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onsdag, februari 18, 2026

Nachrichten, 18. Februar

Schweden - Politik
Der finanzpolitische Rat Schwedens kritisiert die Finanzpolitik des Landes auf das Härteste, weitaus mehr als jede frühere Regierung. Der Rat kritisiert insbesondere die extrem hohe Verschuldung des Staates, da nun die künftigen Generationen, egal welche Regierung an der Spitze liegen wird, die Zinsen für diese Verschuldung bezahlen muss und wichtige Reformen kaum noch durchgeführt werden können. Finanzministerin Elisabeth Svantesson sieht bei der Verschuldung kein Problem und sagt trocken dass sie sich für die Verschuldung nicht beim schwedischen Volk entschuldigen werde.

Schweden - Politik
Nach der Kritik an ihrer Finanzpolitik antwortet Finanzministerin Elisabeth Svantesson nun dass die Kritik und die entsprechenden Aussagen weit von der Realität entfernt lägen. Die Ministerin sieht es als völlig logisch dass die Regierung sich verschulde um die Verteidigung des Landes aufzubauen, da dies weitsichtig jedem Bürger des Landes diene. Svantesson argumentiert weiter dass Russland schließlich die Ukraine überfallen habe und die Ukraine daher mit schwedischen Mitteln massiv gestützt werden müsse. Sie behauptet auch dass die arbeitende Bevölkerung es nun besser habe, vergisst jedoch hierbei zu sagen dass diese arbeitende Bevölkerung monatlich 6000 Euro verdienen muss um von den Steuervorteilen profitieren zu können.

Schweden - Arbeitswelt
Nach dem statistischen Amt Schwedens ging die Arbeitslosigkeit in Schweden im Januar auf 8,7 Prozent zurück und 69,3 Prozent der arbeitsfähigen Bevölkerung sei nun im Arbeits- oder Ausbildungsprozess. Auch wenn Regierung und Arbeitgeber nun bereits von einer Erholung des Arbeitsmarkts sprechen, so liegt die Arbeitslosigkeit des Landes immer noch weit über jener anderer europäischer Länder, was bedeutet dass sich die Wirtschaftslage zwar verbesserte, nicht jedoch stabilisierte.

Schweden - Gesellschaft
Nach einer Studie des schwedischen Gesundheitsamts ging die Anwendung von Narkotika unter Jugendlichen im vergangenen Jahr erstmals wieder zurück. Die Studie belegt dass im letzten Jahr nur noch 12,3 Prozent der Gymnasiasten immer wieder zu Narkotika greifen, eine so geringe Menge wie seit 2004 nicht mehr erreicht worden war. Nach Meinung der Verantwortlichen des Gesundheitsamts scheint diese Entwicklung damit zusammenzuhängen dass sich die Jugendlichen mittlerweile wieder mehr um ihre Gesundheit und die Ausbildung kümmern.

Schweden - Gesellschaft
Nach einer Studie des Forums für moderne Geschichte hat sich die Einstellung Jugendlicher gegenüber von Minderheitsgruppen während der letzten Jahre verändert. Insbesondere die Einstellung gegenüber von Homosexuellen, Bisexuellen und Transpersonen hat sich negativ verändert, denn während 2013 nur drei Prozent der Jugendliche diesen Gruppen gegenüber starke Vorurteile zeigten, so handelt es sich nun um 15 Prozent. Immerhin sind noch 72 Prozent der Gymnasiasten für den Respekt gegenüber jeder Bevölkerungsgruppe.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

lördag, maj 21, 2022

Nachrichten, 21. Mai

Schweden - Politik
Der russische Verteidigungsminister Sergej Sjojgu bezeichnet den von Schweden und Finnland geplanten Weg in die Nato als Bedrohung für Russland und will daher noch bis Ende des Jahres zwölf russische, militärische Einheiten in der Nähe der Grenze zu Finnland einrichten, ohne indes bisher zu nennen um welche Art von Einheiten es sich dabei handeln wird. Die Entscheidung Schwedens und Finnlands scheint daher die Spannungen zwischen Ost und West noch mehr angespannt zu haben.

Schweden - Politik
Auch zur kommenden Reichstagswahl werden in Schweden wieder mehr Männer als Frauen als Kandidaten zur Verfügung stehen, da es sich dabei um 55 Prozent Männer und um 45 Prozent Frauen handelt, die gleichen Zahlen wie vor vier Jahren. Wie auch bei den vergangenen Reichsagswahlen präsentieren sich im Herbst bei den Schwedendemokraten überdurchschnittlich viele Männer, während bei den Grünen und den Linken mehr Frauen auf den Listen stehen werden als Männer.

Schweden - Politik
Die unabhängige Parlamentarierin Amineh Kakabaveh kündigte gestern an dass sie bei den nächsten Abstimmungen zum Staatsbudget ihre Stimme nicht mehr den Sozialdemokraten geben werde, sollten diese nicht weiterhin  die Angelegenheiten der Kurden unterstützen. Damit ist die Situation der Sozialdemokraten in eine neue Krise geraten da Kakabaveh, selbst wenn sich die Zentrumspartei in Budgetfragen hinter die Regierung stellen sollte, die ausschlaggebende Stimme hat.

Schweden - Politik/Fischfang
Nach der Fernsehstation SVT hat sich die schwedische Regierung dazu entschiedenen an der gesamten Ostküste ein Trawlverbot einzuführen, in der Hoffnung dass sich dadurch der Bestand ein Strömming, eine Heringsart, wieder erholen kann. Dieses Verbot soll sich vorerst bis auf das Jahr 2027 ausdehnen, wobei sich das Verbot allerdings nicht auf große Fischkutter, die entfernt von der Küuste zum Trawl greifen, was von den Schwedischen Berufsfischern sehr stark kritisiert wird

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.
Copyright: Herbert Kårlin