onsdag, juli 29, 2026

Nachrichten, 29. Juli

Schweden - Politik
Nach den neuen Zahlen des Statistischen Amts Schwedens hat die schwedische Wirtschaft ihre Schwierigkeiten noch nicht überschritten, denn im Juni ging das BNP des Landes um 0,2 Prozent zurück, auch wenn das vergangene Quartal noch als positiv zu sehen ist. Aber nach drei Monaten an Wirtschaftswachstum zeigte sich im Juni wieder ein Rückgang. Bedeutend dürfte bei dieser Entwicklung allerdings sein dass die Konsumenten nicht von einer Erholung der Wirtschaft überzeugt sind und die Streitigkeiten zwischen den rechten und linken Parteien des Landes vor den kommenden Wahlen keinen Zukunftsglauben stützt.

Schweden - Forstwirtschaft/Politik
Nachdem in den Wäldern Schwedens noch immer die Schäden des Wintersturm Anna zu sehen sind, da noch ein Drittel des Holzes das dringend aus dem Forst entfernt werden muss, weit verteilt liegt, will das Forstamt nun die 20 Millionen Kronen, das es erhielt um die Forstwirte zu stützen, dafür einsetzen Zufahrtswege zu bauen und Karten über die Forste erstellen. Sollte das beschädigte Holz nicht bald aus den Wäldern entfernt werden, so riskiert man dass sich dort die Borkenkäfer noch weiter ausbreiten.

Schweden - Tourismus/Göteborg
Seit zehn Jahren bezahlt die Stadt Göteborg ausländische Influencer um den Tourismus zu fördern. Manche Jahre beliefen sich die Kosten hierfür auf über 700.000 Kronen, da hierfür Reisen, Unterkünfte und Essen bezahlt werden musste. Die Auswahl der Influencer erfolgte jeweils über ein Influencerbüro, das nach Abschluss der Arbeit auch eine Analyse erstellte, auch wenn diese natürlich absolut nichts über den Erfolg der Aktion aussagen konnte. Die Geschäftsführung von Göteborg & Co, die sich um Tourismusfragen der Stadt kümmern, ist jedoch überzeugt dass die hohen Summen sinnvoll angelegt wurden.

Schweden - Wirtschaft/Strompreis
Wer den geringsten Preis für Strom in Schweden bezahlen will, muss nahezu alle 15 Minuten den Strompreis seiner Region überwachen, da in 15 Prozent der Haushalten die Abrechnungen im 15-Minuten-Takt erfolgt. Gegenwärtig liegt der Strompreis tagsüber am höchsten, was die langen, hellen Tage ermöglichen, aber dennoch sind die Kosten noch von der Windstärke, der Sonneneinstrahlung und auch der jeweils aktuellen Temperatur abhängig. Dies bedeutet aber auch dass man seine Gewohnheiten zur Stramanwendung täglich neu überdenken muss.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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