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måndag, januari 19, 2026

Nachrichten, 19. Januar

Schweden - Politik
Nachdem sich mehrere europäische Länder sehr deutlich dagegen ausgesprochen haben dass Donald Trump Grönland übernehme, hat der amerikanische Präsident nun für diese Länder zusätzliche Zölle von zehn Prozent angekündigt, bis diese Länder bereit seien ihm Grönland zu überlassen. Die Zölle, die auch Schweden betreffen, sollen bereits zum 1. Februar in Kraft treten. Bereits jetzt hat Trump auch angekündigt dass sich die Zölle ab 1. Juni auf 25 Prozent zusätzlich belaufen sollen, sollten die entsprechenden Länder nicht zur Einsicht kommen und ihm Grönland überreichen.

Schweden - Politik
Bei einem Interview mit der privaten Fernsehanstalt TV4 meinte der schwedisch Ministerpräsident Ulf Kristersson dass Donald Trump eine bedeutende Krise heraufbeschwöre und einen sehr gefährlichen Weg mit dem Anspruch auf Grönland gehe. Nach Kristersson verursache Trump auch dass dass das weltweite Vertrauen in Trump mit diesem Anspruch noch mehr beschädigt werde, da es bei Politik nicht darum gehe das Recht des Stärkeren durchzusetzen, sondern jeden Schritt zu analysieren und die Diplomatie in den Vordergrund zu rücken.

Schweden - Politik
Nachdem der schwedische Staat jedes Jahr zwischen zehn und 15 Milliarden Kronen für Büroräume und andere Einrichtung schwedische Ämter finanzieren muss, schlägt die Regierung nun vor die aktuellen Flächen zu reduzieren, Büros mehr in Randgebiete zu verlegen und die Arbeit von zu Hause aus zu erweitern, da man hierbei etwa 25 Prozent der aktuellen Kosten einsparen könne, die dann sinnvoller eingesetzt werden können. Die Gewerkschaft zeigt sich hiervon nicht begeistert, da sehr viele Ämter ihre Angestellte bevorzugen im Büro zu sehen.

Schweden - Arbeitswelt
Mehrere Gemeinden aus Nordschweden fordern die Regierung auf wieder Umzugszuschüsse für Arbeitslose einzuführen die in Orte umziehen wollen in denen auch Arbeit zu finden sei. Insbesondere die nordschwedischen Gemeinden Kiruna und Gällivare suchen verzweifelt Arbeitnehmer und sehen die staatliche Umzugshilfe hierfür als unumgänglich. Allerdings sind sich die Parteien Schwedens in diesem Punkt nicht einig, denn die Moderaten und die Christdemokraten sagen zu diesem Vorschlag deutlich Nein, während sich die Zentrumspartei, die Liberalen und die Grünen Schwedens hierzu offen zeigen.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin



måndag, september 09, 2019

Nachrichten, 9. September 2019

Schweden - Politik
Das Amt für digitale Verwaltung empfiehlt den schwedischen Ämtern auf die Entwicklung eines gemeinsamen IT-Netzes zu setzen und die separate Entwicklung in den verschiedensten Ämtern zu stoppen, da man auf diese Weise mehrere Milliarden Kronen an Steuergeldern einsparen könnte. Gegenwärtig sind die verschiedenen IT-Systeme nicht kompatibel, da jedes Amt eine eigene Satzung hat und ihr System von Firmen entwickeln lässt, die weder alle Sicherheitsrisiken beachten, noch aber ein einheitliches Denken zeigen.

Schweden - Wirtschaft
Auf Grund der ausgedehnten Bergwerksaktivität in Malmberget muss nun, wie bereits Kiruna, der gesamte Ort mit über 3000 Personen umziehen, wobei dabei nur ein Teil der Häuser mit Hilfe von Spezialfahrzeugen unplatziert werden können. Die Bewohner Malmbergs werden das nur fünf Kilometer entfernte Gällivare vergrößern, aber auf  Kosten aller Läden, die bisher in Malmberget waren, da in Gällivare bereits die gesamte Infrastruktur vorhanden ist, ohne indes ausgelastet zu sein. Für den gesamten Ort Malmberget gibt es bereits heute das Risiko, dass plötzlich Löcher entstehen oder Häuser versinken können.

