Visar inlägg med etikett Verkehrspolizei. Visa alla inlägg
Visar inlägg med etikett Verkehrspolizei. Visa alla inlägg

tisdag, mars 29, 2016

Nachrichten, 29. März 2016

Schweden - Politik
Auch wenn der linke Block in Schweden nun wieder knapp über dem bürgerliche Block zu finden ist, so zeigt eine Meinungsumfrage des Instituts Sifo dass knapp 70 Prozent der Bevölkerung sehr wenig Vertrauen in die aktuelle Regierung des Landes hat und nur 33 Prozent der Bevölkerung Stefan Löfven als Regierungsführer geeignet halten, gegen 38 Prozent, die Anna Kinberg Batra, der Vorsitzenden der Moderaterna ihr Vertrauen in diesem Punkt aussprechen. Nur noch rund ein Viertel der Schweden sind der Meinung dass Schweden auf dem richtigen Weg sei, wobei hierbei rechtem und linkem Block ein schlechtes Zeugnis ausgestellt wird.

Schweden - Arbeitswelt

Nach den Zahlen des Statistiken Amtes haben rund elf Prozent der 35.000 Einwanderer, die eine Arbeitsstelle in Schweden haben, eine unterqualifizierte Anstellung, da sie, trotz einer abgeschlossenen Universitätsausbildung nur für Arbeiten beschäftigt werden, die kaum eine Ausbildung fordern. Die Ursache daran liegt an der konservativen Einstellung der Schweden und dem Vorurteil, dass in Schweden erworbene Ausbildungen höher zu bewerten seien als Ausbildungen in anderen Ländern, eine Meinung, die in kaum einem anderen europäischen Land so ausgeprägt ist wie in Schweden. Dabei kostet jede schwedische höhere Ausbildung etwa 1,45 Millionen Kronen und die Überprüfung und Anerkennung einer ausländischen Ausbildung nur knapp über 300.000 Kronen.

Schweden - Umwelt
Da nur an wenigen Stellen weltweit die Klimaveränderungen so deutlich zu Tage treten wie am Kebnekaise, dem höchsten Berg Schwedens, ist die Kartographie der Umgebung erneut veraltet. Auf Grund der zahlreichen Veränderungen, die auf die Klimaerwärmung zurückführen sind, wird bereits nach 30 Jahren nun eine neue Karte des Bergmassivs erstellt, dieses Mal mit digitaler Technik, und mit den Angaben der Eisstärke der Gletscher, da dies auch die zukünftige Entwicklung berechnen lässt. Der Kebnekaise ist ein wichtiger Anziehungspunkt für Touristen, wobei jedes Jahr rund 9000 Personen die schwierigste Strecke zum Gipfel nehmen. Sämtliche Pfade zum Gipfel werden mit jedem Jahr etwas schwerer begehbar, da sie mit der Erwärmung steiler werden.

Schweden - Verkehr
Durch eine Auswertung der festen Blitzer an schwedischen Straßen konnte die Polizei feststellen dass in gewissen Stellen des Landes die vorgegebenen Höchstgeschwindigkeiten kaum beachtet werden. Vor allem im Raum Stockholm, aber auch in Dalarna, scheint eine um zehn Prozent erhöhte Geschwindigkeit fast auf der Tagesordnung zu sein. Allerdings bleiben dennoch sehr viele Raser ohne Protokoll, da das Ziel der Verkehrspolizei ist jedes Jahr nur rund 260.000 Geschwindigkeitsprotokollen zu verschicken und daher nicht immer alle Kameras an den Straßenrändern auch wirklich aktiv sind.

Schweden - Gesellschaft
Zur Osterzeit konnte die schwedische Kirche (Svenska Kyrkan) deutlich bemerken dass sie immer weniger Mitglieder hat. Allein im vergangenen Jahr verlor die Svenska Kyrkan etwa 67.000 Mitglieder, was Mindereinnahmen von 125 Millionen Kronen entspricht. Auf Grund dieser Entwicklung muss die frühere Staatskirche nun weiterhin Personal entlassen, Kirchen schließen und Gebäude verkaufen. Während der letzten 15 Jahre verlor die Svenska Kyrkan insgesamt knapp eine Million Mitglieder, was zehn Prozent der Gesamtbevölkerung entspricht.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

Visit Göteborg!

tisdag, september 15, 2015

Nachrichten, 15. September 2015

Schweden - Politik
Obwohl der vorhergehende Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt mit seiner neu gegründeten Firma im vergangenen Jahr mehrere Millionen eingenommen hat, nutzte er den ihm rechtlich zuständigen Übergangslohn von monatlich 156.000 Kronen in voller Höhe aus, wenn auch über den Trick, dass er sich aus seiner Firma bisher keinerlei Gehalt bezahlte, sondern damit wartet bis ihm keine Steuergelder mehr zusehen. Reinfeldt, der bei der letzten verlorenen Wahl seine Partei im Stich ließ, zeigt nun deutlich sein Gesicht, denn es wäre sinnvoller sein Spitzengarantiegehalt für wohltätige Zwecke zu spenden als lediglich die Steuerzahler zu plündern. Immerhin berechnet Reinfeldt für jede Stunde Vortrag gegenwärtig 100.000 Kronen und die Steuergelder sind nur in der Höhe eines Taschengelds.

