Schweden - Politik
Obwohl die Liberalen bereits jetzt einen Tiefststand erreicht haben und kaum noch eine Chance haben erneut im schwedischen Reichstag einziehen zu können, kann ihnen nun Jimmie Åkesson, der Vorsitzende der Schwedendemokraten, den endgültigen Todesstoß gegeben haben, denn er bezeichnete die Liberalen als politische Gegner die bereits während der vergangenen vier Jahre mehrmals das Schaffen wichtiger Gesetze blockiert haben. Nach Åkesson stehen die Schwedendemokraten und die Liberalen auf sehr unterschiedlichen politischen Seiten, insbesondere hinsichtlich der Klimapolitik, der Entwicklungshilfe und der gesamten Europapolitik.
Schweden - Politik
Der Verteidigungsminister des Estlands warnt Schweden davor dass Russland, so kurz vor den Wahlen, alles unternehmen werde um die schwedischen Wähler zu verunsichern und zudem die Wahl massiv zu beeinflussen, damit Politiker an die Macht kommen, die sich gegenüber der Ukraine sehr kritisch verhalten. Nach dem Minister werden falsche Informationen wenig später auch in allen anderen baltischen und nordischen Ländern erfolgen in denen bedeutende Wahlen stattfinden. Je mehr Probleme Russland beim Krieg mit der Ukraine hat, um so stärker wird das Land versuchen die Meinung anderer Länder zu beeinflussen.
Schweden - Politik
Obwohl das schwedische Grundgesetz garantiert dass jede politische Wahl anonym abgehalten werden müsse und die aktuelle Regierung versprach daran zu arbeiten dass auch blinden Schweden dieses Recht garantiert werde, zeigt sich nun dass Blinde weiterhin eine Vertrauensperson benötigen die für sie die richtigen Parteien und Kandidaten ankreuzen. Der Reichsverband der Blinden Schwedens hatte die Regierung mehrmals darauf hingewiesen dieses akute Problem vor den kommenden Reichstagswahlen zu beheben, stieß jedoch nur auf Uninteresse.
Schweden - Tourismus/Verkehr
Dass das schwedische Verkehrsamt für Schienenverkehr im vergangenen Jahr entschied die Nachtzüge nach Nordschweden deutlich zu reduzieren, zeigt diesen Sommer bereits seine Konsequenzen, denn das zuständige Fremdenverkehrsamt stellt nun fest dass Abisko im Juni und Juli des Jahres bereits rund zehn Prozent des sonst üblichen Tourismus verloren hat. Auch Kiruna als Ausgangspunkt für das Besteigen des Kebnekaise verzeichnet einen Verlust, auch wenn dieser noch nicht so hoch ist wie jener von Abisko. Kritiker sind der Meinung dass die Regierung, indem sie Gelder für die Eisenbahn streicht, dem nordschwedischen Tourismus schaden will.
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