måndag, mars 23, 2026

Nachrichten, 23. März

Schweden - Politik
Ebba Busch, die Vorsitzende der Christdemokraten Schwedens, stützt Ministerpräsident Ulf Kristersson mit der Aussage dass das Abkommen zwischen den Liberalen und den Schwedendemokraten in keiner Weise bindend sei und lediglich die Liberalen und die Schwedendemokraten betreffe. Nach Busch sei es bedeutender dass es zu einer blockübergreifenden Übereinkunft hinsichtlich der Kernenergie komme, da diese Frage, sollten die Sozialdemokraten die Macht im Herbst übernehmen, auf Eis gelegt werde. Die Schulpolitik der Liberalen sei daher nur eine Nebensache.

Schweden - Politik
Nach einem vierstündigen, sehr turbulenten, digitalen Landestreffen der Liberalen wurde gestern Abend Simona Mohamsson mit 95 Stimmen, und 80 Enthaltungen, als Parteiführerin der Liberalen bestätigt. Die Kosten sind allerdings hoch, da mehrere Spitzenpolitiker sich von den Wahllisten zu den Reichstagswahlen im Herbst streichen lassen, andere auch die Partei verlassen. Mohamsson bleibt nun zwar Vorsitzende der partei, hat sich aber in die extrem rechte Schicht der Parteien Schwedens eingeordnet und die liberale Linie der Partei verlassen.

Schweden - Politik
Nach der jüngsten Meinungsumfrage des Instituts Verian verliert Magdalena Andersson weiterhin Vertrauen unter den Wählern und liegt nun mit einem Vertrauen von 44 Prozent um sieben Prozent niedriger als Ende vergangenen Jahres. Dagegen sprechen Ulf Kristersson nun vier Prozent mehr Wähler ihr Vertrauen aus, so dass er nun bei 40 Prozent Vertrauen liegt. Dass Andersson Vertrauen verliert, liegt insbesondere daran dass sie sich politisch nicht deutlich genug äussert und immer häufiger die rechts orientierten Parteien unterstützt.

Schweden - Politik
Das schwedische Migrationsamt schlägt vor dass insgesamt 81 Berufe von den vorgesehenem Lohnforderungen in Höhe von 33.600 Kronen für eine Arbeitsgenehmigung ausgenommen werden sollen, da in all diesen Berufen auch die schwedischen Angestellten diese Summen nicht ausbezahlt bekommen und, ohne die immigrierten Arbeitnehmer, sehr viele wichtige Arbeitsplätze unbesetzt bleiben müssen, unter anderem im Pflegedienst, in den Krankenhäusern und in touristisch wichtigen Einrichtungen. Migrationsminister John Forsell will auf diese Forderung nicht eingehen, sondern spricht nur davon eine ausgeglichene Lösung zu suchen.

Schweden - Politik/Arbeitswelt
Die schwedische Regierung fordert die Gemeinden Schwedens auf darauf zuzuarbeiten dass alle Angestellte in der Altenpflege über ausreichend Kenntnisse der schwedischen Sprache verfügen um ihrer Arbeit auch nachkommen zu können. Aus diesem Anlass haben mehrere Gemeinden bereits Sprachtests bei der Einstellung eingeführt, die allerdings von Wissenschaftlern als völlig unzureichend bezeichnet werden, da die geprüften Kenntnisse nicht ausreichen. Schweden hat bisher weder für die Immigration, noch für die Erwerbung der Staatsbürgerschaft die europäischen DELE Examen des Niveaus A2 eingeführt, die jedes Problem verhindern könnten.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin


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