Schweden - Politik
Sämtliche Parteien Schwedens, Sverigedemokraterna ausgenommen, haben sich gemeinsam dazu entschlossen darauf hinnzuwirken, dass alle europäischen Länder gemäß einer aus Bevölkerung und Bruttosozialprodukt zu berechnenden Quote Flüchtlingen aufnehmen müssen. Diese Forderung ist insbesondere von Seiten Anna Kinberg Batras, der Vorsitzenden der Moderaterna, eine ungewöhnliche Forderung, denn in Schweden weigert sie sich konsequent eine entsprechende Regelung bei der Aufnahme von Flüchtlingen der Gemeinden des Landes zu akzeptieren, denn hier muss ihrer Meinung nach jede Gemeinde selbst entschieden können ob und wie viele Flüchtlinge aufgenommen werden.

Schweden - Wirtschaft
Die schwedische Wirtschaft zeigt sich bereit in Zukunft mehr Flüchtlinge einzustellen, unter der Voraussetzung, dass diese Gruppe für Gehälter unterhalb des Minimallohns arbeitet. Als Argument nimmt die Wirtschaft, dass diese Gruppe an Arbeitssuchenden nur über eine geringe Bildung verfügt und daher auch nicht die in Schweden übliche Leistung bringen kann. Wirtschaftsvertreter sprechen davon, dass sie mit dieser Maßnahme etwa 200.000 Arbeitsplätze schaffen können, vernachlässigen dabei jedoch, dass bei den von ihnen vorgesehenen Löhnen Flüchtlinge zwei Arbeitsstellen gleichzeitig benötigen um die täglichen Kosten tragen zu können. Und die Wirtschaftsvertreter geben auch nicht an wie viele qualifizierte Arbeitsstellen sie bei diesen billigen Neuanstellungen vernichten wollen.

Schweden - Kriminalität
Nachdem, nach Stockholm, auch in Malmö Unbekannte Flüchtlingskinder ohne jede Genehmigung vom Bahnhof abholen und Hilfsorganisation ankommende Flüchtlinge privat zu von ihnen gewünschten Adressen fahren, warnt nun die Polizei und die Stadtverwaltung Malmö vor diesem Vorgehen und weist darauf hin, dass dies rechtlich geahndet werden kann und die Toleranzschwelle nun in vielen Fällen überschritten ist. Bevor sich Hilfsorganisationen und Privatpersonen, außer bei erster Hilfe und der Verteilung von Kleidung und Lebensmittel, um Flüchtlinge kümmern dürfen, müssen diese amtsmäßig registriert sein. Personen ohne Registrierung halten sich illegal in Schweden auf und müssen daher beim Aufgreifen mit der unmittelbaren Ausweisung rechnen. Ein Asylantrag kann dann nicht mehr gestellt werden.

Schweden - Recht
Seit den 80er Jahren verschwanden in Schweden rund drei Viertel aller Verkehrspolizisten, obwohl die Anzahl der Polizisten landesweit mehrmals erhöht wurde. Die Polizeiverwaltung verlässt sich immer mehr auf Fahrtkameras, die Geschwindigkeitsüberschreitungen automatisch registrieren und vernachlässigen daher vielerorts die dringend notwendigen Alkoholkontrollen, die nicht automatisch registriert werden können. Auch das Aufdecken anderer Verkehrsvergehen, zum Beispiel gefährliches Überholen, wird in den letzten Jahren immer seltener verfolgt, da dies die Aufgabe von Verkehrspolizisten ist. Dies ist umso bedenklicher, wenn man bedenkt, dass sich in Schweden jede Stunde schätzungsweise 525 Betrunkene ans Steuer setzen.

Schweden - Gesellschaft
Nach den jüngsten, statistisch nicht gesicherten Umfragen des Meinungsforschungsinstituts Sifo sind gegenwärtig 41 Prozent der Schweden für einen Beitritt des Landes in die Nato und nur noch 39 Prozent sprechen sich dagegen aus. Weitere 20 Prozent haben keine Meinung in dieser Frage geäußert. Bei den 1000 Befragten stellt man logischer weise fest, dass die Mehrheit der Sympathisanten der bürgerlichen und rechten Parteien für einen Beitritt sind und die Mehrheit der Sympathisanten der linken Parteien nach wie vor dagegen.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

Visit Göteborg!