måndag, maj 25, 2026

Nachrichten, 25. Mai

Schweden - Politik/Wirtschaft
Nachdem die aktuelle Regierung Schwedens Firmen die in den Bau von Kernkraftwerken investieren, hohe staatliche Zuschüsse zusagte, wollen nun immer mehr Unternehmen in diese Technik setzen, insbesondere in den Bau von kleinen modularen Reaktoren. Nun hat auch das Unternehmen Studsvik bei Nyköping einen entsprechenden Antrag eingereicht, mit der Planung diese Reaktoren bereits zwischen 2030 und 2035 einsetzen zu können. Das Unternehmen hatte bereits im vergangenen Jahr vom schwedischen Naturschutzamt eine Million Kronen für eine entsprechende Vorstudie erhalten um das Verfahren zu beschleunigen.

Schweden - Wirtschaft
Das schwedische Energieunternehmen Vattenfall teilte mit dass der Reaktor vier in Ringhals bis mindestens Freitag weiterhin nur geringe Mengen an Strom liefern werde, wobei hinzu kommt dass auch der Reaktor drei seit Mai wegen Unterhaltsarbeiten vom Netz genommen wurde. Keine der Arbeiten verursachen ein Sicherheitsrisiko, wobei sie jedoch zu steigenden Strompreisen führen können, was die Regierung beim Bau von Kernkraftwerken geradezu als unsinnig bezeichnet, da Kernkraftwerke billigen, sicheren Strom liefern.

Schweden - Immobilien
Nach Jahren der Stagnation in der Baubranche Schwedens, zeigen die aktuellen Zahlen dass in den ersten Monaten des Jahres die Bauaufträge um vier Prozent nach oben gingen, was die betroffenen Unternehmen allerdings als sehr modesten Aufschwung betrachten, da noch lange nicht wieder so viel gebaut wird wie zwischen den Jahren 2016 und 2021. Die Gewerkschaft des Baugewerbes weist in diesem Zusammenhang darauf hin dass gegenwärtig noch über 10.000 Bauarbeiter als arbeitslos eingetragen sind.

Schweden - Forstwirtschaft
Nachdem der Sturm Johannes im vergangenen Winter rund elf Millionen Kubikmeter Wald zerstörte, befürchtet die Forstwirtschaft nun weitere Schäden durch den Borkenkäfer, da insbesondere in den Regionen Dalarna, Gävleborg und Västernorrland die Sturmschäden nicht beseitigt werden können und daher das Risiko besteht dass sich nun der Borkenkäfer in rasender Geschwindigkeit vermehrt und die verbleibenden, noch gesunden, Bäume angreifen wird, der Schaden also noch größer werde. Die Forstwirte der drei Regionen bemühen sich nun ihren Forst so gut wie möglich zu überwachen.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin


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