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söndag, januari 14, 2018

Nachrichten, 14. Januar 2018

Schweden - Politik
Im Rahmen einer neuen Verteidigungsstrategie will der schwedische Verteidigungsminister Peter Hultqvist nun auch untersuchen lassen welche private Unternehmen Schwedens eine wichtige Rolle im Kriegsfall spielen können und daher geschützt werden müssen, oder auch nicht mehr an andere Länder verkauft werden dürfen. Gleichzeitig soll dabei untersucht werden wie man im Kriegsfall garantieren kann dass wichtige Industrie- und Wirtschaftszweige nicht boykottiert oder ausgeschaltet werden können. Hultqvist denkt dabei auch an Verkehrswege, Kommunikation und den Lebensmittelhandel.

Schweden - Wirtschaft
In der Folge einer Werbeaktion des schwedischen Bekleidungsgiganten H&M, bei der ein dunkelhäutiger Junge ein T-Shirt mit der Aufschrift „Coolest monkey in the jungle“ trug, kam es in Südafrika zu bedeutenden Ausschreitungen bei denen die Einrichtungen der H&M-Läden zerstört wurden, obwohl sich die Direktion von H&M bereits für die Aktion, die zurückgezogen wurde, entschuldigt hatte. H&M musste seine Läden in Südafrika nun vorübergehend schließen bis sich die Bevölkerung beruhigt hat. Wegen seiner sehr tendenziösen Werbeaktion wurde H&M von zahlreichen Ländern kritisiert, wobei sich diese Werbung auch auf die Verkaufsziffern und den Aktienkurs negativ auswirken dürfte.

Schweden - Kriminalität
Einige schwedische Werkstätten haben während der letzten Monate ein lukratives Geschäft entdeckt und mobile Werkstätten eingerichtet, die nachts insbesondere Lastwagen auf Raststellen entlang der Autobahnstrecken reparieren oder auch mit Diesel versorgen. Die Polizei sieht das als bedeutendes Problem, da diese Werkstätten vor allem von ausländischen Lastwagenfahrer, die sich über die rechtlich zulässige Zeit in Schweden aufhalten, genutzt werden um unentdeckt zu bleiben. Gegen diese rollenden Werkstätten hat die Polizei indes keine Handhabe, da es nicht verboten ist Lastwagen auf Rastplätzen zu reparieren und diesen kaum nachzuweisen ist, dass sie illegale Fahrer unterstützen.

Schweden - Recht/Wirtschaft
Da in Schweden illegale Schleichwerbung in sozialen Medien und Blogs immer häufiger wird, sollte ein Untersuchungsausschuss einen Weg suchen, der dieser Art der Reklame einen Riegel vorschiebt. Der Ausschuss kam indes zum Ergebnis, dass die Gesetze nicht geändert werden müssen, sondern lediglich die Richtlinien klarer definiert werden müssen und das Amt für den Verbraucherschutz mehr Rechte bekommen muss um diese Werbung zu stoppen und Strafverfahren einzuleiten. Gleichzeitig sollen Kunden und Unternehmen, die diese Art der Werbung anbieten, besser über ihre Rechte informiert werden.

Schweden - Ernährung/Gesundheit
Bei Analysen von Testfaktas des staatlichen Fernsehens SVT wurde festgestellt, dass unter den acht getesteten schwedischen Kartoffelchips drei Sorten extrem hohe Werte an Acrylamid aufwiesen, die weit über den europäischen Grenzwerten liegen. In einem Fall wurden diese Werte 28 Mal überschritten. OLW, die betroffene Marke, verspricht an einer Verbesserung zu arbeiten und gibt die Antwort, dass diese hohen Werte damit verbunden seien, dass das Unternehmen eine bestimmte Sorte schwedischer Kartoffeln für die Herstellung der Chips verwende. Acrylamid gilt als krebserregend und sollte daher nur in geringer Menge in Lebensmitteln zu finden sein.

Schweden - Gesellschaft
Eine Studie der Universität Uppsala belegt, dass 18 Prozent der Somalier, die in Schweden Leben, für die Punktion der Klitoris ist und ein Drittel dies nicht als Genitalverstümmelung betrachtet. Allerdings ist nahezu allen Befragten bewusst, dass auch die Punktion in Schweden verboten ist, also nur illegal durchgeführt werden kann. Positiv kann der Studie entnommen werden, dass Somalier, die mehrere Jahre in Schweden lebten, immer häufiger die schwedische Einstellung übernehmen und nur zwei Prozent der Befragten für eine vollkommene Genitalverstümmelung waren.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

torsdag, april 21, 2016

Nachrichten, 21. April 2016

Schweden - Politik
Die Grünen Schwedens geraten zur Zeit von einem Problem zum nächsten, denn kaum ist ihr Bauminister Mehmet Kaplan zurückgetreten und es wurde bekannt dass Vattenfall die Kohlekraftwerke in Deutschland verkaufen will, bezeichnet Åsa Romson bereits das Attentat in den USA vom 11. September 2001 als Unglück, ohne sich anschließend zu entschuldigen oder zu korrigieren, was die Weltpresse direkt aufnahm - und es zeigt sich, dass ein Spitzenpolitiker der Grünen sich weigert Frauen die Hand zu geben, da dies nicht seiner Kultur entspreche. Ohne schnelle und konkrete Maßnahmen wird die Partei bald kaum noch über Wähler verfügen.