Schweden - Arbeitswelt
Die von den bürgerlichen Parteien durchgesetzte Umstrukturierung des Arbeitsamts führt, nach einer Analyse der Tageszeitung Sydsvenskan dazu, dass allein in Såkne (Schonen) einem Drittel der Angestellten gekündigt wurde, so dass in Zukunft jeder Berater im Schnitt 600 Arbeitssuchende betreuen muss, statt der bisher maximal 250. Auf Grund des steigenden Arbeitsdrucks und des entsprechenden Stresses, ist zu erwarten, dass zahlreiche Berater selbst kündigen werden, oder aber aus Krankheitsgründen ausfallen werden, was für die verbleibenden Berater mit einem noch höheren Stress verbunden sein wird.

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Copyright: Herbert Kårlin

söndag, november 23, 2014

Nachrichten vom 23. November 2014

Schweden - Politik
Erstmals in der politischen Geschichte Schwedens stimmt eine Regierung des Landes den Experten für Lebensmittelsicherheit Europas nicht zu, denn bei einer Abstimmung zur Zulassung von genmanipuliertem Raps und genveränderten Baumwollprodukten enthielt sich Schweden der Stimme, was zwar am Ausgang der Abstimmung wenig ändert, jedoch zeigt, dass die Sozialdemokraten Schwedens, die die Landesregierung vor kurzem neu bildeten auf die Grünen angewiesen sind, denn nur die Grünen sind in Schweden gegenüber genmanipulierten Produkten kritisch eingestellt.

Schweden  - Politik
Nach Informationen der Tageszeitung Dagens Nyheter halten es die schwedischen staatlichen Pensionsfonds mit ihrer Policy nicht sehr genau, denn sie haben die Gelder, unter anderem, in 15 Unternehmen angelegt, die eine enge Verbindung zur Kernwaffenindustrie haben, also direkt oder indirekt an der Produktion von Kernwaffen beteiligt sind. Wie nicht anders zu erwarten erklärte der ethische Rat der AP-Fonds, dass die Policy voll eingehalten wird, da die Beteiligungen nicht in Firmen existieren, die nukleare Waffen weltweit verbreiten, was man natürlich als Zugeständnis betrachtet werden kann.

Schweden - Gesundheit
Auch wenn die E-Zigaretten in Schweden noch nicht wirklich Einzug nahmen, wurde die Giftzentrale des Landes in diesem Jahr bereits 66 Mal kontaktiert, weil nach dem Rauchen Nikotinvergiftungen auftraten oder Personen, sehr häufig Kinder, mit der Nachtfüllflüssigkeit in Berührung kamen. Erschreckend bei diesen Zahlen ist allerdings dass es bei 17 Vergiftungsfällen um Kinder unter neun Jahren handelten, da die Nachtfüllflüssigkeit in ihrer Reichweite aufbewahrt wurde, wie eben auch Zigaretten.

Schweden - Verkehr
Zur Freunde der Verantwortlichen des Stockholmer Flughafens Arlanda hat das Umweltgericht entschieden, dass die Einflugschneise über Upplands Väsby ohne jede Einschränkungen benutzt und ausgebaut werden kann und auch keine Höchstwerte für die Verbreitung von Kohlendioxid einhalten müssen. Die Anwohner sind vom Urteil enttäuscht, da die Richter jede Lärmbelästigung und den Umweltschutz als weniger wichtig nahmen als die wirtschaftlichen Interessen Arlandas. Nach einem früheren Urteil war der Anflug über Upplands Väsby ab Januar 2018 verboten worden.

Schweden/Stockholm - Verkehr/Sport
Bevor der Norra Länken am 30. November des Jahres für den Verkehr freigegeben wird, wurde gestern zum Auftakt in den Tunneln der Strecke der Stockholm Tunnel Run veranstaltet, Europas bisher größter Zehn-Kilometer-Lauf mit insgesamt 42.513 Läufern. Die Gesamteinnahmen durch die Startgebühren in Höhe von rund 700.000 Kronen gehen in seiner gesamten Höhe an die Stadtmission Stockholm und soll den Obdachlosen der Stadt zu Gute kommen.

