse und die Staatsverschuldung zudem relativ niedrig sei. Der Übergang zum ausgeglichenen Staatsbudget soll zum Jahr 2026 stattfinden.
Schweden - Politik
Nachdem es nur von einer einzigen Stimme abhängen wird ob Magdalena Andersson an die Spitze Schwedens gewählt wird, sind mehrere Staatswissenschaftler der Meinung dass Stefan Löfven sein Amt erst dann abgeben werde wenn auch sicher sei dass Andersson auch zur Ministerpräsidentin gewählt wird, also das Problem zwischen Zentrumspartei und Linken gelöst sei, was indes ein unüberwindliches Problem scheint, da sich Annie Lööf, die Vorsitzende der Zentrumspartei, kategorisch weigert gemeinsam mit den Linken an einem Tisch zu sitzen, obwohl die Linken bereit sind Zugeständnisse zu machen, dies jedoch auch von der Zentrumspartei erwarten.
Schweden - Verkehr
Nach einer Entscheidung des Amts für Schienenverkehr werden an den Bahnhöfen Schwedens ab dem 15. November keine Abfahrtszeiten und Ankunftszeiten von Zügen über Lautsprecher angekündigt. Als Erklärung gilt dass mittlerweile der Zugverkehr so umfangreich wurde dass die Ansagen nur noch bei Änderungen von Abfahrts- oder Ankunftszeiten erfolgen sollen um die Aufmerksamkeit der Reisenden auf sich ziehen zu können. Der Verband der Sehgeschädigten Schwedens bedauert diese Entscheidung und ist der Meinung dass viele Passagiere nun denken dass es für die Eisenbahn lediglich zu aufwendig sei weiterhin Züge anzukündigen.
Schweden - Gesundheit
Nach den aktuellen Zahlen ließen sich in der Region Jämtland nur rund 50 Prozent aller Schwangeren gegen das Covid-19 impfen. Die Ursache hierfür ist die Angst vor Nebenwirkungen, die die Schwangeren, oder aber auch die ungeborenen Kinder, treffen können, auch wenn das Gesundheitsamt versichert dass die Impfungen zu keinerlei Nebenwirkungen führen werden und Impfungen auch für Schwangere völlig harmlos seien, eine Aussage, die in den sozialen Medien stark angezweifelt werden.
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Copyright: Herbert Kårlin
söndag, december 09, 2018
Nachrichten, 9. Dezember 2018
Am kommenden Dienstag, nur einen Tag bevor über das Staatsbudget abgestimmt und möglicherweise auch über Stefan Löfven als Ministerpräsidenten entschieden wird, wird sich die Parteiführung der Liberalen mit dem seinem Parteirat treffen um über eine Zusammenarbeit mit den Sozialdemokraten zu diskutieren, was eine Öffnung für eine künftige sozialdemokratische Regierung sein kann, oder aber der Auftakt zu Neuwahlen wird. Allerdings kann das Treffen noch vis zum letzten Moment abgesagt werden, falls Probleme in der Zusammenarbeit auftauchen oder Annie Lööf, die Vorsitzende der Zentrumspartei, weiterhin jede Art von Regierungsbildung unmöglich macht.
Schweden - Wirtschaft
Der Internethandel der schwedischen Bevölkerung mit China hat nach den neuen Zahlen der schwedischen Post wieder eine überschaubare Menge angenommen, denn statt 160.000 Paketen pro Tag, gehen nun nur noch rund 25.000 Pakete ein. Seit in Schweden eine Grundgebühr und Steuern für den Direktimport aus China zu bezahlen sind, wurde der Kauf von extrem preisgünstigen Produkten uninteressant, da sie durch Abgaben und Zölle teurer wurden als der Kauf eines europäischen Produkts. Der Kauf von teureren Produkten floriert indes weiterhin, denn trotz der Abgaben in Schweden ist eine Drohne, die man direkt aus China importiert, um mehr als ein Drittel billiger als beim Kauf in Schweden.
Schweden - Gesundheit/Medizin
Nach den neuen Zahlen des schwedischen Gesundheitsamt ging die Zahl der Personen, die einen Schlaganfall erlitten innerhalb eines Jahres um rund 600 Personen zurück und liegt 2018 bei voraussichtlich knapp über 25.000 Fällen. Gleichzeitig fiel zwischen 2002 und 2007, dank medizinischer Fortschritte, die Zahl jener, die an einem Stroke starben um 40 Prozent. Im vergangenen Jahr handelte es sich um rund 6500 Personen (von 26.000), die in Schweden einen Schlaganfall nicht überlebten.
Schweden - Medizin
Nachdem immer mehr Privatkliniken Schwedens ihren Patientinnen Ultraschallaufnahmen und Ultraschallfilme ihrer Kinder anbieten, damit diese der Entwicklung der Kinder lückenlos folgen können und die Bilder auch verschenken können, warnen nun mehrere Mediziner Schwedens vor diesen häufigen Ultraschallaufnahmen, da diese nicht ganz ungefährlich seien und Ultraschall daher gesetzlich auch nur bei einer medizinischen Notwendigkeit eingesetzt werden darf. Ultraschall wirkt auf das Gehirn der Embryos und kann daher Veränderungen im Gehirn erreichen, die nach der Geburt nicht mehr reversibel sind.
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onsdag, mars 04, 2015
Nachrichten, 4. März 2015
Die Regierung Schwedens will das sogenannte Ziel des Überschusses im Staatshaushalt aufheben und hofft nun auf die Zustimmung der Christdemokraten und der Volkspartei um mit einem Unterschuss arbeiten zu können. Da diese Änderung jedoch zu bedeutenden Steuererhöhungen führen würde, hat sich nun die gesamte Opposition dazu entschlossen im Parlament gegen diesen Vorschlag zu stimmen, was die Sozialdemokraten unter Stefan Löfven erneut in eine sehr schwierige Position versetzt und zeigt, dass er im Grunde an der Macht ist ohne regieren zu können.
Schweden - Politik
Nach Informationen des schwedischen Staatsfunks sind gegenwärtig 250 voll ausgerüstete Kettenpanzer auf dem Weg in der Irak, obwohl Schweden der Waffenexport in den Irak verboten ist. Schweden hatte diese Panzer im Jahr 2010 an Tschechien verkauft, im Glauben, dass die Panzer auch dort benutzt werden. Nun zeigt sich jedoch, dass ein Privatunternehmen diese Kriegsgeräte in den Irak liefern wird. Dies hätte Schweden bei klaren Verträgen allerdings problemlos verhindern können.
Schweden - Wirtschaft
Im vergangenen Jahr haben 33 an der Stockholmer Börse notierten Unternehmen insgesamt 264 Geschäftsführer ausgetauscht, aber nur in einem einzigen Fall ersetzte dabei eine Frau einen Mann in der Führungsetage, da weiterhin Männer gleichgeschlechtliche Partner in ihrer Umgebung suchen. Nach den Berechnungen der Stiftung Allbright wird es bei dieser Geschwindigkeit der Gleichstellung noch 40 Jahre dauern bis in Schweden nur 40 Prozent der Geschäftsführer dieser Unternehmen Frauen sein werden.
Schweden - Politik/Arbeitswelt
Eine Frau, die als Pressesekretärin für den schwedischen Kultusminister Gustav Fridolin eingestellt wurde, jedoch nach zwei Tagen wieder entlassen wurde, da bei einer Sicherheitskontrolle entdeckt wurde, dass sie 188.000 Kronen Schulen beim Gerichtsvollzieher liegen hat, hat nun den Minister wegen Diskriminierung angezeigt, da ein anderer Angestellter, der wegen Drogen verurteilt worden war, im Amt bleiben durfte. Die Frau argumentiert daher, dass es sich um ein Diskriminierung wegen ihrer Hautfarbe, ihrem ethnischen Herkunft und ihrer Geschlechtszugehörigkeit handelt. Offiziell darf niemand in der Regierungskanzlei beschäftigt werden, der in irgend einer Weise eine Risiko zur Erpressung oder ähnlichem darstellen kann, wobei Schulden dabei als problematisch betrachtet werden.
Schweden - Gesundheit
Eine Kommission der Regierung schlägt vor, dass Patienten nach einer Fehlbehandlung in erster Instanz beim zuständigen Krankenhaus oder der Gesundheitszentrale klagen müssen und erst wenn hier keine Einigung erzielt werden kann, sollen sich die Betroffenen an die Inspektion für Pflege und Vorsorge (IVO) wenden können. Als Ursache gilt vor allem, dass die IVO die eingehenden Klagen nicht innerhalb einer vernünftigen Frist bearbeiten kann und sich die Angelegenheiten dort daher stapeln. Um diese Änderung herbeiführen zu können, sind allerdings mehrere Gesetzesänderungen notwendig, da bisher Krankenhäusern Patienten kaum Erklärungen liefern müssen.
Schweden - Gesellschaft
Nach einer Studie der Organisation Friends wurden rund ein Drittel aller Jugendlichen zwischen zehn und 16 Jahren bereits auf Internet gekränkt. Sieben Prozent der weiblichen Jugendlichen erklären sogar, dass sie sexuellen Belästigungen ausgesetzt waren. Nach der Studie erzählt die Mehrheit der Betroffenen niemandem von den Kränkungen und nur in Ausnahmefällen kommen sie auch zu einer Anzeige. Friends sieht dabei eine große Verantwortung bei den Politikern des Landes, die zwar seit zehn Jahren versprechen etwas gegen Mobbing unternehmen zu wollen, bisher jedoch keinerlei Initiative zeigten.
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