tisdag, april 14, 2026

Nachrichten, 14. April

Schweden - Politik
Gestern präsentierte die schwedische Finanzministerin Elisabeth Svantesson das Frühjahrsbudget der Regierung, in einer Höhe von 7,7 Milliarden Kronen, was bedeutet dass die Staatsschulden Schwedens weiterhin ansteigen. Die Ministerin spricht von einer gesunden Wirtschaft und stabilen Finanzen, was sich lediglich durch die Weltpolitik ändern könne. Die Gelder sollen insbesondere für Steuerreduktionen von Treibstoffen und die Stromhilfe für Villenbesitzer eingesetzt werden, da, nach Meinung Svantessons, dies den Haushalten des Landes zu Gute komme. Da Benzin und Diesel dadurch pro Liter nur um etwa 10 Cents billiger wird, halten die Landwirte dies für nahezu lächerlich.

Schweden - Politik
Die nationalistischen Schwedendemokraten machen deutlich dass die günstigeren Benzin- und Dieselpreise ausschließlich ihren Anstrengungen und Forderungen zu verdanken sei und dies eine bedeutende politische Aussage sei. Nach den Schwedendemokraten wollte die Regierung lediglich Hausbesitzern bei Stromausgaben unterstützen, was zwar nicht falsch sei, aber den Haushalten weniger bringe als billigerer Treibstoff. Auf die Aussage Sventessons dass sie erwarte auch in der nächsten Wahlperiode wieder Finanzministerin zu werden, antwortete Jimmie Åkesson, der Vorsitzende der Schwedendemokraten, sehr ausweichend, auch wenn er die Politikerin lobte.

Schweden - Politik
Nachdem die schwedische Finanzministerin Elisabeth Svantesson das Frühjahrsbudget der Regierung präsentiert hatte, kam bald eine Antwort der ökonomisch-politischen Sprecherin der Linken. Nach den  Linken sei es falsch während der Tiefkonjunktur Gelder an wohlhabende Personen zu verteilen während die Armut in Schweden wachse und der Kapitalunterschied zwischen Arm und Reich immer höher wird. Die Sprecherin meint auch dass die Hilfe kleiner Handwerker, armer Haushalte und Angestellter mit Minimaleinkommen die Wirtschaft mehr ankurbeln können als Geld der reichsten Schicht zu geben, die dieses Geld nicht einmal benötigt.

Schweden - Umwelt
Nach zwei Wintern und zwei Frühjahren mit extrem geringen Regenfällen zeigt sich nun dass die natürlichen Wasserreservoire weitaus weniger Wasser lagern als in anderen Jahren, was nun dazu führen kann dass es in Schweden vom Wasserüberfluss zum Wassermangel kommen kann und die Bevölkerung bald deutlich an Wasser sparen muss. Nach aktuellen Messungen liegt das Wasserniveau der Reservoirs bereits rund zwei Meter niedriger als 1960, als man erstmals diese Wasserniveaus gemessen hat.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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