tisdag, april 07, 2026

Nachrichten, 7. April

Schweden - Politik
Auch wenn die schwedische Regierung bereits mitteilte dass das Land weder das eigene Klimaziel, noch jenes von Europa, erreichen werde, behauptet der schwedische Ministerpräsident Ulf Kristersson das die Umweltverschmutzung Schwedens nun niedriger sei als noch 2022, als die aktuelle Regierung ihre Arbeit aufnahm, und Umweltministerin Romina Pourmokhtari versichert dass die Umweltverschmutzung während der vergangenen vier Jahre nur einmal nach oben ging. Eine Analyse des schwedischen Fernsehens belegt jedoch dass diese Aussagen nur Beschönigungen sind, denn wenn man die Gesamtheit der Umweltverschmutzungen sieht, so war das Ergebnis der Regierung negativ.

Schweden - Politik/Gesellschaft
Seit die Regierung einführte dass jedes Frauenhaus Schwedens eine offizielle Zulassung von der Inspektion für Pflege und Fürsorge benötige, da nur dies ermögliche dass der Gewalt ausgesetzte Frauen auch eine angemessene Unterkunft erhalten, mussten und Schweden bereits 37 dieser Frauenhäuser schließen, alles ideell geführte Frauenhäuser die den offiziellen Richtlinien nicht nachkommen können, da ihnen nicht die Organisation, sondern das Wohl der Frauen wichtiger war. Nach der Regierung ist die Zulassung die Sicherheit dass sich keine unseriöse Frauenhäuser entwickeln können.

Schweden - Wirtschaft
Obwohl im Firmenregister Schwedens 1200 Personen eingetragen sind die weder eine Firma führen, noch aber besitzen dürfen, mussten Journalisten des schwedischen Rundfunks feststellen dass gegenwärtig 199 dieser Personen dennoch die ihnen verbotene Aufgabe haben. Die Ursache dafür liegt darin dass das Firmenregister, das sowohl für Zulassungen, als auch für das Verbotsregister, verantwortlich ist, jedoch bei Neuzulassungen das Verbotsregister nicht überprüft.

Schweden - Umwelt/Natur
Der Wildschweinbestand in Norrtälje ging während der letzten Jahre von 9000 auf 16.000 Tiere nach oben, eine Entwicklung die man in nahezu ganz Schweden entdecken kann. Problematisch ist jedoch dass es in Norrtälje keine Anlage gibt die die Tiere entgegennehmen und schlachten kann, was zur Folge hat dass die Jäger der Umgebung die erlegten Tiere nicht verkaufen dürfen, sondern die Mehrheit der erlegten Tiere begraben müssen. Die Stadt Norrtälje sucht nun nach einer Möglichkeit diese Situation zu verändern.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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