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måndag, april 24, 2023

Nachrichten, 24. April

Schweden - Politik/Kriminalität
Der Generaldirektor des schwedischen Strafvollzugs hat entschieden dass Strafgefangene in Zukunft mehrere Stunden länger in ihren Zellen eingeschlossen werden können als bisher. Die Ursache hierfür ist dass man in den schwedischen Gefängnissen weitaus zu wenige Angestellte hat und auf diese Weise Angestellte sparen kann. Außerdem führe dies dazu dass es einfacher wird neue Angestellte zu finden, da, vor allem jüngere Angestellte, bevorzugen eine Stunde später mit der Arbeit zu beginnen und auch früher nach Hause zu kommen, da sich dies positiv auf das Familienleben auswirke.

Schweden - Tourismus
Die Orte entlang des schwedischen Pilgerwegs Sankt Olavsleden, der vom schwedischen Selånger bei Sundsvall bis zur Kathedrale Nidarosdomen im norwegischen Trondheim liegt, wollen innerhalb von den kommenden drei Jahren diesen Pilgerweg, natürlich mit seiner interessanten Landschaft und den zahlreichen Sehenswürdigkeiten, bekannter machen und die steigende Menge an Pilgertouristen anziehen. Das Ziel ist, zumindest im Prinzip, den Sankt Olavsleden ebenso bekannt zu machen wie den Wanderweg Santiago de Compostela in Spanien.

Schweden - Kriminalität
Nachdem einige der offiziellen Kleidersammlungscontainer in Borås verschwanden, tauchten nun nahezu unmittelbar rund 30 neue Container auf, die allerdings von einer unbekannten Gruppe und ohne jede Genehmigung auf kommunalem Grund aufgestellt wurden. Dieses Phänomen taucht in regelmäßigen Abständen in Schweden auf, wobei die dort gesammelten Kleider in der Regel allerdings nicht an Bedürftige geht, sondern in Second-Hand-Läden auftauchen um dort verkauft zu werden.

Schweden - Gesundheit
Der Unterschuss im Göteborger Universitätskrankenhaus Sahlgrenska steigt weiterhin an und erreichte nun eine Summe in Höhe von 329 Millionen Kronen, die nun auf irgendeine Weise eingespart werden müssen, oder aber von der Regionalregierung zugeschossen werden müssen, da die Regierung deutlich machte dass es dieses Jahr keine zusätzlichen Gelder für das Krankenwesen geben werde, auch nicht für die Regionen des Landes. Ohne diese Summe wird sich die Situation des Krankenhauses noch mehr verschlechtern, da man dann noch mehr an Krankenhauspersonal sparen muss und die Patientensicherheit nict mehr garantiert werden kann.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin


måndag, februari 20, 2012

Nachrichten vom 20. Februar 2012

Schweden - Wirtschaft
Die schwedische Hamburgerkette Max, die sich bereits 1968 etablierte und die gesenkte Mehrwertsteuer an seine Kunden weitergibt, machte im vorigen Jahr einen Rekordgewinn von 142 Millionen Kronen, was einer Steigerung von 6 Prozent innerhalb eines Jahres entspricht. Der Verkauf ging in dieser Zeit um 18 Prozent nach oben und verursachte einen Umsatz von 1.475 Millionen Kronen.

Schweden - Wirtschaft
Das chinesische Unternehmen Youngman hat ein neues Angebot zum Kauf des schwedischen Autoherstellers Saab unterbreitet nach dem das Unternehmen bereit ist zwölf Milliarden Kronen für die Neuentwicklung von Saab-Automodellen zu investieren und die Fertigung für mindestens fünf Jahre in Trollhättan zu garantieren. Wie hoch das Angebot für das Konkursunternehmen ist, will Youngman jedoch nicht kommentieren.

Schweden - Recht
Unter den 8000 Beisitzern bei schwedischen Gerichten findet man 200 Namen in Zusammenhang mit Verhandlungen über Verbrechen und 25 wurden wegen Gesetzesbruch verurteilt. Nach wie vor dürfen diese Personen, selbst für Vergehen, für die sie selbst verurteilt wurden, auf die Urteile anderer einwirken. Die Beisitzer wurden wegen Alkohol am Steuer, Diebstahl, Steuerbetrug und Erpressung verurteilt ohne dies bei der Ernennung mitzuteilen. Ein Auszug aus dem Strafregister müssen Beisitzer nicht vorlegen.

Schweden - Kriminalität
In Südschweden werden die Kleidersammlungsbehälter der verschiedenen Hilfsorganisationen immer häufiger systematisch geplündert bevor sie von den Organisation abgeholt werden können. Während früher nur hin und wieder einzelne Kleidungsstücke verschwanden, werden nun die Behälter gesamt geleert. Da die Öffnung so klein sind, dass Erwachsene nicht an die Kleidung kommen, vermutet die Polizei, dass es sich dabei um organisierte Gruppen handelt, die Kinder in die Behälter schicken um an die Beute zu gelangen.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin