Schweden - Politik
Während eines Fernsehinterviews mit dem Fernsehkanal SVT machte Hannes Hervieu, der Parteisekretär der Zentrumspartei erneut klar dass die Partei die Linken Schwedens nicht in einer gemeinsamen Regierung sehe, auch wenn er den Linken für ihren Wahlgewinn gratulierte. Ida Gabrielsson, die Vize-Vorsitzende der Linken reagierte auf die Aussage damit dass es Zeit sei dass sich Linke und Zentrumspartei nicht mehr nur vor einer Kamera sehen sollten, sondern sich für ernsthafte Gespräche und eine mögliche Zusammenarbeit zusammensetzen sollten.
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Nach der Auszählung von 94 Prozent der abgegebenen Stimmen kam es zu einem provisorischen Resultat bei dem der linke Block über drei Mandate mehr verfügt als der rechte Block. Die Zentrumspartei stellte sich nun offiziell auf die Seite des linken Blocks und sieht Magdalena Andersson als Ministerpräsidentin der Mitte, sei mit einer Zusammenarbeit mit den Christdemokraten, sei mit der Unterstützung der Linken, ohne dass diese jedoch in der Regierung sitzen. Problematisch ist nur dass es ohne Stimmen der Linken, die bei den Wahlen zur viertgrößten Partei Schwedens wurden, Andersson nicht genügend Stimmer erhalten kann, die Linken jedoch Ministerposten fordern.
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Die Auswertung der Wahlergebnisse in den verschiedenen Regionen Schwedens zeigt sehr deutlich dass die Sozialdemokraten vor allem in Nordschweden, den Hochburgen der Partei mit einem sehr hohen Anteil an Arbeitern sehr viele Stimmen verloren haben. Dies zeigt auch sehr deutlich dass die dortigen Wähler mit der Rechtswendung der Sozialdemokraten nicht einverstanden sind, sondern einen Einsatz im Schul- und Gesundheitswesen suchen und die Abwendung von höheren Löhnen und kürzerer Arbeitszeit kaum schätzen.
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Auch wenn die Liberalen Schweden bei den Reichstagswahlen die Sperrgrenze übersprungen haben und wieder im Reichstag vertreten sein werden, dank der taktischen Wähler, so zeigt sich dass sie in Zukunft in mindestens zehn Gemeinden des Landes so wenige Stimmen erhielten dass sie den Stadtrat verlassen müssen. Aber auch in anderen Gemeinden haben sie einen Teil ihres Einflusses an andere Parteien abgeben müssen, und selbst die Kritik unter den eigenen Reihen zeigt weiterhin eine Unzufriedenheit mit der Parteiführung.
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Nachdem die Schwedendemokraten seit Jahren im Aufwind waren und bei nahezu sämtlichen Wahlprognosen mehr Wähler hinter sich hatten als die Moderaten, kommt nun eine kalte Dusche, denn sie haben, nach Auszählung von 94 Prozent aller Stimmen, in 285 der 290 Gemeinden Schwedens Wähler verloren, besonders viele in Schonen, wo sie seit Jahren die dominierende Partei waren. Bevor Jimmie Åkesson, der Vorsitzende der Partei, Interviews geben will, will er auf die endgültige Auszählen waren, die vermutlich am Donnerstag zur Verfügung steht.
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