Die schwedische Wirtschaftsministerin Ebba Busch warnt schwedische Unternehmen davor nun in den USA zu investieren und den Forderungen Trumps nachzukommen, denn man wisse zwar wie die schwedische Wirtschaft funktioniere und was man von Europa erwarten kann, aber die Situationen in den USA sei unberechenbar und unvorhersehbar. Eine Firma jetzt in die USA zu verlegen sei, nach Meinung der Ministerin, gegenwärtig ein enormes Risiko, das mehr zu einem Fiasko tendiere als zu einem Gewinn führe.
Schweden - Politik
Das relativ neue Gesetz zum Recycling von Textilabfall führt dazu dass die Berge an Textilien vor Wiedergewinnungszentralen täglich wachsen, da es in Schweden kaum Sortieranlagen und Recyclingmöglichkeiten gibt. Die schwedische Klimaministerin Romina Pourmokhtari verteidigt daher dass Textilien nach Litauen geschickt werden, wo die große Mehrheit der Textilien in Verbrennungsanlagen landet. Die Ministerin macht für diese Situation die Recyclinganlagen und die Gemeinden verantwortlich, da diese das Recycling von Textilien nicht als vorrangig betrachteten. Dass hierfür staatliche Gelder nötig sind, sieht Pourmokhtari als nicht relevant.
Schweden - Politik
Nach Informationen der schwedischen Fernsehanstalt SVT will die Regierung untersuchen auf welche Weise man das Verteilen von Gewinn bei Privatschulen verhindern kann. Als Ursache hierfür sieht die Regierung dass Privatschulen immer wieder die Eigentümer wechseln sobald Probleme auftauchen, dass viele die Qualität des Unterrichts vernachlässigen und staatliche Beiträge nicht für die Ausbildung benutzt werden sondern teilweise als Gewinn verbucht werden. Die Sozialdemokraten hatten seit Jahren auf diese Probleme hingewiesen und wollten daher Privatschulen sogar verbieten, scheiterten jedoch am Widerstand der aktuellen Regierungsparteien.
Schweden - Wirtschaft/Arbeitswelt
Die Arbeitgeber im schwedischen Handel konnten nun mit den entsprechenden Gewerkschaften einen neuen Tarifvertrag abschließen. Für Verkaufspersonal bedeutet dies eine Lohnerhöhung von 2000 Kronen pro Monat, verteilt auf zwei Jahre und verbessert auch die Situation für Teilzeitbeschäftigte, die in Zukunft ebenfalls für Überstunden bezahlt werden die die vertragliche Arbeitszeit überschreiten, die Mehrarbeit also auch besser bezahlt wird.
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