Schweden - Politik
Dass die schwedische Finanzministerin Elisabeth Svantesson für ihr Frühjahrsbudget erneut enorme Kredite aufnehmen wird um Schweden wieder in Gang zu bringen, stößt bei den Sozialdemokraten auf eine harte Kritik, da dies bedeutet dass bei einer weiteren Tiefkonjunktur die Rechnung für die Verschuldung beim Konsumenten landet. Die Sozialdemokraten weisen auch darauf hin dass sich das Wirtschaftswachstum während der letzten vier Jahre verlangsamte, die Arbeitslosigkeit ein Höchstniveau erreicht hat, und sich hierbei auch noch die Staatsverschuldung enorm erhöhte. Nicht zu vergessen sei hierbei dass ein großer Teil der Verschuldung nur dazu dient die reichste Schicht Schwedens noch reicher zu machen.
Schweden - Politik
Gestern präsentierte die schwedische Regierung ihre nationale Strategie zur männlichen Gewalt gegenüber Frauen und zur Ehrengewalt. Nach dieser Strategie soll eine Struktur eingeführt werden die landesweit arbeitet und nicht mehr auf regionaler Ebene, so dass alle Betroffenen die gleiche Hilfe und Unterstützung erhalten können. Nach der liberalen Gleichstellungsministerin Nina Larsson sollen diese Strategien vorerst die kommenden zehn Jahre lang gelten und dann ausgewertet werden. Die Ministerin betrachtet dies als die einzige sinnvolle Lösung die Gewalt gegenüber Frauen abzubauen.
Schweden - Politik
Das hoch verschuldete Stahlunternehmen Stegra, das auf sogenannten umweltfreundlichen Stahl setzt, teilte gestern mit dass das Unternehmen vom Konsortium Wallenberg Investment nun 1,4 Milliarden Euro erhalten habe um das Werk tatsächlich aufbauen zu können. Auf diese Weise erhielt die Familie Wallenberg die absolute Aktienmehrheit in diesem Unternehmen, auch wenn dies zu einer Belastung werden kann, sollte Stegra erneut auf wirtschaftliche oder technische Probleme stoßen. In Boden, wo das Werk entstehen soll, atmete die Bevölkerung nach dieser Entscheidung auf, denn auf diese Weise können tausende von Arbeitsplätzen im nördlichsten Gebiet Schwedens entstehen.
Schweden - Arbeitswelt
Nach den Zahlen des schwedischen Konjunkturinstituts steigt die Arbeitslosigkeit bei Akademikern stärker an als bei weniger ausgebildeten Personen. Gleichzeitig klagen sehr viele Unternehmer Schwedens darüber dass es extrem schwierig sei bedeutende Arbeitsstellen besetzen zu können, da den Bewerbern die richtigen Kompetenzen fehlen. Nach dem Verband der schwedischen Unternehmer hängt dieses Problem damit zusammen dass die Ausbildungen an schwedischen Universitäten nicht dem Bedarf der Industrie und der Wirtschaft, sondern dem Interesse der Studenten angepasst sei.
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