tisdag, augusti 18, 2026

Nachrichten, 18. August

Schweden - Politik
Elisabeth Thand Ringqvist, der Vorsitzenden der schwedischen Zentrumspartei, gelang es, nur vier Wochen vor den kommenden Reichstagswahlen, wieder acht Prozent der Wähler hinter sich zu sammeln und könnte damit einen gewissen Einfluss bei der nächsten Regierungsbildung ausüben. Problematisch könnte indes sein dass die Politikerin nicht zusammen mit den Linken, noch aber mit den Schwedendemokraten, regieren will und ihr Wunschdenken, zusammen mit den Sozialdemokraten und den Christdemokraten zu regieren, kaum realistisch ist.

Schweden - Politik/Kriminalität
Um noch innerhalb der kommenden vier Monate Wähler zu gewinnen, wollen die Liberalen Schwedens nun eine Einsatzstärke schaffen die dafür sorgen soll dass Kinder, die aus Schweden wegen einer Umerziehung einer einer Geschlechtsverstümmelung entführt wurden, zurückgeholt werden können, eine Idee, die juristisch unmöglich durchzusetzen ist. Gleichzeitig sollen die Schule, das Sozialamt und die Polizei Kinder besser überwachen um Entführungen verhindern zu können.

Schweden - Wirtschaft
Die vielfältigen Wahlversprechen sämtlicher Parteien und der Irankrieg kann sich, nach Analytikern der schwedischen staatlichen Bank SBAB, sehr negativ auf die Haushalte des Landes auswirken. Nach der Bank ist noch dieses Jahr, nach den kommenden Reichstagswahlen, mit zwei Erhöhungen des Leitzinses zu rechnen. Der Leitzins soll, nach der aktuellen Prognose im November und Dezember von aktuellen 1,75 Prozent auf 2,25 Prozent ansteigen. Was den Haushalten von der kommenden Regierung geboten wird, nimmt ihnen vermutlich die Reichsbank wieder.

Schweden - Arbeitswelt/Politik
Über 60 Prozent der schwedischen Bevölkerung spricht sich für eine Verkürzung der Arbeitszeit aus, wobei es sich hierbei um einen sechsstündigen Arbeitstag handeln soll. Nur 25 Prozent der Bevölkerung halten die Verkürzung der Arbeitszeit in Schweden für eine schlechte Idee, da sie der Meinung sind dass dies nur zu höheren Kosten führen könne, was Wirtschaftsunternehmen weitgehend verbreiten. Die Gewerkschaften halten die Arbeitszeitverkürzung jedoch für eine Notwendigkeit.

Schweden - Umwelt/Natur
Nach der Überwachung der Wanderfalken, die den Sommer in Schweden verbringen, sind während der vergangenen Jahre bereits rund 40 Prozent unter ihnen, die üblicher Weise in Schweden brüteten, verschwunden sind, ein großer Teil davon auf Grund der Vogelgrippe, von der insbesondere Zugvögel häufig betroffen sind. Die umweltfeindliche Regierung Schwedens sieht es, trotz des deutlichen Rückgangs der Vögel, nicht für nötig die verbleibenden Wanderfalken gegen die Vogelgrippe zu impfen oder andere Schutzmaßnahmen in die Wege zu leiten.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

Inga kommentarer:

Skicka en kommentar