Schweden - Politik
Eine Meinungsumfrage des Instituts Sifo, die im Auftrag des Staatsfernsehens SVT durchgeführt wurde, zeigt, dass die kommende Entscheidung Großbritanniens zur EU-Mitgliedschaft auch in Schweden Konsequenzen zeigen wird, denn während gegenwärtig noch 44 Prozent der Schweden für eine fortgesetzte Mitgliedschaft in der EU sind, wären es nach einem Ausscheiden Großbritanniens nur noch 32 Prozent der Schweden die Mitglied bleiben wollen, jedoch 36 Prozent die aus der EU austreten wollen. Allerdings ist die Meinung der schwedischen Bürger in diesem Fall uninteressant, denn um auszutreten, müsste erst eine Volksbefragung stattfinden, was weder linker, noch bürgerlicher Flügel wollen.

Schweden - Arbeitswelt

Journalisten des Staatsfernsehens SVT konnten feststellen dass die Probleme beim Bau des Einkaufszentrums Mall of Scandinavia in Stockholm unter stärkstem Druck und Missachtung zahlreicher Bestimmungen gebaut wurde, denn als ein Arbeitsschutzbeamter die Weiterarbeit wegen Lebensgefahr untersagte, da jeder Fluchtweg blockiert war und das Leben der Arbeiter gefährdet wurde, war sein Vorgesetzter, im  Auftrag „der höchsten Leitung“, gezwungen ihn zu einer anderen Baustelle zu schicken. Nach heimlichen Aufzeichnungen auf einem Handy, geht das Problem selbst bis zum Bauherren Peab zurück, der bisher immer versicherte sich an Tarifverträge und Gesetze zu halten

Schweden - Recht
Das schwedische Verbraucheramt beschäftigt sich erstmals mit zwei der bekanntesten Bloggerinnen Schwedens wegen dem Verdacht von Schleichwerbung. Sowohl Blondinbella (Isabella Löwengrip) als auch Kissi (Alexandra Nilsson) wurden für gewisse Artikel bezahlt, in einem Fall mit 45.000 Kronen, ohne jedoch deutlich anzugeben, dass es sich um bezahlte Artikel, also Werbung, handelt. Fälle an Schleichwerbung sind in sozialen Medien gang und gäbe, aber bisher konnte dies nie bewiesen werden, was im Fall von Blondinbella und Kissi nun anders läuft, da in diesen beiden Fällen auch Beweise vorliegen und beide als professionelle Bloggerinnen, mit über 100.000 regelmäßigen Lesern, gelten. Beide Frauen behaupten den Gesetzen des Landes zu folgen.

Schweden - Media
Bei einer neuen Analyse zur Pressefreiheit fiel Schweden vom fünften Platz auf den achten Platz, da nach Reportern ohne Grenzen, die die Pressefreiheit in 180 Ländern bewerten, Journalisten in Schweden immer häufiger bedroht werden, da viele hoffen die Presse durch Drohungen mundtot zu machen. Nach Reportern ohne Grenzen sieht die Situation in ganz Europa allerdings relativ schlecht aus, da immer mehr Gesetze zur Terrorismusbekämpfen es Journalisten bald unmöglich machen werden eine Quelle geheim zu halten, der Informationsfluss also von Beginn an gestoppt wird.

Schweden - Gesellschaft
Prinzessin Sofia und Prinz Carl Philip teilten am Dienstag Abend mit dass Sofia einen Jungen zur Welt brachte. Wie üblich im Königshaus, wurde der Name des Kindes bisher nicht bekannt gegeben, denn dieser wird von König Carl XVI. Gustaf erst im Laufe des heutigen Tages bekannt gegeben, gleichzeitig wenn dem Jungen ein Herzogtum zugeteilt wird. Da der Neugeborene erst auf Platz Fünf der Thronfolge zu finden ist, ist es unwahrscheinlich dass er je König wird, wobei Carl XVI. Gustav erst vor wenigen Tagen auch bekannt gab, dass er nicht daran denke zu Gunsten seiner Tochter zurückzutreten, sondern noch lange König bleibe.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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