Schweden - Gesellschaft
Als gestern im nordschwedischen Gällivare die internationalen Winterspiele der Weihnachtsmänner (Santa winter games 2014) stattfanden, landete Schweden auf einem der letzten Plätze und der Weihnachtsmann aus Japan ging als Sieger hervor. Die Winterspiele bestehen, wie es sich für eine solche Veranstaltung gehört, aus Rentierreiten, Paketen stapeln, Grütze essen und einem Triathlon mit Skilauf, Tretschlitten und Schlitten. Etwas kühl wurde es dem australischen Weihnachtsmann, der trotz der Kälte in kurzen Hosen zum Wettbewerb antrat.

Schweden - Gesellschaft
Nach den aktuellen Statistiken leiden in Schweden gegenwärtig bereits 130.000 Personen unter Essstörungen, wobei es sich bei 90 Prozent unter ihnen um Frauen handelt, die sich zu dick fühlen. Erschreckend findet der Reichsverband für Essstörungen allerdings, dass  mittlerweile bereits 20 Prozent der Siebenjährigen schlanker werden wollen, was bedeutet, dass Essstörungen immer früher beginnen. Als Ursache sieht der Verband vor allem das Verhalten der Eltern, da diese von ihren Kindern als Vorbilder betrachtet werden.

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Copyright: Herbert Kårlin

tisdag, juli 19, 2011

Nachrichten vom 19. Juli 2011

Schweden - Wirtschaft
Nach Information der Tageszeitung Dagens Industri will Gällivare in den nächsten acht Jahren 220 Milliarden Kronen in die Entwicklung von Norrbotten investieren, etwa dreimal soviel wie sämtliche Industrieunternehmen der Gegend im Jahr 2010 investierten. Gällivare will mit dieser Investition während der nächsten zwei Jahren etwa 2000 neue Arbeitsplätze schaffen und die folgenden Jahre weitere 1500. Die Gelder sind in erster Linie dafür gedacht Arbeitsplätze in den Gruben, im Energiesektor und in der Infrastruktur Norrbottens zu schaffen.

Schweden - Wirtschaft
Das schwedische Ausländeramt untersucht gegenwärtig 200 Fälle in denen chinesische Staatsbürger durch betrügerische Handlungen des Anwaltsbüros Magnusson eine Aufenthaltsgenehmigung in Schweden erhielten. Auf Internetseiten wurden überwiegend chinesische Geschäftsleute gesucht, die in Schweden eine Firma übernehmen sollten, was sich jedoch bei genauer Überprüfung als Scheingeschäft oder betrügerische Beschäftigung herausstellte. Die ersten acht Genehmigungen wurden vom Ausländeramt bereits zurückgezogen.

Schweden - Umwelt/Wirtschaft
Bei der heutigen Abstimmung über radioaktive Endlagerung hat sich Schweden in Europa der Stimme enthalten, da nach der neuen Direktive radioaktiver Abfall aus Kernreaktoren nicht mehr in Länder außerhalb Europas geliefert werden darf. Die schwedischen Europavertreter sahen auch ein Problem darin, dass sie bis 2015 einen Plan für die Endlagerung vorweisen müssen, da sie die Zeitspanne als für zu kurz betrachten. Andererseits wollen sie jedoch die Direktive nicht durch ein Veto verhindern, da die Frage der Endlagerung eng mit der Weiterentwicklung von Kernenergie zusammenhängt.


Schweden - Tourismus/Reise
Heute beginnt für Gotland und insbesondere seine Hauptstadt Visby die gefürchtetste Woche des Jahres, die unter dem Namen Stockholmwoche bekannt ist, da die Insel allein in diesen Tagen von 57.000 Einwohnern auf 300.000 Bewohner anwächst. Die Ankunft überwiegend Jugendlicher aus Stockholm, die eine Woche lang auf Gotland feiern wollen, ist geprägt von Gewalt nach übermäßigem Alkoholgenuss und Vergehen nach dem Drogengesetz Schwedens.

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Copyright: Herbert Kårlin